Von Lufterhitzern zu Decken­strahlplatten

Sanierung und Umstellung der Hallenheizung

Im Norden von Köln liegt die Zentrale des regionalen Energieversorgers RheinEnergie. Auf dem Gelände befindet sich neben der Hauptverwaltung auch ein großer Hallenkomplex, welcher das Hauptlager sowie verschiedene Werkstätten beinhaltet. Seit seiner Errichtung in den 1970er Jahren wurde dieser große Baukörper durch Lufter­hitzer erwärmt. Da sich mittlerweile effizientere Möglichkeiten für eine behaglichere Raumtemperierung ergeben haben, beschloss der Energiekonzern das Heizsystem in seinem Betriebshallen-Komplex grundlegend zu modernisieren: Die gesamte Werks­hallenanlage wurde auf Deckenstrahlplatten umgestellt.

Die Betriebshallen der Rhein
Energie am Kölner Parkgür­tel stammen noch aus den 1970er Jahren. Auf einer Fläche von 13 200 m² erstreckt sich die weit­läu­fige Anlage aus zentra­lem Lager und Werkstätten, die insgesamt laut Berechnung über eine Heizlast von 1250 kW verfügt und welche bis vor kurzem noch mit Lufterhitzern beheizt wurde. „Im Jahr 2011 standen schließlich Umbauten an, bei welchen wir dringend auch das Heizungssystem auf einen modernen Effizienzstandard bringen wollten“, erinnert sich Uwe Murk, Dipl.-Ing. der Versorgungstechnik und Projektleiter beim technischen Gebäudemanagement...

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