Wellness am Sorpesee

Entwässerungslösungen für das Hotel „Seegarten“

Wellnesshotels bieten ihren Gäs­ten einen hohen Standard. Dementsprechend sind die Ansprüche, die an die Badarchitektur und die Sanitärausstattung gestellt werden. Dies gilt beson­ders dann, wenn ein Bad neugestaltet werden soll. Design, Komfort, Qualität – alles muss stimmen.

Kontrastreiche Architektur und …

Das Hotel „Seegarten“ am Sorpe­see im Hochsauerland fasziniert durch seine architektonische Klarheit und die Transparenz der fast vollverglasten Fassade – ein deutlicher Kontrast zu der eher traditionellen Formensprache des benachbarten Haupthauses. Hotelier Olaf Baumeister hat es als Bauherr gemeinsam mit der Architektengemeinschaft Otte-Nöcker-Partner sowie Designer Stefan Ghetta von Archifaktur in Österreich geschafft, den gestalterischen Anspruch auch im Inneren des Hotels konsequent durchzusetzen: In den Zimmern lässt er fast unbehandelte Sichtbetonflächen mit großzügig einladenden Sitzlandschaften kontrastieren. Ausgefeilte Lichtszenarien entfalten ihre volle Wirkung, wenn durch die bodenhohe Glasfassade der ungehinderte Blick des Gastes über den Sorpesee schweift.

… exklusive Nasszellen

Das klare, schnörkelfreie Design im verglasten und damit sichtoffenen Bad lässt den Tag mit dem Gefühl von Freiheit und Luxus beginnen. Für diesen Effekt achtete Olaf Baumeister bei seinen Zimmern und dem großzügigen Wellnessbereich mit Außenpool auf dem Dach auf jedes Ausstattungsdetail: die Waschtische, die Wellnessduschen, die Armaturen – hier wurde nach Qualität entschieden. Das gilt auch bei den bodengleich durchgefliesten Duschen mit den Duschrinnen „CeraWall“ von Dallmer. „Das ergab sich aus dem Designanspruch beim Bauen beinahe zwangsläufig“, sagt Olaf Baumeister. „Eher zufällig kam dann hinzu, dass die Hersteller auch fast ausnahmslos aus Südwestfalen sind. Wir konnten also den Nachhaltigkeitsgedanken , der uns beim Bauen mindestens ebenso wichtig war wie das Design, bis hin zur ‚Nahversorgung aus der Region’ ausrollen.“ 

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