Klein aber fein
Die Junior UNI WuppertalDie Junior UNI in Wuppertal, ist ein Lern- und Experimentierort für junge Forscher von vier bis achtzehn Jahren, ohne Zeugnisse und Zensuren – mit Schülern, Lehrern, Professoren, Unternehmern, Künstlern und Handwerkern als Dozenten -, und ist vollständig privat und durch Spenden finanziert worden. Die Junior Uni umfasst physikalische und chemische Labore sowie Büro- und Seminarbereiche und ist ein optisch gelungenes Gebäude. Das Budget des privat finanzierten Gebäudes, das im Dezember 2013 offiziell eröffnet wurde, konnte eingehalten werden, da alle Planungsbeteiligten frühzeitig Wissen und Kompetenzen bündelten.
Konzept, Lage und Architektur
Inhaltlich von Vornherein als Leuchtturmprojekt für die Region Bergisches Land konzipiert, ist der Entwurf als freistehendes Objekt an der Wupper, mitten in der Stadt Wuppertal, direkt neben der Schwebebahn, zu dieser Idee geradezu das programmatische Äquivalent.
Ohne eine Vorder- oder Hinterseite liegt die Junior UNI (www.junioruni-wuppertal.de), wie ein Wupperkiesel am Ufer der Wupper, ganz frei im Gefüge der Stadt und nimmt zu allen Seiten gleichwertige Bezüge auf: zur Wupper, zur Blockrandbebauung gegenüber an der Straße, zu den grünen Hügeln im Norden, der...
Konzept, Lage und Architektur
Inhaltlich von Vornherein als Leuchtturmprojekt für die Region Bergisches Land konzipiert, ist der Entwurf als freistehendes Objekt an der Wupper, mitten in der Stadt Wuppertal, direkt neben der Schwebebahn, zu dieser Idee geradezu das programmatische Äquivalent.
Ohne eine Vorder- oder Hinterseite liegt die Junior UNI (www.junioruni-wuppertal.de), wie ein Wupperkiesel am Ufer der Wupper, ganz frei im Gefüge der Stadt und nimmt zu allen Seiten gleichwertige Bezüge auf: zur Wupper, zur Blockrandbebauung gegenüber an der Straße, zu den grünen Hügeln im Norden, der „grünen Insel“ am anderen Ufer der Wupper, zur hochmodernen, technischen Schwebebahn und ihrer Haltestelle, aber eben auch zu den Rückseiten unmittelbar an der westlichen Grenze zum LOH.
Der Grundriss entwickelt sich, einer Amöbe als biologischer Urform nicht ohne Absicht ähnlich, geometrisch aus drei Kreisfiguren, mit langer Präsenz an der Wupperseite – hier liegen die Seminarräume, zum Hinaussehen auf die grüne Stadt genauso wie zum Hineinsehen von der Schwebebahn aus. Es ist dabei im Inneren eher orthogonal, mit einer durchlaufenden massiven, statisch tragenden Kernzone (Treppen, Aufzug, WC-Bereiche, Technik) und statisch freier, leichter Fassade vor innenliegenden Betonstützen.
Die Fassade ist vor die Konstruktion gehängt, als metallische Haut aus farbigen Paneelen und bodentiefen Fenstern.
Die Gründung und Sicherung der Fundamentplatte im Uferbereich der Wupper erfolgte über 223 je 5 m tiefe Löcher und per Rüttelstopfverdichtung, mit einem Mineralgemisch gefüllt, zur Bodenverbesserung durch den Wupperkies hindurch auf tragfähigen Boden.
Orientierung mit Köpfchen
Damit man sich im Gebäude zurechtfindet, gibt es ein Leitsystem. Bei diesem Leitsystem haben die unterschiedlichen Stockwerke von den Planern unterschiedliche Fußböden bekommen. Im Eingangsbereich und im Foyer ist der Boden aus Holz mit Lichtpunkten, die den Weg weisen. In den oberen Stockwerken sind farbige Linoleumböden verlegt. Die Farbe Blau ist im 1. Stockwerk, Rot für das 2. Stockwerk und Grün im 3. Stockwerk. Die entsprechenden Nummern im Treppenhaus mit den Farben zeigen in die Richtung der Etage. Die 18 Seminarräume, Computerlabore, Werk-, Chemie- und das Biologie-Physik-Labor sowie Seminarraum, Versammlungsraum, Aufenthaltsraum, Bibliothek oder Materiallager sind mit Portraits von berühmten Personen wie Wissenschaftlern, Schriftstellern, Erfindern, Künstlern oder anderen Vorbildern gekennzeichnet. Der Stockwerksfarbe entsprechend ist das Portrait der Person bei öffentlich zugänglichen Räumen farbig und bei Verwaltungsräumen grau. Die Personen sind mit Namen und Lebensdaten gekennzeichnet.
