Weniger Dämmung – mehr Effizienz

Heizen und Kühlen im KfW-40-plus-Haus

Die Kombination aus Bosch-Wärmepumpe und -Lüftungsanlage, ergänzt durch eine Photovoltaikanlage, ermöglicht die Umsetzung eines KfW-40-plus-Neubaus im Berliner Speckgürtel, und zwar ganz ohne zusätzliche Dämmung der Außenwände.

Bauherren, Projektentwickler und Hersteller von Klima- und Heizungstechnologien stehen in der Verantwortung, jeden Hausbau und jede Komponente auf die Zukunftsfähigkeit zu prüfen. Das weiß auch Bauherr Chris­tian Wolff. Für sein Eigenheim in Hoppegarten, direkt östlich von Berlin gelegen, hatte der 43-Jährige genaue Vorstellungen. Es sollte vor allem eines sein: nachhaltig. Mit einer modernen Wärme- und Lüftungslösung aus dem Hause Bosch, ergänzt um eine Photovoltaikanlage inklusive Speicher, erreicht die Stadtvilla des Wahlbrandenburgers den KfW-40-plus-Standard, und zwar ohne eine besondere...

Bauherren, Projektentwickler und Hersteller von Klima- und Heizungstechnologien stehen in der Verantwortung, jeden Hausbau und jede Komponente auf die Zukunftsfähigkeit zu prüfen. Das weiß auch Bauherr Chris­tian Wolff. Für sein Eigenheim in Hoppegarten, direkt östlich von Berlin gelegen, hatte der 43-Jährige genaue Vorstellungen. Es sollte vor allem eines sein: nachhaltig. Mit einer modernen Wärme- und Lüftungslösung aus dem Hause Bosch, ergänzt um eine Photovoltaikanlage inklusive Speicher, erreicht die Stadtvilla des Wahlbrandenburgers den KfW-40-plus-Standard, und zwar ohne eine besondere Dämmung der Außenwände. 

 

Ein Zuhause für morgen schaffen

Wir befinden uns in der Brandenburger Gemeinde Hoppegarten-Neu Birkenstein. Genauer: in einer Neubausiedlung, fernab des Trubels der angrenzenden Hauptstadt. Wenige Schritte entfernt: Drogerie- und Supermarkt, eine Bäckerei, ein Kleidungsgeschäft. Ebenfalls fußläufig zu erreichen: eine S-Bahn-Station. Nimmt die Ruhe überhand, sind es nur 30 Fahrminuten bis zum Alexanderplatz im Zentrum von Berlin. Bauherr Christian Wolff und seine Frau sind sich sicher: „Das ist der richtige Ort für unser Eigenheim.“

Doch sollte das Domizil kein beliebiges werden. „In diesem Haus wollen wir die nächsten Jahrzehnte leben. Unsere Vorstellungen waren deshalb sehr genau“, resümiert der Bauherr die Bauphase. Ein Ziegelhaus sollte es werden, soviel stand schon zu Beginn fest. Schließlich kommen hier natürliche und atmungsaktive Rohstoffe zum Einsatz. Weiterhin war die Energieeffizienz des künftigen Eigenheims ein entscheidender Faktor.

„Wir wollten uns langfristig von den Strompreisen abkoppeln und autark sein. Der Umweltschutz spielte eine ebenso wichtige Rolle“, erklärt Christian Wolff. Weil ein solches Vorhaben nur schwerlich alleine zu bewältigen ist, suchte der Bauherr nach kompetenten Partnern. Diese fand er in Bernd Brandis von der KB-Brandis GmbH, Installateur- und Heizungsbauermeister Enrico Zimmerman sowie beim Bosch-Key-Account-Management.

