SHK+E Essen 2026 zeigt Entwicklungen der Gebäudetechnik
27.03.2026Über 30.000 Fachbesucher nahmen an der SHK+E Essen 2026 teil, die vom 17. bis 20. März in der Messe Essen stattfand. Vier Tage lang stand die Messe ganz im Zeichen technischer Lösungen für Sanitär, Heizung, Klima und Elektro – und bot damit einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen.
Über 30.000 Fachbesucher waren an den vier Messetagen der SHK+E Essen 2026 vor Ort.
Bild: Alex Muchnik / Messe Essen
350 Aussteller aus 16 Nationen präsentierten Technologien in den Bereichen energieeffizientes Heizen, Trinkwasserhygiene, moderne Sanitärkonzepte sowie intelligente Steuerungs- und Elektrolösungen. Begleitende Fachforen und Sonderschauen griffen zentrale Branchenthemen auf und förderten den fachlichen Austausch zwischen Industrie, Handwerk und Planung.
Impulse durch Austausch, Vernetzung und Branchenengagement
„Die SHK+E Essen hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch für die Weiterentwicklung der Branche ist. Als Plattform für Innovationen, Wissenstransfer und Vernetzung bringt sie die relevanten Marktteilnehmer zusammen und setzt wichtige Impulse für die Zukunft“, sagt Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Messe Essen. Auch Ulrich Grommes, Landesinnungsmeister beim Fachverband SHK NRW, unterstreicht die Relevanz der Messe: „Wir blicken auf vier sehr gute Messetage zurück. Die gestiegenen Besucherzahlen zeigen deutlich, welchen großen Stellenwert die SHK+E Essen 2026 für die SHK-Branche hat. Besonders gefreut hat uns, dass viele Unternehmerinnen und Unternehmer mit ihrem gesamten Team nach Essen gekommen sind.“
Der hohe fachliche Anspruch spiegelte sich auch in der Struktur des Publikums wider: Der Großteil der Besucher stammt aus dem Sanitär-, Heizungs- und Lüftungshandwerk. Weitere Teilnehmer sind als TGA-Fachplaner, Sachverständige, in Bauämtern oder in der Beratung tätig sowie im SHK-Großhandel beschäftigt. Darüber hinaus waren zahlreiche Vertreter der Immobilien- und Wohnungswirtschaft, aus Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie aus der Heizungs- und Sanitärindustrie unter dem Publikum. Mit einer Einkaufs- und Beschaffungskompetenz von 70 % erwies sich die SHK+E Essen nach eigenen Angaben erneut als bedeutende Business-Plattform. Besonders groß war das Interesse an Heizungstechnik (61 %), gefolgt von Sanitärinstallation und -technik (36 %) sowie dem Thema Trinkwasser (36 %). Mehr als jeder dritte Besucher interessierte sich außerdem für Sanitärobjekte und Sanitärarmaturen.
Hohe Weiterempfehlungsquote im Fachpublikum
Die hohe Qualität des Angebots wurde auch von den Fachbesuchern bestätigt: 86 % zeigten sich mit dem Angebot insgesamt (vollkommen) zufrieden. Die Gesamtzufriedenheit mit dem Messebesuch lag bei 91 % (2024: 89 %). Zudem empfehlen 92 % der Besucher die SHK+E Essen weiter (2024: 89 %), und 94 % planen bereits einen erneuten Besuch (2024: 89 %).
Auch aus Sicht der Verbände und Industriepartner fiel das Fazit durchweg positiv aus. „Der Erfolg der Branche basiert auf funktionierenden Netzwerken. Die SHK+E Essen macht genau das erlebbar: intensiver Austausch, wertvolle Kontakte und direkte Gespräche. Messen wie diese sind deshalb ein unverzichtbarer Branchen-Treffpunkt“, betont Volker Meyer, Hauptgeschäftsführer der figawa.
Aufbruchsstimmung im Markt
Markus Staudt, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), ergänzt: „Die diesjährige SHK+E Essen hat einmal mehr eindrucksvoll die Innovationskraft und Vielseitigkeit der Heizungsindustrie gezeigt. Vor dem Hintergrund der derzeit laufenden Novellierung des Gebäudemodernisierungsgesetzes war die Aufbruchstimmung in den Messehallen deutlich spürbar. Die Hersteller präsentierten ein breites technisches Spektrum – von Wärmepumpen und hybriden Systemen über hocheffiziente Brennwerttechnik und Lösungen zum Heizen mit Holz bis hin zu Komponenten wie Wohnungslüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung oder modernen Heizungspumpen. Die SHK+E Essen hat sich erneut als zentrale Plattform für den Dialog zwischen Industrie und Fachhandwerk bewährt.“
Auch die ausstellenden Unternehmen zogen ein positives Fazit der Veranstaltung. So gaben etwa 93 % an, dass sie ihre wichtigsten Zielgruppen alle oder zum Teil erreichen konnten. Positiv fällt auch das Fazit von Cyril Stutz, Geschäftsführer der Geberit Vertriebs GmbH Deutschland, aus: „Die SHK+E in Essen ist ein gelungener Auftakt in das Messejahr 2026 – und für uns eine erfolgreiche Plattform, um insbesondere unsere wichtige Zielgruppe der Handwerker zu unseren Innovationen und Lösungen in qualitativ hochwertigen Kontakten zu informieren.“ Stefan Weber, Leiter Buderus Vertriebsbereich West, hebt ebenfalls die Bedeutung der Veranstaltung hervor: „In den letzten Tagen auf der SHK+E haben wir unter dem Motto ‚Auf in die Zukunft‘ eindrucksvoll gezeigt, wie modulare Systemlösungen gerade im Bereich Wärmepumpen und Hybride ebenso wie effiziente Tools die Installation von morgen prägen. Die starke Resonanz und der intensive Austausch bestätigen: Die Zukunft der Branche hat längst begonnen.“ Dr. Sandra Bell, CEO der ReflexGroup, blickt ebenso mit einem positiven Fazit auf die Messe zurück: „Trotz nicht einfacher konjunktureller Gesamtrahmenbedingungen war bei den Besucherinnen und Besuchern eine optimistische Grundstimmung zu spüren. Die Trendwende ist eingeleitet, sowohl im Gebäudebestand als auch mit Blick auf den Anstieg im Neusegment – dabei werden wir unsere Kundinnen und Kunden mit unserem breiten und maßgeschneiderten Leistungsportfolio bestmöglich unterstützen.“
Ausblick 2028: Erfolgreiches Konzept wird fortgeführt
Mit ihrer klaren Ausrichtung auf Innovation, Praxisnähe und Austausch hat die SHK+E Essen 2026 ihre Rolle als eine der führenden Fachmessen für die Branche in Deutschland und darüber hinaus erneut bestätigt. Die nächste Laufzeit findet vom 21. bis 24. März 2028 in der Messe Essen statt.
