Übergreifende Integration der Prozesse

Mit Software zum stimmigen Gesamtkonzept

Ob technische Gebäudeausrüstung, thermische Bauphysik, Ingenieurbauwerke oder Verkehrsanlagen: B.A.C. agiert als Generalplaner oder Berater, mit dem Ziel, selbst komplexe Bauaufgaben auf höchstem Qualitätsniveau zu gewährleisten. Das B.A.C.-Prinzip lautet effizientes Teamwork aller Projektleiter, damit zu jeder Zeit termin- sowie kostengenaue Leistungen sichergestellt werden können. Zum prozessorientierten Leitbild des Mittelständlers passt das neue IT-System, das das Unternehmen 2011 eingeführt hat.

Die in Berlin, Bielefeld, Dres­den und Leipzig an­säs­sigen Unternehmen der Inge­nieur­gruppe B.A.C. Bau- und Anlagenconsult realisieren bundesweit Projekte öffentlicher und privater Auftraggeber. Bauprojektmanagement als Prozess – so lautet die Strategie der Unternehmensgruppe, die von der Prüfung über die Abstimmung, Planung und den Bau bis hin zur Überwachung alle Aufgaben zu einem stimmigen Konzept integriert. Das im Jahre 1990 in Leipzig gegründete Unter­neh­men beschäftigt bis heute über 50 Mitarbeiter und ist auch europaweit tätig. Zum prozessorien­tierten Leitbild passt das IT-System...
Die in Berlin, Bielefeld, Dres­den und Leipzig an­säs­sigen Unternehmen der Inge­nieur­gruppe B.A.C. Bau- und Anlagenconsult realisieren bundesweit Projekte öffentlicher und privater Auftraggeber. Bauprojektmanagement als Prozess – so lautet die Strategie der Unternehmensgruppe, die von der Prüfung über die Abstimmung, Planung und den Bau bis hin zur Überwachung alle Aufgaben zu einem stimmigen Konzept integriert. Das im Jahre 1990 in Leipzig gegründete Unter­neh­men beschäftigt bis heute über 50 Mitarbeiter und ist auch europaweit tätig. Zum prozessorien­tierten Leitbild passt das IT-System „iTWO“ von RIB (www.rib-software.com), das bei der Inge­nieur­gruppe B.A.C. standortübergreifend im Einsatz ist. Dabei handelt es sich um eine Software, die laut Herstellerangaben exakt diesen Prozessgedanken und die übergreifende Integration fördern soll. Wie das in der Praxis aussieht, hat das Unternehmen erprobt und die Mehrwerte entsprechend erkannt.

 

Leichter Umstieg

Im Dezember des Vorjahres startete die Unternehmensgruppe den Umstieg auf die neue RIB-Softwaregeneration „iTWO“ vom Vorgängerprodukt „Arriba“. Die ersten Projekte hat die B.A.C. bereits erfolgreich mit der neuen Softwarelösung realisiert. So erfolgte die Sanierung des Leipziger Rathauses beispielsweise mit Unterstützung durch „iTWO“.

Hier plante ein Expertenteam um Dipl.-Ing. Falk Niederstrasser aus dem Bereich technische Gebäudeausrüstung die Erneuerung von Druckerhöhungsanlagen. „Die Software ist einfach zu bedienen, so dass die Einarbeitung für unsere Mitarbeiter schnell vollzogen werden konnte“, erklärt der Fachmann, der neben seiner Ingenieurtätigkeit in der Ingenieurgruppe auch die unter­nehmensweite IT-Landschaft verantwortet. So trägt „iTWO“ auch dazu bei, dass er diesen Doppeljob überhaupt zu leisten imstande ist, denn das System besticht neben der intuitiven Bedienung für den Anwender gleichsam durch eine sehr einfache Administrier­barkeit und Stabilität, wie der Ingenieur berichtet. Mit der Migration auf die neue Softwaregeneration erfolgte zeitgleich eine Umstellung auf eine zentrale Citrix-Serverlösung, wodurch Falk Niederstrasser fortan nur noch einen zentralen Server betreut, statt zuvor vier. „Eine erheb­liche Zeit- und Aufwandsersparnis“, so der Ingenieur.

 

Technologischer Vorsprung

90 % aller Projekte, die die Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Leipzig abwickelt, sind Bauvorhaben öffentlicher Auftraggeber. Die Geschäftsführung bei B.A.C. ist überzeugt, dass sich „iTWO“ im Public Sector auf jeden Fall durchsetzen wird. „iTWO ist eines der modernsten Softwaresystem für eine durchgängige Projektbearbei­tung von der Vorplanung bis hin zur Bauabrechnung und bietet alle aus dem Vorgänger „Arriba“ etablierten Funktionalitäten und noch mehr“, erklärt Falk Niederstrasser. Aus diesem Grund geht das Unternehmen davon aus, das „iTWO“ sich als neuer Standard bei den öffentlichen Verwaltungen etablieren wird. Der Umstieg wird schrittweise erfolgen. Doch innerhalb der nächsten Jahre, da ist man sich in Leipzig sicher, bauen die öffentlichen Auftraggeber auf die neue Lösung. „Durch diesen technologischen Vorsprung, den wir durch den Einsatz des Softwaresystem jetzt schon haben, versprechen wir uns langfristige Investitionssicherheit“, führt Falk Niederstrasser weiter aus.

 

Prozessorientiert planen

Der Prozessgedanke, der das Leitbild der Ingenieurgruppe prägt, wird durch das Softwaresystem nach Aussage der Unternehmensgruppe optimal unterstützt. Die Projekte sind zum Teil sehr groß und liegen durchschnittlich bei einem Auftragswert von 100 000 € bis hin zu 50 Mio. €. Unlängst agierte B.A.C. als Generalplaner für den Bau von vier riesigen Luftfahrzeughallen im Auftrag der Bundesregierung. Darüber hinaus gehören große Hotels zu den Bauprojekten, die das Unternehmen bearbeitet. Dass die Zusammenarbeit der Projektteams bei so großen Bautätigkeiten an allen vier Standorten immer exakt stimmig sein muss, steht außer Frage. Über 20 Fachingenieure an allen vier Niederlassungen arbeiten mit der RIB-Software. Gesteuert werden die Aufgaben von einem Projektleiter pro Büro. Dieser wird büroübergreifend unterstützt von Experten für die Aufgaben in den Bereichen Heizung, Sanitär und technische Gebäudeausrüstung. Jedes Teammitglied dokumentiert Projektaufgaben innerhalb der Software. Mit Hilfe der Projekthistorie in „iTWO“ sind alle anderen am Projekt beteiligten Mannschaften standortübergreifend sofort über die letzten Schritte informiert.

Die Unternehmensstandorte der Ingenieurgruppe B.A.C. arbeiten aktuell in der klassischen, alphanumerischen Variante mit der Software „iTWO“. Das Interesse an einem Einsatz der hoch innovativen BIM-5D-Funktionalitäten ist groß. Führungskräfte im Unternehmen sind an einem besonders transparenten Projektkostenmanagement interessiert. Viele Ingenieurbüros, die bauteilorientiert in fünf Dimensionen mit „iTWO“ planen, haben die Wirtschaftlichkeit in der Projektbearbeitung signifikant erhöhen können. Da der Sektor Haustechnikplanung aktuell erst beginnt, sich flächendeckender mit der Planung in 3D zu beschäftigen, betrachten die Ingenieure von B.A.C. die 5D-BIM-Planung derzeit als eine mögliche Chance für die Zukunft.

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