Reiz und Herausforderung eines Effizienzhauses

Bauträger und Projektentwickler Bernd Brandis kennt sich mit energieeffizienten Häusern aus. Gebäude im KfW-55-Standard gehören zu seinem Standardprogramm. Die Stadtvilla am Rand von Berlin geht in Sachen Energieeffizienz mit dem KfW-40-plus-Standard einen deutlichen Schritt weiter. Voraussetzung hierfür ist ein Gebäude, dessen jährlicher Energiebedarf maximal 40 % des Referenzgebäudes beträgt und zusätzlich selbst Wärme bzw. Strom erzeugt und speichert. In der Regel ist dies nur mit einer entsprechenden Dämmung sowie einer nachhaltigen Energie­gewinnung zu erreichen. Effizienzhäuser wie diese unterstützt die KfW-Bankengruppe mit zinsverbilligten Darlehen sowie einem Tilgungszuschuss von 15 % der Darlehenssumme. Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt: Das Gebäude sollte in einschaliger Bauweise und damit ohne Außenwand-Wärmeschutz errichtet werden. Der Vorteil: eine erhebliche Zeitersparnis.

Die Außenwand wird in einem Schritt erstellt. Zusätzliche Arbeitsschritte, wie Außendämmung und Verklinkerung, fallen weg. Darüber hinaus ist dieser Verzicht vor allem in puncto Recycling entscheidend, da die spätere Entsorgung erhebliche Umweltbelastungen mit sich bringen würde. 

Die Umsetzung des Bauprojekts im KfW-40-plus-Standard setzte schließlich die kompetente Zusammenarbeit verschiedener Handwerksbetriebe voraus. Neben Experten in den Bereichen Rohbau, Putz und Dämmstoffen waren Enrico Zimmermann und die Mitarbeiter seines Heiz- und Sanitärfachbetriebs wichtige Ansprechpartner während des Projekts. Da das Gebäude den Standard eines KfW-40plus-Hauses erreichen sollte, stand die Wahl einer effizienten Wärmelösung im Vordergrund, die durch den Verzicht auf den Außenwand-Wärmeschutz erschwert wurde. Nach intensiver Beratung waren die Empfehlungen seitens des Bauträgers sowie des Heizungsinstallateurs einstimmig: Die Kombination eines nachhaltigen Wärme- und Lüftungs­sys­tems aus dem Hause Bosch sollte fortan gesundes Klima in der Stadtvilla sicherstellen. Zum Einsatz kamen u.a. eine Geothermie-Wärmepumpe mit Pufferspeicher und Kühlstation sowie eine kontrollierte Wohnraumlüftung.

Komponenten-Mix erreicht Höchstleistungen

Die Produktempfehlungen vom zuständigen Bosch-Ansprechpartner, der sowohl dem Expertenteam als auch Bauherrn Christian Wolff beratend zur Seite stand, lautete: die „Supraeco“- Sole-/Wasser-Wärmepumpe „STM60-1“ mit integriertem Warmwasserspeicher sowie der Kühlstation „NKS1“. Kombiniert wird das thermische System mit einem Pufferspeicher des Typs „Stora BH 120“. Dieser verfügt über ein Fassungsvermögen von 120 l. Das zentrale Lüftungsgerät „Vent 5000 C“ rundet die Komponentenauswahl ab. Mit der Sole-/Wasser-Wärmepumpe „Supraeco STM“ profitieren die Hauseigentümer von einer kombinierten Heiz- und Warmwasserlösung, die nicht nur besonders leise arbeitet, sondern ebenso nahezu wartungsfrei ist. Die Solepumpe verfügt über Vorlauftemperaturen von bis zu 62 °C. Mit einer Leistung von 5,8 kW ist sie ideal auf den Wärmebedarf der Stadtvilla angepasst. Die natürliche Kühl­sta­tion ist eine ideale Ergänzung zur „Supra-eco STM“. Vor allem an heißen Sommertagen stellt sie mittels passiver Kühlung die stille und komfortable Temperierung der Wohnräume sicher. Durch Wärmerückgewinnungsgrade von bis zu 90 % wird ein geringer Energiebedarf der zentralen Lüftungsanlage „Vent 5000 C“ sichergestellt. 

