Die GeoTherm 2014
Mit der achten Ausgabe bestätigt die GeoTHERM – expo & congress ihre Position als Europas größter Branchentreff. 191 Aussteller aus 16 Nationen (Vorjahr 180 aus 14 Nationen), darunter auch Russland und Südkorea, präsentierten sich auf der Fachmesse in Offenburg. Zudem nutzten 3513 Fachbesucher aus 38 Nationen (Vorjahr 3492 aus 36 Nationen) die geballte Fachkompetenz auf Europas größter Geothermie-Plattform. Das Kongressprogramm vereinte in 30 Vorträgen nationale sowie internationale Schwerpunkte der Oberflächennahen und Tiefen Geothermie.
Mehr als eine Fachmesse
Die Bedeutung der Veranstaltung (www.geotherm-offenburg.de) innerhalb der Branche zeigt die rege Nutzung des Messerahmens für zahlreiche Side-Events. Es fanden Mitgliederversammlungen (Wirtschaftsforum Geothermie), eine Versammlung europäischer Geothermieverbände (European Geothermal Energy Council), Workshops (Bundesverband Geothermie, Praxisforum des Bundesverbands Wärmepumpe), sowie Beiratsitzungen und weitere Treffen statt. Aus dem intensiven Austausch, dem Wissenstransfer und dem Networking auf der GeoTherm entstehe ein regelrechter „Schub nach vorn“, wie Präsident...
Mehr als eine Fachmesse
Die Bedeutung der Veranstaltung (www.geotherm-offenburg.de) innerhalb der Branche zeigt die rege Nutzung des Messerahmens für zahlreiche Side-Events. Es fanden Mitgliederversammlungen (Wirtschaftsforum Geothermie), eine Versammlung europäischer Geothermieverbände (European Geothermal Energy Council), Workshops (Bundesverband Geothermie, Praxisforum des Bundesverbands Wärmepumpe), sowie Beiratsitzungen und weitere Treffen statt. Aus dem intensiven Austausch, dem Wissenstransfer und dem Networking auf der GeoTherm entstehe ein regelrechter „Schub nach vorn“, wie Präsident Dr. Erwin Knapek vom Bundesverband Geothermie konstatierte. „Die gemeinsame Vorgehensweise wird auf der GeoTherm diskutiert, vorangetrieben und abgestimmt“, so Dr. Knapek.
„Für die Geothermiebranche stellt die GeoTherm in Offenburg einen idealen Treffpunkt dar. Die Mischung aus Fachkongress und Messe bringt Wissenschaftler wie Unternehmer zusammen und das nicht nur national. Sie gibt der Geothermie im europäischen Maßstab eine große Bühne für Erfahrungsaustausch, Wissenstransfer und für das sehr wichtige Networking.“, äußert sich der Präsident des Bundesverband Geothermie.
Erdwärme – Eine Energie der Energiewende
Mit dem Ausbau Erneuerbarer Energien treibt Deutschland seine technologische Weiterentwicklung voran. Geothermie ist eine junge Technologie, die schneller wächst, als andere erneuerbare Energien in ihren Anfängen.
„Das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) hat die Aufgabe, junge Energietechnologien zur Marktreife zu führen. Dies hat bei Solar- und Windkraft zur deutschen Marktführerschaft geführt. Strom aus Geothermie ist auf dem besten Weg, die gleiche Erfolgsgeschichte zu schreiben“, sagt Dr. Erwin Knapek, Vorsitzender des Wirtschaftsforum Geothermie e.V. (WFG). Er schilderte folgende Fakten: „Innerhalb von nur sieben Jahren hat es die Branche geschafft, von 0 auf 32 MW Stromerzeugung aufzustocken.“
Tiefengeothermie ist eine erneuerbare Energie auf Wachstumskurs. 2007 ging mit dem Heizkraftwerk in Landau die erste geothermische Anlage zur Stromerzeugung ans Netz. Ende Januar 2014 nahmen die Stadtwerke München in Sauerlach das bereits siebente geothermische Kraftwerk Deutschlands offiziell in Betrieb. Etliche weitere sind bereits im Bau, vor allem im Raum Bayern, am Oberrhein und im Norddeutschen Becken. Bis 2010 wurden 8,5 MW elektrische Leistung aufgebaut. Diese korrespondieren klar mit den vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zeitgleich anvisierten 10 MW. Heute stellen geothermische Anlagen bereits 32 MW Strom zur Verfügung. Ein durchschnittliches Geothermiekraftwerk läuft im Jahr 8400 Bh. In dieser Zeit stellt es bis zu 40 GWh Strom zur Verfügung.
Dr. Knapek betonte diesbezüglich, dass Geothermie als eine der wenigen Quellen erneuerbarer Energie der Bundesrepublik kontinuierlich und flexibel Strom, Wärme und Kälte zur Verfügung stelle. Sie besitze damit ein hohes Potential, die Netzstabilität Deutschlands zu gewährleisten.
Für die Branche forderte Dr. Erwin Knapek, der in Personalunion den Bundesverband Geothermie und das Wirtschaftsforum Geothermie führend vertritt, von der Politik einen Vertrauensschutz für Projekte in der Planung. Für eine nachhaltig funktionierende Energiewende sei der Einbruch der Investitionstätigkeit zu vermeiden. Dabei sei die Planungsdauer von fünf bis sieben Jahren zu berücksichtigen. Die „Wärmewende“ sei in der Gesamtstatistik der CO2-freien Energien von noch größerer Bedeutung als die Energiewende für Strom.
Die neunte GeoTherm findet am 5. und 6. März 2015 wieder bei der Messe Offenburg statt.
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