Zügige Elektroinstallation
Die Stadtgärten am Henninger TurmDrei Baufelder mit insgesamt ca. 60.000 m2 Fläche, rund 800 Wohnungen und Stadthäuser, 180 km Stromkabel sowie rund 20.000 Schalter und Steckdosen – das sind nur einige der beeindruckenden Zahlen zum neuen Wohnbauprojekt „Stadtgärten am Henninger Turm“ in Frankfurt am Main. Mit den Elektroinstallationsarbeiten ist die Firma ETech Elektrotechnik aus Frankfurt betraut, die auf Installationslösungen setzt, mit denen sich der vorgegebene Zeitplan locker einhalten lässt.
Vom Brauereigelände zum Wohnquartier
Der Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen liegt zentral und gut erschlossen sowohl am südlichen Mainufer als auch am Rande des Stadtwalds und richtet den Blick auf die Skyline der Finanzmetropole. Der neu errichtete Henninger Turm befindet sich in direkter Nachbarschaft. Urbanität, Verkehrsanbindung und gleichzeitig Naturnähe schaffen idealeVoraussetzungen für ein attraktives Wohnquartier und den Bau von neuen Wohnungen und Stadthäusern auf dem ehemaligen Brauereigelände. Aus diesem Grund baut die „Quartier am Henninger Turm GmbH & Co. KG“ seit 2014 zusammen...
Vom Brauereigelände zum Wohnquartier
Der Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen liegt zentral und gut erschlossen sowohl am südlichen Mainufer als auch am Rande des Stadtwalds und richtet den Blick auf die Skyline der Finanzmetropole. Der neu errichtete Henninger Turm befindet sich in direkter Nachbarschaft. Urbanität, Verkehrsanbindung und gleichzeitig Naturnähe schaffen idealeVoraussetzungen für ein attraktives Wohnquartier und den Bau von neuen Wohnungen und Stadthäusern auf dem ehemaligen Brauereigelände. Aus diesem Grund baut die „Quartier am Henninger Turm GmbH & Co. KG“ seit 2014 zusammen mit dem Projektentwickler Conceptaplan GmbH das neue große Wohnquartier am Sachsenhäuser Berg. Bis 2022 sollen alle Baufelder, der Park sowie die quartierseigene Kita fertiggestellt sein. Baufeld 1 ist bereits abgeschlossen, Baufeld 3 befindet sich in der Endphase und die Wohngebäude in Baufeld 2 werden derzeit ausgebaut.
Mehr Aufwand, aber nicht mehr Zeit
Die Anforderungen an die vorschriftsmäßige Elektroinstallation im modernen Wohnungsbau nach DIN VDE sind im Laufe der Jahre deutlich angestiegen und die Installationen damit erheblich aufwendiger. Hinzu kommen Sonderausstattungen, die Bauherren, Mieter oder Eigentümer aus Komfort- und Sicherheitsgründen obendrein wünschen, beispielswiese die Steuerung von elektrotechnischen Komponenten mit „Smart Home“-Systemen. In den Frankfurter Stadtgärten sind es zwischen 15 und 20 % der Eigentümer, die ihre Beleuchtung, Heizungs- und Klimaanlage, die Jalousien oder die Türkommunikation an eine „Smart Home“-Installation via „free@home“ von Busch-Jaeger koppeln. Auch die aktuellen Vorgaben für den vorbeugenden baulichen Brandschutz bzw. Funktionserhalt bedeuten einen erhöhten Aufwand durch intensive Schutzmaßnahmen. Dazu gehören u.a. der Einbau von feuerbeständigen Kabelboxen als Kabel- und Rohrabschottungen, die Installation von Sicherheitsbeleuchtung und Funksystemen.
Für Installationsbetriebe ist das ein zweischneidiges Schwert: Denn diese zeit- und ressourcenintensiven Maßnahmen im heutigen Wohnungsbau sorgen zwar für mehr Umsatz und höhere Margen, gleichzeitig bleiben aber die vorgegebenen Fertigstellungstermine weiterhin eng gesteckt. Im Klartext heißt das: Der deutlich erhöhte Aufwand muss in veraltete, kurze Zeitfenster gepresst werden. „Uns Elektroinstallateuren bleibt nichts anderes übrig, als auf der Baustelle auf zeitsparende Produkte wie die von Primo zurückzugreifen, die uns in jeder Hinsicht effektiver werden lassen“, sagt Andreas Brück, verantwortlicher Elektroinstallateurmeister bei der ausführenden Firma ETech. „Es sind nicht nur die verhältnismäßig kurzen Fristen, die es einzuhalten gilt, auch der Fachkräfte- und Nachwuchsmangel setzt dem Handwerk zu. Das alles muss irgendwie aufgefangen werden, damit wir fristgerecht und qualitativ hochwertig liefern können.“
Zeitsparende Elektroinstallationslösungen
Seit 2005 entwickelt und vertreibt die Primo GmbH zeitsparende Elektroinstallationslösungen für alle Anwendungsbereiche. Gründer Herbert Wintersteiger und sein Sohn Thomas sind gelernte Elektroinstallateure mit eigenem Handwerksbetrieb und wissen genau, was ihre Kollegen tagtäglich benötigen, um effizient arbeiten zu können. „Wir tüfteln permanent an neuen Lösungen und entwickeln sie mit viel Leidenschaft für das Handwerk“, sagt Geschäftsführer Thomas Wintersteiger. Andreas Brück kann das nur bestätigen: „Das merkt man bei allem: Die Produkte sind absolut durchdacht und erleichtern unsere Arbeit nicht nur, sondern sind auch richtige Problemlöser für uns Installateure. Gerade in Großprojekten, bei denen große Mengen verarbeitet werden, sind wir einfach sehr viel schneller fertig.“ Vor vier Jahren hat die Firma ETech mit den Elektroinstallationsarbeiten in den Wohnungen des neuen Frankfurter Stadtquartiers begonnen. Insgesamt arbeiten parallel rund 50 Installateure vor Ort an dem Projekt. Laut Andreas Brück werden die Installationsarbeiten bis zur Fertigstellung des Bauprojekts noch etwa zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. „Für das umfangreiche Volumen dieses Neubauprojekts ist das wahnsinnig schnell, noch schneller könnten wir keinesfalls sein“, ergänzt er.
