Konzepte für Rechenzentren

Strom verteilen, messen und abrechnen

Der Energieaufwand der für die Aufrechterhaltung und unterbrechungsfreie Verfügbarkeit von Rechenzentren getrieben werden muss, ist nicht zu vernachlässigen. Die Wege hin zu einer sicheren Stromversorgung und die gerechte Aufteilung der Energiekosten sind Anforderungen an die Betreiber von Rechenzentren, die zur Zufriedenheit der Kunden erfüllt werden müssen.

2007 bauten die MK Netzdienste ihr eigenes Rechenzentrum in Frankfurt, mittendrin oder ganz nahe bei den Daten­strömen von DE-CIX, dem deutschen Knotenpunkt des Internets. Sehr zur Freude der Businesskunden des Unternehmens, die von der Schnelligkeit des Datentransfers partizipieren. Doch nicht nur diese strategische Entscheidung kommt den MK Netzdienste Kunden zugute. Auch der funktionale Aufbau der RZ-Komponenten innerhalb der 19 “-Schränke, die bis in das kleinste Detail zukunftsorientiert geplant sind, spielt eine wichtige Rolle.

Ein Besuch vor Ort ermöglichte einen direkten Einblick in...

2007 bauten die MK Netzdienste ihr eigenes Rechenzentrum in Frankfurt, mittendrin oder ganz nahe bei den Daten­strömen von DE-CIX, dem deutschen Knotenpunkt des Internets. Sehr zur Freude der Businesskunden des Unternehmens, die von der Schnelligkeit des Datentransfers partizipieren. Doch nicht nur diese strategische Entscheidung kommt den MK Netzdienste Kunden zugute. Auch der funktionale Aufbau der RZ-Komponenten innerhalb der 19 “-Schränke, die bis in das kleinste Detail zukunftsorientiert geplant sind, spielt eine wichtige Rolle.

Ein Besuch vor Ort ermöglichte einen direkten Einblick in das MK Netzdienste Rechenzentrenkonzept, das bis ins Detail geplant und abgestimmt ist. Hierzu zählt die Klimatisierung, die nach dem Kreislaufprinzip die Betriebswärme der Racks über Luftkamine nach oben abführt und über ein die gesamte Tiefe des Raums abdeckendes Lüftungsgitter wieder auf 20 °C klimatisierte Frischluft zuführt, oder der groß dimensionierte Doppelboden, der die Hochleistungsstromzuführung sicherstellt und der für Kontroll- und War­tungs­arbeiten jederzeit leicht geöffnet werden kann. Bereits 2007, in der Aufbauphase des Rechenzentrums, fielen bereits 25 % oder 150 kW der geplanten Auslastung an Energie an. Jetzt bei Vollbelegung (um die 200 „Maschinen“) beträgt der Energie­aufwand bis zu 600 kW.

Dieser Energieverbrauch ist ein beträchtlicher Kostenfaktor für Betreiber und Kunden, welcher den ständig steigenden Stromkosten nicht aus den Augen verloren werden darf. Deshalb führte es schon von Anfang an dazu, sich für passende Anlagenkomponenten wie die Stecker­leisten (PDU – Power Distribution Unit) von Schleifenbauer zu entscheiden.

Für Kevin Schrötel von MK Netzdienste, IT-Verantwortlicher in Frankfurt, bedeutet dies eine Entscheidung mit Augenmaß: „Die PDUs von Schleifenbauer übernehmen in unseren Schränken nicht nur die sichere Stromverteilung auf die Hardware der einzelnen Kunden, sie messen auch deren Stromverbrauch. Hierdurch kann unser kaufmännisches Abrechnungssystem immer die exakten Stromkosten berechnen, die beim jeweiligen Gerät oder bei allen Hardwareterminals eines Kunden anfallen. So wird neben dem Kostenbewusstsein der Effekt gefördert, dass sowohl wir als Betreiber uns immer wieder die Frage nach Möglichkeiten der Stromeinsparung stellen, wie dies auch beim Kunden für seine Hardware hinterfragt wird.“

Die Komponente der Green IT, das bewusste und maßvolle Umgehen mit der Ressource Energie, wird auch für die Zukunft eine Wegmarke für die kostengünstige Betreibung von Rechenzentren bleiben.

 

Bewusstsein für Lösungen

Schleifenbauer bietet mit seinen PDUs deshalb an sinnvoller Stelle ein Medium an, das diese Problemstellung aufnimmt. Im Rahmen der Energiebereitstellung der „Daten-Factory“ mit Stromzufuhr, Klimaanlage, unterbrechungsfreier Stromversorgung und Generatorabsicherung (Notstrom) finden die PDUs in Deutschland immer mehr Abnehmer. Der Anbieter schreibt sich auf die Fahnen das „Stromverteilen und Messen in Rechenzentren“ neu interpretiert, wenn nicht erfunden, zu haben. Hierzu trägt auch die individuell auf die Bedürfnisse abzustimmende Konfiguration der High-Tec-Steckerleisten bei, die für jeden Kunden extra gebaut werden. Ebenso die hohe Qualität, die obendrein durch die „Factory-Partnerschaft“ in den Werken der Harting-Gruppe, Marktführer bei Leitungssystemen, sichergestellt wird.

 

Qualität bis ins Detail

Mit dem schwarzen Alu-Gehäuse, Stecker-Eingängen in hochwertigem Metall/Kunststofffinish, satt schaltenden Bedienungsknöpfen und gut lesbarem Leuchtdisplay, bei ausgewogenem Gewicht, wirkt die Schleifenbauer Technologie wie aus einem Guss. Hierzu tragen ebenso die genau austarierten Maße bei sowie die stabilen Aufnahmen, die den Einbau in 19 “-Schränken besonders handlich machen. Die robuste Stabilität zeigt sich beim technologischen Aufbau im Inneren wie beim großen Querschnitt des Austrittkabels gleichermaßen. „Überall wird die sichere und langlebige Erfüllung des Produktnutzens für Rechenzentren zur absoluten Maxime unserer Schleifenbauer Produkte erhoben“, fasst Ronald Timmermans, Marketingleiter bei Schleifenbauer, sein Credo zusammen.

Dem entspricht im Detail wie der IT-Techniker Schrötel vor Ort ganz pragmatisch den Einbau einer PDU zeigt. Mit dem passenden Einbauwinkel geht der Anschluss an Standardracks völlig ohne Probleme im „Handumdrehen“ vonstatten.

John Read von der Münchener Vertretung für Deutschland, Österreich und Schweiz ist sich sicher in der Gewissheit, wirklich hochwertige Komponenten zu liefern: „Wenn Schleifenbauer Rechenzentren versuchsweise PDUs zur Verfügung stellt, wollen sie in fast allen Fällen diese dann auch behalten, weil das Produkt überzeugt.“ Hierzu trägt gleichfalls die Steuerung über ein Gateway bei, bei dem die Datenströme der PDUs zusammenlaufen und in die Datenbank als Rohdaten eingepflegt werden. Zusatznutzen des Gateway: die Steuerung der PDUs und das Aufspielen von Updates.

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