Messe weiter auf Wachstumskurs

IFH/Intherm bestätigt Rolle als wichtiger SHK-Treffpunkt

Die IFH/Intherm hat vom 14. bis 17. April 2026 in Nürnberg erneut ihre Rolle als Wegweiser der SHK-Branche unterstrichen. Im Jubiläumsjahr brachte die Fachmesse für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik Fachhandwerk, Industrie und Großhandel zusammen und gab einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, Technologien und Trends – auch zum Gebäudemodernisierungsgesetz (GMG).

37.926 Besucher trafen an den vier Messetagen der IFH/Intherm auf 416 Aussteller.
Bild: GHM

37.926 Besucher trafen an den vier Messetagen der IFH/Intherm auf 416 Aussteller.
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Mit 37.926 Besuchern (2024: 37.500) und 416 Ausstellern (2024: 414) verzeichnete die IFH/Intherm 2026 Zuwächse und knüpft damit an das Niveau der Vorveranstaltung an. Laut Messegesellschaft baut sie damit ihre Position als führende Anlaufstelle im süddeutschen Raum weiter aus. Die Messehallen waren durchgehend gut frequentiert und sorgten für beste Voraussetzungen für fachlichen Austausch und Geschäftsanbahnung.

„Die IFH/Intherm 2026 übertrifft das Niveau von 2024, bestätigt erneut ihre Stärke und gibt uns im Jubiläumsjahr allen Grund zu feiern“, sagt Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer des SHK-Fachverbandes Bayern. „Seit 50 Jahren ist sie eine feste Größe im SHK-Bereich und zentraler Treffpunkt für das Fachhandwerk. Die überaus positive Resonanz in den Gesprächen bestätigt die hohe Relevanz der Messe für die Branche.“

Orientierung zum GMG

„Die Messe hat gezeigt, dass Energie und Nachhaltigkeit sowohl im Bereich Sanitär als auch Heizung eine wichtige Rolle spielen. Die politische Unklarheit beim Gebäudemodernisierungsgesetz sowie die kommunale Wärmeplanung stellen viele Betriebe und Eigentümer vor konkrete Umsetzungsfragen. Die IFH/Intherm bot den richtigen Rahmen, um sich innerhalb der Branche über Technologien, Philosophien, praktikable Lösungen und Erfahrungen auszutauschen, und diese gebündelten Perspektiven auch mit einer klaren Stimme in Richtung Politik zu formulieren. Und die IFH/Intherm hat gezeigt: Industrie, Fachgroßhandel und Handwerk sind gemeinsam bereit, die Wärmewende umzusetzen“, so Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des SHK-Fachverbandes Baden-Württemberg.

Im Rahmenprogramm wurden die aktuellen Themen uns Trends der SHK-Branche diskutiert, so auch das GMG.
Bild: GHM

Im Rahmenprogramm wurden die aktuellen Themen uns Trends der SHK-Branche diskutiert, so auch das GMG.
Bild: GHM
Das Thema wurde im Programm gezielt aufgegriffen, u. a. mit Fachvorträgen und Diskussionsformaten im „IFH/Intherm FORUM“ sowie im direkten Austausch an den Ständen der Handwerksverbände und des Bundesverbands Deutscher Heizungsindustrie (BDH). Entsprechend äußert sich Markus Staudt, Hauptgeschäftsführer des BDH: „Die IFH/Intherm hat Nürnberg für vier Tage zum zentralen Treffpunkt der Heizungsbranche gemacht. Volle Messehallen und intensive Fachgespräche boten vor dem Hintergrund der Novellierung der Rahmenbedingungen für den Wärmesektor wichtige Orientierung und Raum für Austausch. Die Heizungsindustrie zeigte ihre Innovationskraft mit einem breiten Portfolio für nachhaltige Wärmeversorgung und CO₂-Reduktion, insbesondere mit Blick auf die große Bedeutung moderner Holzwärmelösungen in Süddeutschland.“

Auch aus politischer Sicht wird die Bedeutung der Branche deutlich: „Heizen ist inzwischen ein hochpolitisches Thema“, sagte der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger anlässlich der Jubiläumsparty der IFH/Intherm. „Wir müssen technologisch breit aufgestellt bleiben – von Holzheizung über Wärmepumpe bis hin zu Gas und Öl – und je nach Situation die richtige Entscheidung treffen. Die SHK-Handwerker sind die Experten und müssen verunsicherten Verbrauchern Orientierung geben.“ Dies unterstrich auch Tobias Gotthardt, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, bei seinem Rundgang, bei dem er in den direkten Austausch mit Ausstellern ging.