Für jede Anwendung die richtige Installationsdose
Neben Werkzeugen wie dem „Bohr-Fixx“ mit der patentierten Auswurffunktion des Bohrkerns kamen insgesamt drei Arten von Installationsdosen zum Einsatz: die Thermodose für Unterputzinstallationen und winddichte Energiesparhäuser, die Multidose für die Hohlwand- und Trockenputzmontage sowie die Membranflügeldose für die Anwendung speziell in Betonwänden:
Die Thermodose
Seit Einführung von Teil 5 der DIN 18015 ist der Installateur verpflichtet, passende und erlaubte Installationsmethoden und -materialien für eine luftdichte und wärmebrückenfreie Elektroinstallation zu wählen. Die Thermodose hilft dem Elektroinstallateur dabei, diese Norm lückenlos einzuhalten und gleichzeitig zeit- und kosteneffizient zu arbeiten – die in der Praxis mehrfach erprobte Montagezeitersparnis liegt bei 68 % gegenüber herkömmlichen Installationsdosen im Mauerwerk. Gemeinsam mit dem Thermoschaum erfüllt die Thermodose sogar mehrere Anforderungen an die Elektroinstallation:
Der Isolierungseffekt ist mit 1 cm Thermoschaum ebenso hoch, wie bei einem 10 cm starken ISO-Ziegel. Die Art des Mauerwerks spielt keine Rolle, die Eigenschaften gelten für alle Arten. Die Montage in Porenbeton, Kalksandstein oder im Wärmedämmverbundsystem erfolgt sogar noch schneller als im Ziegel-Mauerwerk.
„Diese Normgarantie und die besonders simple und rasche Montage ist der Grund, warum wir die Thermodosen nicht nur in Außenwänden einsetzen, sondern in allen gemauerten Wänden. So sparen wir uns die Zeit für die Gipserarbeiten und machen uns die Finger nicht unnötig schmutzig“, sagt Andreas Brück. Die Montagezeit gegenüber dem klassischen Setzen von Elektrodosen ist um etwa 70 % reduziert.
Die Multidose
Die putzbündige Multidose ist vielseitig einsetzbar und vermeidet die lästige und zeitaufwendige Suche nach Dosen und Leitungen.
„Die Anwendungsbereiche reichen von Unterputz-Installationen über Trockenbau- bis zu Hohlwänden. In den Stadtgärtenwohnungen setzen wir sie ausschließlich bei der Trockenputzmontage in Hohlwänden mit Ständerwerken von 50 mm Stärke ein. In allen anderen Wänden verwenden wir alternativ den Leitungsträger (Pömpel) von Primo zum Ausbringen der Leitungen aus der Wand“, so Andreas Brück. Bei der Multidose ist der Bohrdeckel mit dem vorstehenden Dorn das wesentliche Element: Nach dem Einbringen der Dämmwolle wird die Gipskartonplatte aufgedrückt bis der Deckeldorn durchtritt. Alternativ kann der Dorn die Platte durch Andrücken nur markieren und man schlägt mit dem Hammer ein Loch in diese Stelle. Zum Schluss wird das Loch mit einem Dosenfräser passend geöffnet, der Bohrdeckel entfernt, das Dosenoberteil aufgesteckt und der Deckel herausgebrochen.
Die Membrandose
„Schnitt rein, Rohre reinstecken, fertig“, so beschreibt Andreas Brück die einfache Handhabung der flexibel nutzbaren Membrandosen in Betonwänden. „Flexible oder starre Rohre sind ruckzuck eingeführt, da die Membrane nur mit einem Cuttermesser eingeschnitten werden müssen, und die Dose ist ebenso fix montiert. Außerdem haben wir hier rund 70 % mehr Klemmraum für Elektronikbauteile zur Verfügung als bei herkömmlichen Betonschalterdosen.“ Die Membrandosen bieten eine sichere Zugentlastung bei vollkommener Betondichtigkeit und eine vollständig luftdichte Installation.
Fazit
Andreas Brück freut sich auf die nächsten Jahre bis zur Fertigstellung der Baustelle und darüber, bei diesem schönen Wohnbauprojekt im Herzen von Frankfurt am Main mitgewirkt zu haben.
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