Viega eröffnet neuen Produktionsstandort in Kirkel
08.07.2026Die Viega Group hat heute offiziell ihren neuen Produktionsstandort in Kirkel (Saarland) eröffnet. Im Beisein der saarländischen Ministerpräsidentin Anke Rehlinger, Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie zahlreichen Mitarbeitenden wurde der Standort feierlich eingeweiht. Mit einer Investition von rund 150 Mio. € in der ersten Ausbaustufe und der Schaffung von 150 neuen Arbeitsplätzen setzt Viega ein klares Zeichen für den Wirtschaftsstandort Deutschland und die Region.
Offizielle Eröffnung der neuen Viega Produktionsstätte in Kirkel, Saarland (v.l.): Karsten Müller (CEO Viega Europe), Anna Viegener (Co-Vorsitzende des Viega Gesellschafterausschusses), Anke Rehlinger (Ministerpräsidentin des Saarlandes), Franz Viegener (Co-Vorsitzender des Viega Gesellschafterausschusses) und Benjamin Schneider (Werkleiter Viega Kirkel).
Bild: Viega
Die ehemaligen Michelin-Hallen in Kirkel bei Homburg hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Attendorn, Nordrhein-Westfalen, zu einer hochmodernen Produktionsstätte für metallene Pressverbinder umgebaut. „Es ist kaum zu glauben, dass die Schlüsselübergabe erst neun Monate her ist“, erinnerte sich Werkleiter Benjamin Schneider in seiner Begrüßung und blickte mit Stolz auf sein Team und das bisher Geleistete zurück. „Der Aufbau der Infrastruktur, die Installation der Maschinen und die Einarbeitung der neuen Mitarbeitenden – alle Beteiligten haben Herausragendes geleistet.“ Rund 100 Mitarbeitende sind bereits am neuen Standort aktiv. Bis Mitte kommenden Jahres sollen es 150 werden.
Vorhandene Industriefläche statt Neubau: Die ehemaligen Logistikhallen der Michelin Reifenwerke sind heute der sechste Viega Produktionsstandort in Deutschland.
Bild: Viega
Das Unternehmen hatte bewusst eine bestehende Industriefläche gesucht, die kurzfristig nutzbar war. Genauso bewusst ist die Entscheidung für den sechsten Standort in Deutschland getroffen worden. „Wir sind global aktiv. Wir haben Standorte auf drei Kontinenten. Trotzdem ist und bleibt Deutschland für uns als Produktionsstandort unverzichtbar“, erklärte Franz Viegener, Co-Vorsitzender des Viega Gesellschafterausschusses. Für eine Neuansiedlung im saarländischen Kirkel sprachen viele Faktoren: „Insbesondere das exzellente Fachkräfte-Knowhow mit einer sehr hohen Dichte im Bereich der Metallverarbeitung hat uns überzeugt.“ Weitere Gründe waren die verkehrsgünstige Lage mit direkter Autobahnanbindung und die zentrale Lage mitten in Europa. Für den Kauf der 18.000 m² großen ehemaligen Logistikhallen und das insgesamt 100.000 m² umfassende Grundstück sprach letztendlich auch die langfristige Perspektive für den Ausbau des Standorts.
Start der Fertigung von metallenen Pressverbindern für Viega Kunden weltweit am neuen Standort in Kirkel.
Bild: Viega
Karsten Müller, CEO Viega Europe, betonte die zentrale Rolle Kirkels im Produktionsnetzwerk der Viega Group: „Der Standort Kirkel ist eine strategische Erweiterung unserer Produktionskapazitäten, insbesondere für metallene Pressverbinder, unserem Kerngeschäft. Er wird maßgeblich zur globalen und europäischen Lieferkette sowie zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit für unsere Kunden beitragen.“ Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger ergänzt: „Die Ansiedlung von Viega ist ein klares Bekenntnis zum Saarland als starkem Industriestandort. Dass ein weltweit erfolgreicher Hidden Champion nach sorgfältiger Standortanalyse hier 150 Mio. € investiert, ist ein großer Vertrauensbeweis in unsere Fachkräfte, unsere industrielle Stärke und unsere Fähigkeit, Transformation erfolgreich zu gestalten. Besonders freut mich, dass Viega sich bewusst für eine bereits bestehende Industriefläche entschieden hat. Das zeigt, wie erfolgreich wir den Strukturwandel vorantreiben und vorhandene Potenziale nutzen. Am Zunderbaum wird sichtbar, wie aus Wandel neue Perspektiven entstehen. Viega passt hervorragend zu unserer industriellen DNA, zu unserem Anspruch an Qualität und zu unserer Mentalität, anzupacken und Lösungen zu finden. Wir freuen uns sehr über diesen starken Neuzugang für die saarländische Wirtschaft.“