Aussteller im Fokus

(1/2) Renommierte Aussteller stellten auf der IFH/Intherm ihre aktuellen Produkten vor.
Bild: tab

(1/2) Renommierte Aussteller stellten auf der IFH/Intherm ihre aktuellen Produkten vor.
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Die Aussteller präsentierten die gesamte Bandbreite des SHK-Marktes – von Heizsystemen über erneuerbare Energien bis hin zu modernen Badlösungen. „Die hohe Zufriedenheit unserer Aussteller zeigt, dass die IFH/Intherm genau den Bedarf trifft. Besonders geschätzt werden die Qualität der Fachbesucher, gezielte Kontakte und der Austausch auf Augenhöhe“, sagt Oliver Gossmann, Leiter der IFH/Intherm. „Umso mehr freuen wir uns, dass zahlreiche Besucher trotz des ÖPNV-Streiks am ersten Messetag den Weg zu uns gefunden haben.“

(2/2) Renommierte Aussteller stellten auf der IFH/Intherm ihre aktuellen Produkten vor.
Bild: tab

(2/2) Renommierte Aussteller stellten auf der IFH/Intherm ihre aktuellen Produkten vor.
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Zum Messeauftakt wurden im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums zudem langjährige Aussteller für ihre Treue geehrt, darunter Judo Wasseraufbereitung GmbH, Buderus/Bosch Thermotechnik GmbH, G. F. Lotter GmbH, Viessmann Deutschland GmbH und Viega GmbH & Co. KG. „Der direkte Austausch mit Fachhandwerkern sowie Fachplanern und die Nähe zu ihren täglichen Herausforderungen machen die IFH/Intherm zu einem zentralen Treffpunkt für uns. Wir sind als Hersteller seit der ersten Stunde mit dabei und inzwischen zum 25. Mal als Aussteller vertreten – nicht ohne Grund, denn seit 50 Jahren steht die Messe für echten Dialog in der Branche“, sagt Thomas Hardenacke, Vice President Vertrieb Deutschland bei Viega GmbH & Co. KG.

Praxisnahe Lösungen im „IFH/Intherm FORUM“ und bei Start-ups

Die IFH/Intherm lieferte konkrete Ansätze für aktuelle Herausforderungen der Branche. Im „IFH/Intherm FORUM“ standen Fachvorträge zu Wärmepumpen im Bestand, Energieeffizienz und kommunaler Wärmeplanung im Fokus und waren durchgehend stark frequentiert.

Auch Start-ups setzten Impulse: In Pitch-Formaten präsentierten junge Unternehmen innovative Lösungen für Energie- und Gebäudetechnik. Zu den Erstausstellern zählte u. a. das Start-up Unocconi GmbH, das Duschrinnen und Duschrohre mit integrierter Wärmerückgewinnung auf der Area „Startup@IFH/Intherm“ vorstellte und die Technologie im DACH-Raum stärker etablieren will. „Die IFH/Intherm ist für uns die ideale Plattform, um die richtige Zielgruppe anzusprechen – vom SHK-Handwerk bis hin zu wichtigen Stakeholdern wie Energieberatern, die wir für das Thema brauchen“, berichtet Gründer Steffen Nittbaur. „Wir ziehen ein sehr positives Fazit: Vor allem die Resonanz auf unseren Pitch im ‚IFH/Intherm FORUM‘ und die Gespräche am Stand haben gezeigt, dass großes Interesse an der Technologie besteht.“

Tobias Gröber, Vorsitzender der Geschäftsführung der GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH zieht ebenfalls ein positives Fazit: „Die IFH/Intherm bildet die gesamte Bandbreite des SHK-Marktes ab. Für das Handwerk ist sie damit unverzichtbar – als Ort, an dem sich die Branche trifft und austauscht. Dass zahlreiche Aussteller die IFH/Intherm seit 50 Jahren begleiten, haben wir im Jubiläumsjahr besonders gewürdigt. Diese Treue und Konstanz ist in vielen anderen Branchen ungewöhnlich und für uns eine starke Basis für die zukünftige Weiterentwicklung der IFH/Intherm.“ Die nächste IFH/Intherm findet vom 25. bis 28. April 2028 statt.

Die IFH/Intherm wird ihre Tore vom 25. bis 28. April 2028 wieder öffnen.
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Die IFH/Intherm wird ihre Tore vom 25. bis 28. April 2028 wieder öffnen.
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