Ultra High Density-System für DataCenter
Verschlusssachen erfordern komplexes SchutzkonzeptKommunikationslösungen für den öffentlichen Sektor sind von besonderer Brisanz. Digitale Systeme auf dieser Ebene müssen spezielle Sicherheitskriterien erfüllen, um die Handlungsfähigkeit der staatlichen Institutionen zu gewährleisten. Die Penta Infra Rechenzentren erfüllen diese Sicherheitsstandards, weshalb viele IT-Dienstleister ihre Infrastruktur in diesen DataCenter betreiben. Ein wesentlicher Baustein im optimierten Sicherheitskonzept ist seit kurzem ein Ultra High Density (UHD)-System. Kombiniert mit einer speziell entwickelten Abschirmung für die Verkabelung, kann der kritische Datenaustausch im digitalen Umfeld dadurch nahezu festungsartig geschützt werden.
Die digitale Souveränität Deutschlands ist von hoher Bedeutung für das Funktionieren staatlicher Organe im Krisenfall. Der Austausch sensibler Informationen erfordert deshalb ein weitreichendes Sicherheitskonzept. Neben alltäglichen Mitteilungen müssen auch Verschlusssachen ausgetauscht werden, um den politischen Betrieb aufrecht zu erhalten. Deshalb sind die Anforderungen an IT-Dienstleister des Bundes besonders streng. Mit dem Aufbau und Betrieb der Verschlusssachen-Kommunikation des Bundes sind spezialisierte Dienstleister beauftragt, die neben technischen auch über weitreichende...
Die digitale Souveränität Deutschlands ist von hoher Bedeutung für das Funktionieren staatlicher Organe im Krisenfall. Der Austausch sensibler Informationen erfordert deshalb ein weitreichendes Sicherheitskonzept. Neben alltäglichen Mitteilungen müssen auch Verschlusssachen ausgetauscht werden, um den politischen Betrieb aufrecht zu erhalten. Deshalb sind die Anforderungen an IT-Dienstleister des Bundes besonders streng. Mit dem Aufbau und Betrieb der Verschlusssachen-Kommunikation des Bundes sind spezialisierte Dienstleister beauftragt, die neben technischen auch über weitreichende Sicherheits-Skills verfügen. Betrieben wird die IT-Infrastruktur des Bundes u.a. in den hochgradig gesicherten und vernetzten Rechenzentren von Penta Infra. Das Unternehmen betreibt aktuell 12 Rechenzentren an strategischen Standorten in Europa. Das Unternehmen legt großen Wert auf Nachhaltigkeit, mit 100 % erneuerbarer Energie, ESG-gebundener Finanzierung und einem preisgekrönten Design für die gemeinsame Nutzung von Wärme.
Vorhandene Lösungen werden kontinuierlich optimiert, Sicherheitsstandards ausgebaut. Zuletzt kam der Wunsch auf, die vorhandene Infrastruktur mit mehr Variabilität auszustatten und eine höhere Packungsdichte zu ermöglichen. Das Ergebnis: Nach einer weiteren kurzen Evaluation des Marktes ging der Zuschlag für die Implementierung der neuen Lösung an die Verkabelungsexperten von Rosenberger OSI.
Anspruchsvolles Sicherheitskonzept
Penta Infra als DataCenter-Betreiber war bereits in der Entscheidungsphase involviert, da der Mietvertrag zwischen dem Sicherheitsunternehmen und dem RZ-Betreiber vorsieht, dass die Beschaffung aller Materialien und Dienstleistungen ausschließlich über den Betreiber läuft. Aufgrund der hohen Sicherheitsanforderungen empfahlen die Verkabelungsspezialisten die Installation eines „PreCONNECT SMAP-G2 UHD“ Ultra High Density-Systems von Rosenberger OSI. Das kunststoffreduzierte 19“ Gehäusesystem bietet eine hohe Packungsdichte und integriert Steckplätze für die unterschiedlichsten Kabeltypen. Auf diese Weise lässt sich eine breite Variante an Kabeln integrieren und abbilden - angefangen von Kupfer bis hin zur Glasfaser, sowohl in Multi-Mode als auch in Single-Mode. Die Steckplätze lassen sich zudem bedarfsgerecht anordnen, was im Rack einen variablen Einsatz ermöglicht. Die Abbildung der hohen Packungsdichte bleibt dabei jederzeit gewährleistet.
Hochgesicherte Verbindungen erforderlich
Eine besondere Herausforderung war der Wunsch des Sicherheitsunternehmens, zwei hoch gesicherte Verbindungen herzustellen. Diese Vorgehensweise ist notwendig, da die Cages im Rechenzentrum an zwei unterschiedlichen Standorten und in eigenen Brandabschnitten platziert sind. Dieses Konstrukt soll die verbindende Verkabelung vor äußeren Angriffen schützen, um den kritischen Datenaustausch des Kunden abzuschirmen.
Das Augsburger Unternehmen hat für diese Anforderung ein Trunk-Kabel mit 48 Kanälen sowie einer speziellen Ummantelung entwickelt und hergestellt. Damit werden die zwei Cages, die in zwei Brandabschnitten stehen, verbunden und wie durch Panzerglas gegen unerwünschte Angriffe geschützt. Notwendig ist das, weil für die Koppelung beider Cages eine Strecke überwunden werden muss, die öffentlich zugänglich ist. Zwischen den beiden Brandabschnitten auf diesem Terrain können die Sicherheitsanforderungen des Kunden mit klassischen Produkten nicht ausreichend gewährleistet werden. Um Attacken auf die Kabel zu verhindern, war eine der Forderungen des Sicherheitsunternehmens eine spezielle Ummantelung, um die Manipulationen sicher auszuschließen. Zur Lösungsumsetzung wurde ein eigens für das Sicherheitsunternehmen entwickelter Schutzmantel konzipiert.
In den verschiedenen Implementierungsphasen waren zwischen drei und fünf Spezialisten vor Ort. Sie installierten im Rechenzentrum sämtliche Komponenten des Lösungspaketes und machten sie fit für den Produktionsbetrieb. Die intensive Kommunikation mit dem Endkunden sowie dem Team des RZ-Betreibers war in allen Projektphasen essenziell. „Rosenberger OSI konnte mit diesem komplexen Sicherheitsprojekt seine fachliche Kompetenz und Kundenorientierung unter Beweis stellen“, sagt Torsten Junges, Sales Manager DACH bei Penta Infra. „Das Konzept hat die Beteiligten überzeugt. Deshalb werden wir in Zukunft sowohl auf nationaler Ebene als auch in den europäischen Partnerländern weitere Projekte mit dem Unternehmen realisieren.“
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