Schnell schalten mit Modulen
Interimslösung für die Universität OsnabrückDie Universität Osnabrück musste aufgrund gravierender Gebäudemängel ihr Allgemeines Verfügungszentrum weitestgehend schließen. Mit einem Modulbau ermöglichte die pbr AG den reibungslosen Fortgang des Lehrbetriebs.
Das siebengeschossige Allgemeine Verfügungszentrum (AVZ) gehörte zu den wichtigsten Gebäuden der Universität Osnabrück am Standort Westerberg, bis ein Gutachten 2013 gravierende Mängel an dem über 40 Jahre alten Gebäude feststellte und empfahl, die Nutzung einzustellen. Für die Lehreinheit Gesundheitswissenschaften mussten kurzfristig neue essentielle Institutsflächen mit Hörsälen, Seminarräumen und Laboren geschaffen werden.
Ausweichflächen waren in der Universität nicht verfügbar. Deshalb wurde innerhalb von drei Monaten eine Interimslösung errichtet. Ein zweigeschossiges neues Lehr- und...
Das siebengeschossige Allgemeine Verfügungszentrum (AVZ) gehörte zu den wichtigsten Gebäuden der Universität Osnabrück am Standort Westerberg, bis ein Gutachten 2013 gravierende Mängel an dem über 40 Jahre alten Gebäude feststellte und empfahl, die Nutzung einzustellen. Für die Lehreinheit Gesundheitswissenschaften mussten kurzfristig neue essentielle Institutsflächen mit Hörsälen, Seminarräumen und Laboren geschaffen werden.
Ausweichflächen waren in der Universität nicht verfügbar. Deshalb wurde innerhalb von drei Monaten eine Interimslösung errichtet. Ein zweigeschossiges neues Lehr- und Verwaltungsgebäude aus 130 Modulen stellt z.B. Seminar-, Labor-, Besprechungs- und Verwaltungsräume sowie Hörsäle bereit. Aus dem Foyerbereich gelangen die Nutzer über einen umlaufenden Flur zu den verschiedenen Räumen. Im Erdgeschoss sind vier Hörsäle mit fest installiertem Gestühl sowie überwiegend kleinere Seminarräume untergebracht. Im Obergeschoss, das auch über Aufzüge erschlossen werden kann, befinden sich Verwaltungsbüros, Räume der Gesundheitswissenschaften und Labore.
Die Hörsäle sind als eingeschossige Module mit einer Länge bis zu 14,50 m und einer lichten Raumhöhe von 3,30 m gefertigt. Alle anderen Räume sind aus der Zusammenfügung von Stahl-Modulen entstanden. Die beiden Hörsäle, die Labore und nicht natürlich belüftete Räume erhalten die Zuluft aus zwei schallgedämmten Lüftungsanlagen. Sechs hochinstallierte Räume werden aufgrund der Wärmelasten elektrischer Geräte mit einer Kühlung über Deckenkassetten versorgt. Das Interimsgebäude bietet darüber hinaus alle benötigten Funktionen eines Lehrgebäudes, z. B. Zugangskontrollen mit digitalen Schließanlagen und die zentrale Kontrollierbarkeit der Verbräuche durch den Anschluss an die Gebäudeleittechnik der Universität.
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