Von der Schaltuhr zur Gebäudeautomation – 100 Jahre Sauter

Vor 100 Jahren begann Fritz Sauter mit der Herstellung hochpräziser Schaltuhren in einer kleinen Werkstatt im Berner Oberland. In diesem Jahr begeht das daraus entstandene Unternehmen als Anbieter für Gebäudemanagementsysteme mit rund 2000 Mitarbeitern sein 100-jähriges Firmenjubiläum. Das Unternehmen entwickelt, pro­duziert und vertreibt weltweit energieeffiziente Lösungen in der Gebäudeautomation und Systemintegration.

Dabei nimmt sich das Unternehmen den sich ständig ändernden Herausforderungen an und bietet heute mit dem Automationsystem „EY-modulo 5“ ein Automationssystem an, mit dem...

Vor 100 Jahren begann Fritz Sauter mit der Herstellung hochpräziser Schaltuhren in einer kleinen Werkstatt im Berner Oberland. In diesem Jahr begeht das daraus entstandene Unternehmen als Anbieter für Gebäudemanagementsysteme mit rund 2000 Mitarbeitern sein 100-jähriges Firmenjubiläum. Das Unternehmen entwickelt, pro­duziert und vertreibt weltweit energieeffiziente Lösungen in der Gebäudeautomation und Systemintegration.

Dabei nimmt sich das Unternehmen den sich ständig ändernden Herausforderungen an und bietet heute mit dem Automationsystem „EY-modulo 5“ ein Automationssystem an, mit dem die Energiekosten in Gebäuden um bis zu 35 % gesenkt werden können.

Am Basler Hauptsitz, an dem Verwaltung, Produktion, Entwicklung und Logistik auf einem Werks­gelände vereint sind, wurde ein Neubau erstellt. Pünktlich zum 100-jährigen Firmenjubiläum (www.sauter-100.com) wurde dieser Ende März eröffnet. Der Neubau trägt das schweizerische Qualitätssiegel „Minergie“ und soll als Vorzeigeobjekt darstellen, wie man mit innovativen Lösungen Energie sparen und Emissionen reduzieren kann. Der CO2-Ausstoß aller Gebäude auf dem Areal wird mit der Eröffnung des Neubaus im Vergleich zum Jahr 2000 um 55 % abgesenkt.

Das neue Stahlbetongebäude erstreckt sich auf 8600 m2. Er beherbergt 19 Büros, acht Be­sprechungsräume, eine Werkstätte, einen Packerei-, Logistik- und Versandbetrieb, eine Montagestätte, die Verkaufsadministration, einen Server-Raum und verschiedene technische Räume. 20 Monate vergingen vom Spatenstich bis zur Inbetriebnahme des Neubaus.

Im Neubau setzt Sauter erneuerbare Energiequellen wie Photovoltaik ein. Unter dem Werksareal befindet sich ein unterirdischer Grundwasserfluss. Dessen Wasser wird zum Kühlen und Heizen des Neubaus einge­setzt. Bis zum Sommer wird zusätzlich eine neue Solarstromanlage auf dem Dach des Neubaus mit einer Leistung von 58,5 kWp und einem erwarteten Ertrag von 52083 kWh in Betrieb genommen. Die komplexe Gebäudetechnik wird vom Gebäudemanagementsystem „EY-modulo 5“ gesteuert. Bis zu einer Außentemperatur von -5 °C benötigt das Gebäude keine fossile Energie.

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