Nürnberger Club-Heimat

Spültechnik am Sportpark

Die neue Club-Heimat des 1. FC Nürnberg am Sportpark Valznerweiher ist ein Hin­gucker: Äußerlich zeigt sich die rot-weiß gestaltete Fassade dynamisch und standfest gleichermaßen. Innen befinden sich neben Verwaltung und Management auch ein Museum und ein Jugendinternat. Hier wurde nicht einfach moderne Spültechnik verbaut, sondern auch dafür gesorgt, dass der Gewinnergeist sogar bis in die Toiletten getragen wird.

Heiner Stuhlfauth, Max Morlock, Dieter Eckstein und Marek Mintal warten schon. Die Fußballlegenden haben als überlebensgroße Figuren im Neubau ihren prominenten Platz eingenommen – im Eingangsbereich, dort wo ein Museum entstanden ist. 112 Jahre Club-Geschichte werden hier präsentiert. Zwischen Urkunde des Gründers Emil Dürbeck, grünem Torwartpullover von Edi Schaffer und den „magischen“ Schuhen von Max Eiberger wird Fußballgeschichte erlebbar.

Im Juli 2011 wurde der Grundstein für das neue Funktions­gebäude des fränkischen Traditionsvereins gelegt. Es folgten 400 arbeitsreiche Tage, in denen...

Heiner Stuhlfauth, Max Morlock, Dieter Eckstein und Marek Mintal warten schon. Die Fußballlegenden haben als überlebensgroße Figuren im Neubau ihren prominenten Platz eingenommen – im Eingangsbereich, dort wo ein Museum entstanden ist. 112 Jahre Club-Geschichte werden hier präsentiert. Zwischen Urkunde des Gründers Emil Dürbeck, grünem Torwartpullover von Edi Schaffer und den „magischen“ Schuhen von Max Eiberger wird Fußballgeschichte erlebbar.

Im Juli 2011 wurde der Grundstein für das neue Funktions­gebäude des fränkischen Traditionsvereins gelegt. Es folgten 400 arbeitsreiche Tage, in denen die Räumlichkeiten für Spieler, Trainer- und Funktionsteam geschaffen wurden. Ziel war es, eine umfassende Modernisierung und infrastrukturelle Verbesserung für den großen Personalapparat zu erreichen. Seit September 2012 sind nun – erstmals in der Vereinsgeschichte – alle Abteilungen des 1. FC Nürnberg unter einem Dach vereint.

Auf der 3000 m2 großen Gesamtnutzfläche befindet sich neben dem Museum auch die Verwaltung. Von Fanbetreuung bis Stadionmanagement, von Fußballscouting bis Buchhaltung – stets geht es um die Weiterentwicklung der Arbeit vor Ort. Im Rahmen der Lizenz­spielerabteilung gibt es Trainer-, Arzt- und Ruheräume, Um­kleiden und Fitnessbereiche. Schwerpunkt des Neubaus ist das Fußballinternat für die jungen Talente des 1. FC Nürnberg: 15 Zimmer mit Sanitärbereichen, Aufenthaltsräume sowie Büros für Trainer und Betreuer sind hier angesiedelt.

„Diese Idee der zeitgenössischen und intensiven Nachwuchsförderung wollten wir auf unsere Art unterstützen“, erklärt Robert Gärtner von der Tece-Handelsvertretung mit Sitz im Nürnberger Land. Nicht nur, dass sein Sohn Sebastian seit Jahren beim Club spielt. „Ich komme täglich an dem Clubgebäude vorbei und bin auch ein Cluberer. Insofern war es mir eine echte Herzensangelegen­heit.“ Um das Bauvorhaben zu realisieren, brachten sich zahlreiche in und um Nürnberg ansässige Unternehmen als Partner für den Bau ein. In der Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Ralf Matuschek und dem Ingenieurbüro Gaal + Gaal hatte daher auch die Tece-Handelsvertretung Gärtner den Wunsch, sich mit um das Innenleben des neuen Club-Zuhauses zu kümmern.

Für Großobjekte geeignete Spültechnik

Tece lieferte die Vorwand- und Spültechnik: Insgesamt 100 Module wurden eingebaut, sowohl Waschtisch- als auch WC- und Urinal-Module. Das „Teceprofil“-Vorwandsystem lässt sich schnell und rationell im Trockenbauverfahren erstellen. Robert Gärtner ist zufrieden: „Einmal mehr hat sich gezeigt, wie flexibel ,Teceprofil’ ist – und das nicht nur bei Einzelbauvorhaben, sondern gerade bei Großobjekten.“ Das Installationssystem besteht aus einem Tragwerk aus verzinkten Stahlprofilen, Eckverbindern und Befestigungswinkeln. Diese drei Grundbauteile erlauben eine zügige und sichere Montage.

Bei einem Objekt wie der neuen Club-Heimat gibt es gerade auch in Hinblick auf Brand- und Schallschutz eine Reihe an Richtlinien zu beachten. „Wir erfüllen schon heute die technischen Anforderungen an die Zukunft. Die wichtigsten Schutzziele in der Gebäudetechnik werden beim Tece-System normengerecht umgesetzt“, sagt Robert Gärtner, der mit seinem Team die Baustelle ein halbes Jahr lang begleitete. Durch die Verwendung des Deckenschottprinzips steht eine optimale Lösung für den Brandschutz zur Verfügung. Und mit speziellen Entkopplungsbauteilen in den Modulen wird die Weiterleitung von Schallwellen gezielt verringert.

