Die Unternehmensgruppe Dillenburger in Köln

TGA-Komplettservice unter einem Dach

tab: Herr Dillenburger, Ihr Un­ter­nehmen ist seit über 40 Jahren erfolgreich am TGA-Markt aktiv. Skizzieren Sie bitte kurz, wodurch sich Ihr Unter­nehmen auszeichnet.

Claus H. Dillenburger: Unser Unternehmen basiert auf den vier Säulen Bauen, Betreiben, Warten und Optimieren. Diese ergänzen sich gegenseitig, so dass ein Kunde von uns, die komplette TGA erhalten kann. Dass wir gut aufgestellt sind, beweist auch die Auszeichnung mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“. Diesen Preis haben wir 2010 von insgesamt über 3600 Bewerbern erhalten. Zudem sind wir als relativ kleines Unternehmen mit rund...

tab: Herr Dillenburger, Ihr Un­ter­nehmen ist seit über 40 Jahren erfolgreich am TGA-Markt aktiv. Skizzieren Sie bitte kurz, wodurch sich Ihr Unter­nehmen auszeichnet.

Claus H. Dillenburger: Unser Unternehmen basiert auf den vier Säulen Bauen, Betreiben, Warten und Optimieren. Diese ergänzen sich gegenseitig, so dass ein Kunde von uns, die komplette TGA erhalten kann. Dass wir gut aufgestellt sind, beweist auch die Auszeichnung mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“. Diesen Preis haben wir 2010 von insgesamt über 3600 Bewerbern erhalten. Zudem sind wir als relativ kleines Unternehmen mit rund 200 Mitarbeitern, schneller und flexibler als die Großen der Branche.

tab: Was kann ein Unternehmen wie Ihres für die Mitarbeiterbindung tun?

Claus H. Dillenburger: Eine ganze Menge. Wir bilden unsere Mitarbeiter aus, sorgen für eine Weiterbildung, vergeben Stipen­dien und eine ganze Menge mehr. Dadurch sorgen wir für eine emotionale Bindung zum Unternehmen. Wir kümmern uns aber auch um die Familien unserer Mitarbeiter. Mitarbeiter mit Nachwuchs bekommen ein zusätzliches Kindergeld. Das ist aber nur eine Seite. Unsere Mitarbeiter haben große Entscheidungsfreiheiten und wir übertragen ihnen Verantwortung. Wir wollen, dass ein Projekt das Projekt eines Mitarbeiters ist – von der Kalkulation bis zur Übergabe.

Unsere hohen Qualitätsansprüche zeichnen uns aus und sprechen sich herum, so dass wir überwiegend durch positive Empfehlungen neue Kunden gewinnen können.

tab: Wie sieht es mit dem beruflichen Nachwuchs aus?

Claus H. Dillenburger: Da sind wir gut aufgestellt. Derzeit haben wir 15 Auszubildende in den technischen und kaufmännischen Berufen, die alle sehr engagiert sind. Jeder Auszubildende erhält einen eigenen Paten, der ihm zur Seite steht.

In Verbindung mit unserem sozialen Engagement informieren wir junge Menschen zudem schon sehr früh über unser Arbeitsfeld und die beruflichen Möglichkeiten, die unser Unternehmen bietet. Auch Arbeitslosen geben wir eine Chance. Bei einem Praktikum erkennen wir schnell, ob der neue Mitarbeiter engagiert ist. Stimmen die Voraussetzungen, steht einer Festanstellung nichts im Weg.

tab: Wo sehen Sie auf techni­scher Seite Herausforderun­gen?

Claus H. Dillenburger: Es sind noch Optimierungen zwischen Planung und Ausführung möglich. Durch unsere Zusammenarbeit mit bewährten TGA-Ingenieurbüros können wir diesen so manchen Input aus der Praxis geben. Das kann durchaus eine konkrete Produktempfehlung sein, etwa wenn sich ein Produkt in seiner Wartungsfreundlichkeit in der Praxis bewährt hat.

tab: Wie wichtig sind Ihnen Fach­messen?

Claus H. Dillenburger: Für mich ist die „Expo Real“ eine wichtige Fachmesse. Dort werden neue Kontakte geknüpft. Unsere Mitarbeiter gehen zudem auf Fachmessen wie die ISH oder die Chillventa, um sich über Neuerungen zu informieren.

tab: Wie schätzen Sie die wirtschaftliche Lage für das Jahr 2013 ein?

Claus H. Dillenburger: Die Aussichten für das gerade begonnene Jahr sehe ich sehr positiv. Wir haben viele Stammkunden, die wir mit unserem Rundumservice an uns binden können. Planen sie gerade keinen Neubau, bauen sie dafür vielleicht im Bestand oder beauftragen uns mit der Optimierung ihrer Anlagen. Gerade das Bauen im Bestand wird weiter an Bedeutung gewinnen.

So haben wir derzeit einen Auftrag im Hotel Hilton in Köln erhalten. Dort tauschen wir die Klimaanlagen komplett aus. Die Amortisationszeit liegt bei unter zwei Jahren. Dazu kommen die verbesserten Möglichkeiten der Steuerung und des Fernzugriffs durch eine moderne Technik. Derzeit suchen viele Kunden nach Optimierungslösungen. Meist profitieren davon mehrere Seiten. So kann sich beim Vermieter durch verringerte Nebenkosten der Ertrag verbessern und der Mieter hat keine steigenden Mieten zu erwarten und zudem ein klimatechnisch energetisch optimiertes Gebäude zur Nutzung.

tab: Im Objektbereich funktioniert dies also besser, als im Wohnungsbau. Denn dort gibt es noch einige Hürden zu bewältigen. Herr Dillenburger, Vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg.

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