Technik, die neugierig macht

Wie funktioniert eine Erdwärme­pumpe? Wie eine Lüftungsanlage? Welche Anlagenkombination erreicht den höchsten Effizienzgrad? Nachhaltige Technologien hatten Christian Wolff immer schon begeistert. Nicht verwunderlich, dass er das „Projekt Eigenheim“ aktiv mitgestalten wollte. Der ständige Austausch mit seinem Bosch-Ansprechpartner hat ihm dafür eine Plattform gegeben: Schon vor der Planungsphase stand für den 43-Jährigen fest, dass regenerative Technologien auch beim Bau seines Eigenheims zum Einsatz kommen würden. Hierzu hatte er viel recherchiert. 

Als dann die Wahl der Komponenten anstand, wollte der Bauherr diese genau nachvollziehen können. „Ich hatte unzählige Fragen und wollte die Technologie genau verstehen. Gerade zu Beginn des Projekts stand ich daher in regem Kontakt mit Herrn Zittlau, der mir Vor- und Nachteile sowie die Funktionsweise der einzelnen Komponenten nicht nur geduldig, sondern vor allem auch verständlich erklärt hat.“ 

Neben den kompetenten Ratschlägen der Experten fanden ebenso individuelle Wünsche Gehör: Für Christian Wolff kam nur die Tiefenbohrung in Frage. Seine Wärmelösung sollte außen nicht sichtbar sein. 

Zusammen mit Solarteur Jochen Drepper von Gexx AeroSol und Bauträger Bernd Brandis sowie auf Bosch-Empfehlung entschloss er sich außerdem dazu, die Wärmepumpe durch eine Photovoltaikanlage zu ergänzen. Ungenutzter Strom sollte anschließend nicht einfach ins Stromnetz eingespeist werden, sondern in einem Speicher­sys­tem für eine spätere Nutzung durch verschiedene Verbraucher vorgehalten werden. Auf diese Weise versorgt sich der Hausherr künftig zu großen Teilen autark und erreicht zusätzlich einen größtmöglichen Nutzungsgrad.

Die Komponenten von Bosch arbeiten dazu effizient und ressourcenschonend zugleich. „Anfangs ist alles ein bloßer Plan gewesen. Die Umsetzung offen. Aufrgund der flexiblen Komponenten von Bosch erreichen wir jetzt genau das, was wir uns vorgenommen haben: die Unabhängigkeit vom Stromnetz und noch dazu eine Heizlösung, die auch zukünftige Generationen schont“, fasst Bauherr Christian Wolff das Ergebnis zusammen.

Auf diesen Partner kann man bauen

Nicht nur in Sachen Klima ist das Unternehmen Bosch ein fachkundiger Ratgeber für Christian Wolff gewesen. Beim Bau ihres 162 m2 großen Eigenheimes hatten Sicherheit und Wohlbefinden einen ebenso hohen Stellenwert für den Wahlbrandenburger und seine Frau. Bosch konnte auch hier die passenden Komponenten liefern. 

„Neben den Heiz- und Lüftungskomponenten nutzen wir ebenso die ,Smart Home‘-Anwendungen von Bosch“, berichtet Christian Wolff. Für ein sicheres Gefühl im neuen Eigenheim der Wolffs sorgen künftig Sicherheitsanwendungen wie Rauchmelder, Kameras und Fensterkontakte. 

„Es ist beruhigend, wenn man auch aus der Ferne einen Blick ins heimische Wohnzimmer werfen kann. Ein offenes Fenster wird uns in unserem neuen Zuhause ebenso wenig zum Verhängnis. Davor warnt das ,Smart Home‘-System zuverlässig“, erklärt der Bauherr. Dass Christian Wolff eine Vielzahl Komponenten des Stuttgarter Unternehmens in seinem Neubau installieren ließ, war kein Zufall.

„Bosch ist ein traditionsreiches Unternehmen, das in vielen Bereichen versiert ist. Die umfassende Beratung hat uns schon zu Beginn der Planung ein gutes Gefühl gegeben“, erinnert sich der Bauherr: „ ,Alles aus einer Hand‘, wurde schnell zum Leitsatz unseres Projekts. Bosch bedeutet für uns Tradition und Verlässlichkeit. Und die hat gerade mit Blick auf die hochwertige Technik Priorität. Wir sind zuversichtlich, dass uns Bosch auch in 20 Jahren noch mit Softwareupdates und einem flexiblen Kundenservice zur Seite stehen wird.“

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