„Erstklassige Bedingun­gen sind ganz wichtig für den Club“, so hatte es der Club-Torhüter Ra­pha­el Schäfer ausge­drückt. Ein zeitgemäßer, komforta­bler Neu­bau, an dem sich die „Clube­rer“ richtig zuhause fühlen und sich der Verein auch sportlich weiterentwickeln kann – das war die Vision des Manage­ments. Prä­sident Franz Schä­fer unterstrich die Wichtig­keit: „Vor allem der Bau des Ju­gend­internats gilt als Investition in unsere Zukunft.“ Zur Realisierung konnten alle Club-Fans eine Anleihe zeichnen – als lukrative Geldanlage, die bei einer Laufzeit von sechs Jahren mit 6 % jährlich ver­zinst wird. Die Unter­stützung war über­wältigend: Dank dem in Höhe von 6 Mio. € aufgelegten Emis­sionsvolumen konnte das wichtige Zukunftsprojekt des 1. FCN ohne Bankfinan­zierung verwirklicht werden.

Urinal mit Infrarotelektronik und Autofokussensor

Die Investitionen wurden mitunter für eine hochwertige Ausstattung in den Sanitär­anlagen verwendet: Im gesam­ten Gebäude wurden die kompakten „Teceplanus“-Betätigungsplat­ten in der Farbe Weiß seidenmatt. Sie gelten als robust, vandalensicher und sind dank der verdeckten Schraube für öffentliche Sanitärbereiche einsetzbar. Gärtner: „Aufgrund der besonderen Kon­struk­tion des Spülkastens sind die WC-Be­tä­tigungen von Tece relativ klein. So fügen sie sich in jedes Ambiente ein, ohne sich optisch aufzudrängen.“

Zudem ist „Teceplanus“ an den Urinalen mit Infrarotsensorik ausgerüstet: Die berührungslose, hygienische Spülung sorgt für die sichere Erkennung von Personen. Hinter einer eleganten Metallblende verbirgt sich eine Autofokus-Optik: Diese misst neben der zurückgelegten Entfernung auch den Eintrittswinkel des Lichts, das eine Person reflektiert.

Die automatische Auslösung der Spülung ist unabhängig von der Farbe der Benutzerkleidung. Die Stromversorgung der Urinalelektronik erfolgt im Nürnberger Gebäude über ein externes Netzteil mit 230 V.

Sparsame Spültechnik

Die Tece-Spülsys­teme helfen beim Wassersparen. So kann das Ablaufventil für den Spülkasten auf eine 4,5-l-Spülung eingestellt werden. Dank Zweimengen-Spültechnik wird das „kleine Geschäft“ mit nur 3 l be­seitigt. Das spart eine Menge Wasser – im Vergleich zur meist üblichen Spültechnik mit 6 bis 9 l. Beim Urinal ist sogar eine Spar­quote von bis zu 40 % möglich – mit Hilfe elektronischer Aus­lösung und Pausenfunktion. Wenn mehrere Personen nachein­an­der das Urinal benutzen, stellt das System auf Sparspülung um. Statt 3 s wird nur 1 s gespült – und am Ende einmal gründ­lich nachgespült. Dass die verschiedenen Nut­zungs­bereiche im Club-Ge­bäu­de auch den ver­schiedenen Ansprüchen gerecht werden sollten, ist ein Grundsatz für den leidenschaftlichen Vertriebsmenschen Robert Gärtner. „Ich schaue stets, was zum Kunden passt. Bei diesem Traditionsverein wollte ich die Erfolgsgeschichte sichtbar machen – ­auch im Sanitärbereich.“

Seine Idee sah wie folgt aus: Man nehme eine „Tecesquare“-Betätigungsplatte, die auf die Wirkung des Edelstahls und die Integration durch ihren superflachen Aufbau setzt. Dieses mit dem „Design Plus“-Preis und dem „reddot design award“ ausgezeichnete Design ergänze man mit den sportlichen Ehren des 1. FCN, und fertig ist die Spültaste der etwas anderen Art. Aus der Idee wurde ein Konzept, dann folgte ein erster Entwurf. Und als Robert Gärtner die mit Siebdruck beschriftete Betätigungsplatte vorzeigte, waren die Reaktionen deutlich: „Da hieß es, dass man im Verein schon einen passenden Platz für die schöne Ehrentafel finden würde. Dass es sich um einen WC-Spültaster handelt, war ein Gag erst auf den zweiten Blick“, freut sich Robert Gärtner heute noch über seinen Coup. Inzwischen sind die fünf extraflachen Edelstahlplatten in den repräsentativen Toilettenräumen eingebaut – im Museumsbereich und beim Vorstand.

Dass der 1. FC Nürnberg neun Mal deutscher Meister und vier Mal DFB Pokalsieger war, können die Besucher nun auch in dieser Situation nachvollziehen. Erfolge kann man also auch an stillen Orten feiern – beim Club ist das kein Widerspruch in sich.

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