Mit Energie und Teamgeist zur Energiewende

ista verkündet neuen Markenauftritt

Die Energiewende soll und wird kommen. Wie sie ausfällt, daran kann jeder mitwirken. Dieses Fazit kann man aus einer Fachpressekonferenz am 15. Juni 2011 im Signal Iduna Park ziehen, zu dem das Unternehmen ista eingeladen hatte. Wie der Fußballmeister 2010/2011 BVB Borussia Dortmund, in dessen Stadion die Gesprächsrunde stattfand, mit Teamgeist und viel Energie zum Erfolg kam, sollten alle Anstrengungen gemeinsam ergriffen werden, um Energie zu sparen und die eingesetzte Energie gerade auch in Gebäude effizient einzusetzen.

Gerade in der Energieeinsparung sieht Walter Schmidt, CEO ista international, noch ein großes Potential. Hierin könnte, so Walter Schmidt, Deutschland genauso eine Vorbildfunktion übernehmen, wie dies bereits bei den erneuerbaren Energien gelang: „Wir heben bei weitem noch nicht das Potential, das in der Energieeinsparung und höherer Energieeffizienz steckt. Lassen Sie uns alle noch verantwortungsbewusster, sprich sparsamer mit Energie umgehen als bisher. Und dies fängt unter Verbrauchsgesichtspunkten im Wärmebereich an. 45 % der Energie wird von den privaten Haushalten und im privaten Verkehr...

Gerade in der Energieeinsparung sieht Walter Schmidt, CEO ista international, noch ein großes Potential. Hierin könnte, so Walter Schmidt, Deutschland genauso eine Vorbildfunktion übernehmen, wie dies bereits bei den erneuerbaren Energien gelang: „Wir heben bei weitem noch nicht das Potential, das in der Energieeinsparung und höherer Energieeffizienz steckt. Lassen Sie uns alle noch verantwortungsbewusster, sprich sparsamer mit Energie umgehen als bisher. Und dies fängt unter Verbrauchsgesichtspunkten im Wärmebereich an. 45 % der Energie wird von den privaten Haushalten und im privaten Verkehr verbraucht. Vom Energieverbrauch in den privaten Haushalten machen Licht, Haushaltsgeräte oder Kochen nicht einmal 13 % des Verbrauchs aus. Der große Rest von über 87 % fällt auf das Heizen unserer Wohnungen und Häuser und die Warmwasseraufbereitung.“

Ab 2015 sollen laut dem EU-Energiekommissar Günther Oettinger Gebäudesanierung und Energieeffizienz Priorität im EU-Haushalt eingeräumt werden. Ähnliche Pläne hat die Bundesregierung jüngst in einem Sechspunktepapier für die beschleunigte Energiewende in Deutschland festgelegt.

Doch die Sanierungskosten sind hoch und für die Immobiliengesellschaften kaum wirtschaftlich. Kurzfristig lassen sich Effizienzgewinne im Wärmebereich aber auch mit niedrig-investiven Maßnahmen heben. Interessant und kaum genutzt werden von Wohnungswirtschaft und Hausverwaltern kostengünstige Technologien, die trotzdem einen nicht zu unterschätzenden Einspareffekt mit sich bringen. Sie rechnen sich für beide Seiten, für Vermieter und Mieter und werten eine Immobilie auf. In diesen Bereich fällt beispielsweise die Veränderung des Verbraucherverhaltens oder die Optimierung von Heizungsanlagen. In beiden Bereichen steckt aus Kosten-Nutzen-Sicht das größte Potential zur Senkung des Energieverbrauchs, denn mit niedrigen Investitionen lassen sich schon im Durchschnitt 15 % Energie sparen.

