Zum Abflussbeiwert von Regenspeichern

Retentionsleistung wird anerkannt

DIN und DWA sind die bedeutendsten Regelgeber zum Thema Regenentwässerung. Die Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. (FGSV), die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e.V. (FLL) und die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e. V. (fbr) spielen eine Rolle, wenn es um Verkehrsflächen, Gründächer und Regenspeicher geht. Alle sind sich einig: Für die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung ist es von Vorteil, wenn Niederschläge vor Ort bleiben, also genutzt, versickert oder verdunstet werden.

Soll eine Versickerungs- oder Behandlungsanlage dimensioniert werden, benutzen Planer bei einfachen Bemessungsverfahren den statischen/fixen Abflussbeiwert der zu entwässernden Fläche – unabhängig vom Verlauf des Regenereignisses. Als Rechenfaktor ohne Einheit liegt er bei 0,0 (kein Abfluss) oder 1,0 (100 % Abfluss des auftreffenden Niederschlags) oder dazwischen. Versierte Ingenieure simulieren große Abflüsse mit dynamischen Oberflächenabflussmodellen.


Retentionsleistung der Regenspeicher

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