Wärme- und Kältespeicher

Bodenplatte als Teil der TGA

Modernes Bauen heißt mitunter: viel Glas, viel Beton. Das sieht schick aus, ist energetisch jedoch nicht immer sinnvoll. Wenn das Gebäude zudem noch für gehobenes Wohnen vorgesehen ist, bedarf es einer ausgeklügelten Gebäudetechnik. Denn im Sommer heizt sich das Gebäude schnell auf, im Winter kühlt es ebenso schnell wieder aus. Daher ist ein durchdachtes Konzept gefragt – zumal, wenn der Bauherr ökologisch denkt und sein Prachtbau dem KfW-70-Standard entsprechen soll.

Die Firma Geo-En hatte für ein Gebäude, das für gehobenes Wohnen vorgesehen ist, eine Lösung parat. In der Berliner Katharinenstraße 24 plante sie für insgesamt 50 Wohnungen mit einer Gesamtfläche von 4.680 m2 ein komplex anmutendes, energetisch jedoch einleuchtendes Konzept, das zum größten Teil auf Geothermie fußt. Kleines Problem dabei: Die Preise für Wärmepumpenstrom sind in Berlin rund dreimal höher als die für Gas. Es musste also eine zweite Komponenten her, die einen Großteil des Wärmepumpenstroms bereitstellt – z.B. ein erdgasbetriebenes BHKW.

Die Geothermie beruht auf zwei Systemen....

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