ista hat hierfür Lösungen im Angebot: Zur Verbrauchskontrolle und individuellen Steuerung macht der Energiedienstleister mit dem Energiedatenmanagement-Angebot nicht nur die Werte der Liegenschaften zum Verwalter hin sichtbar, sondern auch die individuellen Verbrauchswerte hin zum Endverbraucher, also dem Mieter. In der Verbrauchsanalyse, die im Rahmen der Einzelabrechnung erstellt wird, werden die Verbrauchswerte von Heizung und Warmwasser sowie die Kosten jeweils aus den letzten drei Jahren in farblichen Diagrammen dargestellt. Ob und um wie viel Prozent die Kosten beziehungsweise die Verbrauchswerte sich im Vergleich zu den Vorjahren verändert haben, ist dabei deutlich aus der Grafik herauszulesen. Anhand der Angabe des Durchschnittsverbrauchs für die Heizung und Warmwasser der Nutzeinheit sowie der gesamten Liegenschaft sind weitere Vergleiche möglich. „Mieter sehen so auf einen Blick: Weicht mein Energieverbrauch vom Gesamtdurchschnittsverbrauch der Liegenschaft ab? Durch diese Kenntnisse und den Zusammenhang mit den dazugehörigen Kosten können die Nutzer ihr Verbrauchsverhalten anpassen, und für die folgende Abrechnungsperiode entsprechende Konsequenzen ableiten, das heißt Energie und Wasser sparen.

Größere Einspareffekte lassen sich allerdings erzielen, wenn die Frequenz der Verbrauchsinformationen erhöht wird. Bislang erhält der Eigentümer oder der Nutzer erst nach Abschluss des Abrechnungszeitraumes mit der Heizkostenabrechnung eine Rückmeldung über seine Energiekosten. Energiedienstleister wie ista, haben Systeme wie das „Energiedatenmanagement (EDM) premium“, die auf Basis von Verbrauchserfassung durch moderne Funktechnologie unterjährig Verbrauchsdaten auswerten und visualisieren. Diese Verbrauchsinformationen (energieartenübergreifend, das heißt Heizung, Wasser und Strom) werden Verwaltern sowie Mietern zeitnah (meistens monatlich) über ein Webportal zugänglich gemacht. Über die Online-Plattform können die Mieter die eigene Nutzeinheit mit Durchschnittswerten – bezogen auf den [m2] – vergleichen. Diese Informationen über den aktuellen Verbrauch, bieten Nutzern die Möglichkeit, ihr Verbrauchsverhalten noch während der Heizperiode anzupassen. Die Realität zeigt, dass Nutzer diese Informationen auch tatsächlich einsetzen und ihren Energieverbrauch damit deutlich senken.

Sein Bestreben zur Steigerung des effizienten Umgangs mit der vorhandenen Energie unterstreicht ista mit einem neuen Markenauftritt: So lösen die Farben grün und blau die bisherige Kombination rot und blau ab. Dabei bildet der neue Markenauftritt die kommunikative Basis der neuen strategischen  Ausrichtung. „Seit mehr als 50 Jahren entwickeln wir weltweit Produkte und Dienstleistungen, die zu mehr Energieeffizienz beitragen können. Mit der neuen Positionierung und dem überarbeiteten Markenauftritt zeigen wir in welche Richtung unser Weg geht: Wir bieten unseren Kunden und den Verbrauchern verschiedene Lösungen, effizienter mit wertvollen und knappen Ressourcen umzugehen. Dabei fokussieren wir uns auf den niedrig-investiven Bereich“, erklärt Walter Schmidt hierzu.

 

Fazit

Die Erhöhung der Energieeffizienz muss letztlich ein gemeinsames Ziel der Gesellschaft und damit im Mietwohnungssektor von Vermietern, Mietern und Gesetzgeber sein. Dabei gilt es, bezahlbare und wirtschaftliche Lösungen im Interesse aller zu entwickeln. Ein derzeit gut praktikabler Weg sind niedrig-investive Maßnahmen zur Senkung des individuellen Energieverbrauchs in Gebäuden.

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