Hygienische Trennung bei Wandhydranten mit stagnierendem Wasser

Welche Lösungen die aktuelle Entwicklung auf Basis der normativen Anforderungen bietet

Die hygienische Trennung von Wandhydrantenanlagen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Hintergrund ist die potenzielle Gefährdung durch das stagnierende Wasser, welches Einfluss auf die Trinkwasserqualität durch mikrobiologische Belastungen hat. Diese Belastung kann in nicht ausreichend durchströmten Leitungsabschnitten entstehen. Die aktuelle Entwicklung in Normung und Technik bietet neue Lösungen, die sowohl den hygienischen Anforderungen als auch den wirtschaftlichen Interessen von Betreibern gerecht werden.

Ein zentraler Baustein ist das DVGW-Merkblatt W 551-5 (M), das sich mit der Risikobewertung von stagnierenden Löschwassersystemen beschäftigt. Es basiert auf mehrjährigen Fachgesprächen und stellt klar, dass im Rahmen einer Risikobewertung unter bestimmten Voraussetzungen – insbesondere bei positiv bewertetem Anlagenaufbau durch eine qualifizierte Fachperson – das Löschwasser der Kategorie 3 zugeordnet werden kann. Diese Einstufung beruht auf der Erkenntnis, dass in stagnierenden Systemen keine neuen Nährstoffe eingebracht werden, was das Wachstum von Mikroorganismen begrenzt und letztlich zu...

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