Über 3.600 Interessenbekundungen

Große Nachfrage für den Projektaufruf zur Sanierung kommunaler Sportstätten

Städte, Gemeinden und Landkreise haben beim aktuellen Aufruf des Bundesprogramms ‚Sanierung kommunaler Sportstätten‘ mit einer hohen Anzahl an Projektskizzen gezeigt, wie wichtig ihnen die Zukunft ihrer Sportstätten ist. Von Mitte Oktober 2025 bis Mitte Januar dieses Jahres hatten Kommunen Gelegenheit, ihre Vorschläge für die Sanierung und Modernisierung von Sportstätten einzureichen. Die Resonanz war groß: Über 3.600 Interessenbekundungen gingen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein, das mit der Umsetzung des Bundesprogramms beauftragt ist. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Mill. € ist der aktuelle Projektaufruf somit stark überzeichnet.

Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMWSB, freut sich über die große Nachfrage vieler Kommunen, ihre Sportstätten fit für die Zukunft machen wollen.
Bild: BMWSB / Stefanie Loos

Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin beim BMWSB, freut sich über die große Nachfrage vieler Kommunen, ihre Sportstätten fit für die Zukunft machen wollen.
Bild: BMWSB / Stefanie Loos
Nach Prüfung und Bewertung der eingereichten Projektskizzen wird der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages zeitnah über die Auswahl der geförderten Projekte entscheiden. Alle teilnehmenden Kommunen werden anschließend über das Ergebnis informiert. Dazu Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB): „Die große Nachfrage zeigt, dass viele Kommunen ihre Sportstätten fit für die Zukunft machen wollen und die Herausforderungen anpacken. Sport ist nicht nur wichtig für unsere Gesundheit, sondern auch für das Miteinander – besonders für Kinder und Jugendliche. Mit unserem Bundesprogramm helfen wir den Kommunen dabei, den Sport zu stärken und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz zu tun.“

Für das Bundesprogramm ‚Sanierung kommunaler Sportstätten‘ wurden 2025 Programmmittel mit einem Gesamtvolumen von 333 Mio. € im Bundeshaushalt bereitgestellt, um den Sanierungsstau in vielen Kommunen entgegenzuwirken. Für das Jahr 2026 wurden die Mittel weiter aufgestockt: Eine zweite Tranche von 333 Mio. € sowie zusätzliche 250 Mio. € speziell für die Sanierung von Schwimmstätten stehen im Bundeshaushalt 2026 zur Verfügung. Die Mittel sind im Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität veranschlagt.

Zur Umsetzung sind in diesem Jahr zwei weitere Projektaufrufe geplant. Der Projektaufruf für die Sanierung kommunaler Schwimmstätten folgt als Nächstes und soll im Frühjahr veröffentlicht werden. Das Bundesprogramm leistet damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Modernisierung und Erhaltung wichtiger Sportinfrastrukturen in ganz Deutschland. Die Förderung von Sportstätten liegt in der Zuständigkeit der Länder und Kommunen. Mit dem Bundesprogramm unterstützt der Bund und setzt Impulse für die nachhaltige Modernisierung und Erhaltung wichtiger Sportinfrastrukturen in ganz Deutschland.

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