Behagliche Wärme im Neubau

Das Steigenberger Hotel am Kanzleramt

Die Europacity ist ein rasant wachsendes, städtebauliches Entwicklungsgebiet in Berlin. Nach knapp zweijähriger Bauzeit eröffnete hier am 1. Mai 2014, die Steigenberger Hotel Group das Vier-Sterne-Superior klassifizierte Steigenberger Hotel am Kanzleramt. Die eingesetzten Unterflurkonvektoren fügen sich harmonisch in die Architektur des Gebäudes ein, welches nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit geplant wurde.

In den 1990er Jahren wurde während der Planung des Ber­liner Hauptbahnhofs das Areal rundherum zum Entwicklungs­gebiet mit diversen Straßen und Plätzen erklärt. Ursprünglich wurde dieses Gebiet als Lehrter Stadtquartier bezeichnet, wird inzwischen aber auch als Teil der Europacity im Bezirk Mitte verstanden. Das Konzept für das 40 ha große Areal wurde durch enge Zusammenarbeit mit Grundstückseigentümern, Pro­jekt­entwicklern, Planern und den Behörden entwickelt. Das vorliegende Areal soll zum einen Raum für Wohnungen, Büro­gebäude, den Einzelhandel und das Gewerbe, zum anderen aber auch für...
In den 1990er Jahren wurde während der Planung des Ber­liner Hauptbahnhofs das Areal rundherum zum Entwicklungs­gebiet mit diversen Straßen und Plätzen erklärt. Ursprünglich wurde dieses Gebiet als Lehrter Stadtquartier bezeichnet, wird inzwischen aber auch als Teil der Europacity im Bezirk Mitte verstanden. Das Konzept für das 40 ha große Areal wurde durch enge Zusammenarbeit mit Grundstückseigentümern, Pro­jekt­entwicklern, Planern und den Behörden entwickelt. Das vorliegende Areal soll zum einen Raum für Wohnungen, Büro­gebäude, den Einzelhandel und das Gewerbe, zum anderen aber auch für eine abwechslungs­reiche Freizeitgestaltung bereit­stellen.

Im Zuge der Entwicklung dieses Gebietes wuchs das Interesse an einem Hotel gehobener Kategorie zur Unterbringung von Geschäftsreisenden und Städteurlaubern, besonders auch durch die attraktive, zentrale Lage und die einfache Erreichbarkeit in un­mittelbarer Nähe des Berliner Hauptbahnhofes. Durch den Bau des Vier-Sterne-Superior Steigenberger Hotels am Kanzleramt wurde diese Angebotslücke geschlossen.

Das Projekt wurde an der Ella-Trebe-Straße zwischen dem Regierungsviertel und der Charité als Kooperation der Strauss & Partner Development GmbH und der Steigenberger Hotel Group realisiert. Dieses Gebiet galt lange Zeit als „Niemandsland“ zwischen Ost und West, ist heute jedoch eines der zentralen Zukunfts­gebiete der Stadt Berlin.

Den architektonischen Entwurf des Hotels lieferte Ortner und Ortner Baukunst, Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin, das Innendesign stammt von der Markus-Diedenhofen Innenarchitektur, Reutlingen. Das Hotel verfügt auf einer Bruttogeschossfläche von knapp 23 000 m2 über insgesamt 339 Zimmer, davon zwölf Juniorsuiten, elf Suiten und einer Spa-Suite. Geschäftsreisende können das Konferenz- und Tagungscenter mit elegantem Businessbereich auf knapp 850 m2 nutzen. Des Weiteren stehen den Gästen ein 700 m2 großes Restaurantareal, ein Ball- und Multifunktionssaal so­wie ein großer und exklusiver Wellness- und Spabereich im Obergeschoss des Hotels mit Blick auf das Kanzleramt und die Spree zur Verfügung. Durch diese vielseitigen Möglichkeiten werden nicht nur Geschäftsrei­sende, sondern auch reine Städtetouristen angesprochen.

