Gebäudemodernisierungsgesetz – Wärmewende konsequent ­vorantreiben, Energiesouveränität stärken

Der Konflikt im Nahen Osten und die daraus resultierende Energiepreiskrise machen besonders deutlich, wie abhängig Deutschland von Öl- und Gasimporten ist. Doch viele Menschen in Deutschland wollen sich bereits heute für Wärmepumpen, PV-Anlagen, Elektroautos und weitere Maßnahmen zur Verringerung der fossilen Energieabhängigkeiten entscheiden. Diese Haltung gilt es, zu nutzen und endlich verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen zu schaffen. Das stärkt nicht zuletzt auch die Industrie, den Handel und das Handwerk in Deutschland. Für eine zukunftssichere Wärmeversorgung im Gebäude sind ein ­ambitioniertes Gebäudemodernisierungs­gesetz (GModG), die vollständige und fristgerechte nationale Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD) sowie die Fortsetzung der Heizungsförderung (BEG) und Entlastung bei den Strompreisen entscheidend.

Die TGA-Repräsentanz Berlin hat Ende April zusammen mit dem BNE, dem BVG, dem BWP, dem VEG, dem ZVEH und dem ZVEI ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Darin fordern sie:

  • Planbarkeit durch praxisorientierte Umsetzung wieder herstellen.
  • Unsicherheit in der Infrastrukturplanung aufheben.
  • Die schnelle und umfassende Umsetzung der EU-Gebäuderichtlinie (EPBD).
  • Ein stabiler und verlässlicher Förderrahmen ist von hoher Bedeutung für Hauseigentümer.
  • Die Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß.
  • Die planmäßige Ausweitung des euro­päischen Emissionshandels auf den Gebäudesektor.

Das Positionspapier finden Sie unter www.btga.de > Positionen > Positionspapiere/Stellungnahmen.

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Ausgabe 10/2014

Positionspapier

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