Flächenheizung ein wichtiger Baustein in nachhaltigen Heizsystemen
09.02.2026
Die aktuelle Markterhebung des BVF und des BDH zeigt für das Jahr 2025 nur einen leichten Rückgang beim Absatz von Flächenheiz- und Kühlsystemen.
Bild: BVF und BDH
Die aktuelle Markterhebung des Bundesverbands Flächenheizungen und Flächenkühlungen e. V. (BVF) und des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH) zeigt für das Jahr 2025 nur einen leichten Rückgang beim Absatz von Flächenheiz- und Kühlsystemen. Der Absatz von rund 189 Mio. laufende Meter Rohr – ein Minus von rund 3 % gegenüber dem Vorjahr – bedeutet eine Stabilisierung in einem schwierigen Marktumfeld.
Nach dem deutlichen Einbruch im Jahr 2023 infolge der politischen Unsicherheiten rund um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und der geringen Neubautätigkeit, lässt die Entwicklung auf eine Trendwende im laufenden Jahr hoffen. Die Hoffnungen beruhen auf einer positiven Entwicklung im Wohnungs- und Gewerbeneubau sowie einer zunehmenden Investitionsbereitschaft im Bestand und stetigen Förderbedingungen.
Weiterhin hohes Marktpotenzial vorhanden
Auf Grund der aktuellen Zahlen und der leicht besseren Rahmenbedingungen sehen die Verbände ein großes Marktpotenzial für Flächenheizungen und -kühlungen. Die Technologie bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten sowohl im Neubau als auch in der Sanierung. Ob Fußboden, Wand oder Decke – die effizienten Systeme lassen sich individuell an die notwendigen Gegebenheiten in einem Gebäude bzw. in einem Projekt anpassen.
Die Verbände fordern, den Fokus in der Förderpolitik nicht allein auf Wärmeerzeuger zu legen, sondern verstärkt ganzheitliche Systemlösungen zu unterstützen. Flächenheiz- und Kühlsysteme arbeiten besonders effizient in Kombination mit modernen Wärmepumpen, ermöglichen niedrige Systemtemperaturen und leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur CO₂-Reduktion im Gebäudesektor.
„Mit der Belebung des Wohnungsbaus und der konsequenten Förderung energetischer Sanierungen wird auch der Markt für Flächenheizung und -kühlung wieder deutlich wachsen“, so die Einschätzung der beiden Verbände. Die Industrie ist bereit – nun braucht es politische Flankierung und stabile Rahmenbedingungen inklusive einer stetigen Förderung, welche die Systemlösungen in ausreichendem Maße berücksichtigen.
