Sanierungsstau in Heizungskellern auflösen

Niedersächsischer Umweltminister bei Brötje

Zu Beginn des Jahres 2013 stattete der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz, Dr. Stefan Birkner (FDP), der August Brötje GmbH (www.broetje.de) in Rastede einen Besuch ab. Anlass war nicht nur eine Besichtigung des Spezialisten in Sachen Heizungstechnik, sondern auch der Diskussionsbedarf zum Sanierungsstau in deutschen Heizungskellern.

Vor dem Hintergrund, dass lediglich rund 12 % der Heizungsanlagen dem neuesten Stand der Technik entsprechen, schlägt Dr. Srefan Birkner eine verlässliche Förderpolitik sowie Steuererleichterungen bei  Renovierungsmaßnahmen in Bestandsgebäuden vor. Auch die Entwicklung von Mikro-KWKs wie beispielsweise dem "EcoGen WGS" von Brötje könne einen Beitrag zur Wärme- und vor allem zur dezentralen Stromerzeugung leisten. Auch auf diese Weise kann die Verlässlichkeit der Stromversorgung nach dem Ausstieg aus der Kernenergie verbessert werden.

Der niedersächsische Umweltminister betonte ferner, dass in allen energiepolitischen Bereichen ein hoher Handlungsbedarf bestehe. Das beträfe sowohl die Erzeugung von Strom als auch von Wärme. Den Vorschlag von Brötje-Geschäftsführer Sten Daugard Hansen für ein Aktionsbündnis „pro Wärmemarkt“ des Umweltministeriums in Kooperation mit Industrie und Handwerk nahm Birkner interessiert zur Kenntnis und sagte eine Prüfung im Ministerium zu.

In jedem Fall bedürfe es zur Auflösung des Sanierungsstaus moderner sowie innovativer Heiztechnik. Ihre Entwicklung ist Grundvoraussetzung zur effizienten und wirtschaftlichen Nutzung von Brennstoffen – gleich ob es sich dabei um Heizöl, Gas oder erneuerbare Energien handelt. Hier leisteten Unternehmen wie Brötje einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende, so der niedersächsische Minister für Umwelt, Energie und Klimaschutz.

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