Neues Lüftungskonzept für Bildungseinrichtungen

Teil 2: Neues Konzept zur Berechnung des Volumenstromes

In vielen Klassenzimmer besteht beim Thema Raumklima nach wie vor Verbesserungspotenzial. Dabei ist eine hohe Raumluftqualität die Grundlage für effizientes und nachhaltiges Lernen sowie eine gute Schulbildung. Der folgende Beitrag beschreibt die erforderlichen Luftvolumenströme im Unterrichtsraum unter Einbeziehung des Zeitverlaufs der CO2-Konzentration in Unterricht und Pause. Lesen Sie im 2. Teil alles über ein neues Konzept zur Berechnung des notwendigen Volumenstromes in Bildungseinrichtungen für eine vorgegebene mittlere CO2-Konzentration während der Unterrichtszeit.

Grundlegende Problematik des Wechsels zwischen Unterricht und Pause

Legt man für die Unterrichtszeit den Volumenstrom aus, so ist bei dem instationären Verfahren ein CO2-Anfangszustand vor Unterrichtsbeginn festzulegen. Dieser kann im ersten Schritt mit 400-450 ppm als Außenluftwert angenommen werden. Wird in der folgenden kürzeren Pause mit dem gleichen Volumenstrom gelüftet, so gilt diese Annahme nicht mehr, da i. d. R. die Pausenzeit nicht ausreicht, den CO2-Anfangszustand für den nächsten Unterricht wieder herzustellen. Das Umweltbundesamt empfiehlt daher eine unterstützende, intensive...

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