Unterflurkonvektoren als Idealbesetzung

Die Klimatisierung von Hotelbauten spielt schon bei der Projektentwicklung eine wichtige Rolle und stellt sowohl Planer als auch Klimatechniker vor eine große Herausforderung. Hinsichtlich der klimatischen Bedingungen sind in Hotelbauten unterschiedlichste Anforderungen zu erfüllen. In den Restaurantbereichen des Hotels werden vom Gast andere Ansprüche an das Klima gestellt als beispielsweise in den Konferenzräumen, in denen ideale thermische Arbeitsbedingungen geschaffen werden sollen, um die Leistungsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, fiel die Entscheidung auf Unterflurkonvektoren von Arbonia. Zum Einsatz kamen im Erd- und Obergeschoss des Hotels Unterflurkonvektoren vom Typ „KRN 91“ mit natürlicher Konvektion. Diese Unterflurkonvektoren fügen sich nahtlos und harmonisch in das Konzept des Gebäudes mit seinen charakteristischen, bodenlangen und großen Fenstern ein. Sie überzeugen zum einen durch architektonische Vorteile, wie den uneingeschränkten Lichteinfall mit ungehinderter Sicht nach draußen oder die flexible Raumgestaltung ohne störende Raumwärmer, zum anderen auch durch optische, technische und klimatische Vorteile.

Es wurde bewusst auf die zusätzliche Unterstützung von Konvektoren zugunsten eines angenehmen Raumklimas verzichtet. So strömen die Kaltluft von der Fensterfläche und die abgekühlte Raumluft in die Bodenwanne des Unterflurkonvektors und erwärmen sich dort am Wärmeregister. Der Auftrieb der warmen Luft folgt lediglich den Naturgesetzen und schirmt so die Kälteabstrahlung der Fensterflächen wirkungsvoll zum Raum hin ab. Die dabei entstehenden, relativ geringen Strömungsgeschwindigkeiten der Warmluft werden vom Menschen als angenehm empfunden, tragen wesentlich zu thermischer Behaglichkeit und zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit durch die Schaffung von optimalen Arbeitsbedingungen bei.

Montagefreundliche Konstruktion

Die Unterflurkonvektoren sind ab Werk praxisgerecht vorbereitet und lassen sich so schnell und unkompliziert montieren. Sie werden in einbaufertigen, trittschallhemmenden Bodenwannen geliefert. Mit den vormontierten, außenliegenden Höhenjustierungen sind bauseitige Un­eben­hei­ten und Maßtoleranzen leicht auszugleichen, so dass die Oberkante des Unterflurkonvektors auf Fußbodenniveau gebracht werden kann. Eine Anbindung an den Heizkreislauf erfolgt mit selbstzentrierenden, montagesicheren 3/4“-Eurokonusanschlüssen. Durch eine an das Anschlussbild angepasste Sammlergeometrie (gerade Rohranbindung ohne 90°-Umlenkung) wird eine einfache, sichere Montage und zudem eine höhere Dichtheit aufgrund einer geringeren Anzahl von Verbindungsstellen gewährleistet. Ein dauerhafter Schutz vor Korrosion wird durch eine hochwertige Einbrennlackierung der gesamten Bodenwannen-Baugruppe und eine komplett galvanische Verzinkung gewährleistet.

Die werkseitig voreingestellten, optional bestellbaren Ventile gewährleisten einen geringen Energieeinsatz sowohl an thermischer als auch an elektrischer Energie. Gleichzeitig vereinfachen sie den vorgeschriebenen hydraulischen Abgleich.

Die erhältlichen Abdeckroste verfügen trotz ihrer problemlosen Begehbarkeit über einen hohen, freien Querschnitt für ungehinderten Luftaustritt bei gleichzeitiger Stabilität. Durch die verschiedenen Profilformen, Materialien, Farben und Oberflächenveredelungen sind der architektonischen Gestaltung des Raumes keine Grenzen gesetzt.

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