Erschließung
Abwasserentsorgung
Das Abwasser des Gebäudes (Regen- und Schmutzwasser) wird den auf dem Grundstück verlegten Abwasserkanälen aus umweltfreundlichem Kunststoffrohren (PP) zugeführt. Der Anschluss an den öffentlichen Kanal ist in der Straße ‚Am Brögel‘ und erfolgte im Trennverfahren. Der Höhenunterschied zwischen EG-Ebene und Kanalsohle beträgt ca. 3,50 m, so dass eine Entwässerung im Freispiegelgefälle möglich ist.
Trinkwasser-/Gasversorgung
Die Versorgung mit Trinkwasser und Erdgas erfolgt über neu verlegte Versorgungsleitungen durch die WSW in den Heizraum im EG des Gebäudes. Dort wurden die Hauptabsperrarmaturen inkl. Zählereinrichtungen installiert.
Fernwärmeversorgung
Die Versorgung des Gebäudes mit Heizwärme erfolgt durch eine Fernwärmeversorgungsleitung durch die WSW mit Montage einer Zählereinrichtung im Heizraum EG. Die Fernwärme wird mittels einer Übergabestation aus Wärmeaustauscher und Regeleinrichtungen auf den zentralen Heizkreisverteiler-/-sammler übertragen.
Sanitärtechnik
Regenentwässerung
Die Entwässerung der Dachflächen erfolgt im Freispiegelgefälle über Dachabläufe und schwitzwasserisolierte Fallleitungen innerhalb des Gebäudes. Im EG wurden diese an die verlegten Grundleitungen mit Entwässerung in den Straßenkanal angeschlossen. Die Dachabläufe wurden bauseits vom Dachdecker, die Grundleitungen unter der Bodenplatte vom Gewerk Rohbau erstellt. Die außenliegenden Schächte und Kanäle waren im Lieferumfang Außenanlagen enthalten. Eine Notentwässerung der Dachflächen für Starkregenereignisse ist über Wasserspeier gesichert.
Schmutzentwässerung
Die Entwässerung der Waschtische, WC-Anlagen und Teeküchen erfolgt im Freispiegelgefälle über Schmutzwasserfallleitungen mit Anschluss an die Grundleitung aus Kunststoffrohr (PP).
Innerhalb des Gebäudes wurden alle Fall- und Sammelleitungen aus muffenlosem Gussrohr hergestellt. Die Objektanschlüsse der Waschtische, WC-Anlagen und Spülen wurden in Kunststoffrohr (HT-Rohr) ausgeführt. Zu lüftende Fallleitungen wurden gemäß der DIN EN 12056 über Dach geführt.
Die Strangentlüftungshauben wurden bauseits durch den Dachdecker installiert.
Trinkwasserinstallation
Vom Heizraum im EG wird die Verteilung von Trinkwasser kalt und warm über Wasserzähler und Hauswasserstation mit Rückspülfilter horizontal unter der Decke zum Steigestrang geführt. Von dort erfolgt die Versorgung der Zapfstellen in den Etagen geschoßweise über Strömungsteiler, so dass einerseits gemäß Trinkwasserverordnung eine Stagnation im System verhindert wird und andererseits nicht zu große Leitungsquerschnitte durch die Geschosse verlegt werden mussten.
In den Nutzungseinheiten wie WC-Anlagen wurden entsprechende Absperreinrichtungen als Bereichsabsperrung installiert.
Das Trinkwasser-Verteilsystem ist aus Kupfer-Rohrleitungen mit Pressfittings und entspricht den hygienischen Anforderungen der neuen Trinkwasserverordnung. Für die Erzeugung von Warmwasser ist eine zentrale Warmwasser-Bereitungsanlage mit 500-l-Speicherinhalt installiert. Die Ausstattung der Seminarräume und WC-Anlagen erfolgte mit Sanitärobjekten aus Sanitärporzellan. Die Accessoires (WC-Papierhalter, WC-Bürste etc.) sind aus Polyamid.
Gasinstallation
Vom Heizraum im EG wurde die Verteilung von Erdgas mittels Rohrleitungen aus Kupfer mit Pressfittingsystem zu den Verbrauchern in den Laborräumen realisiert. In den Dozentenpulten wurden zentrale Absperreinrichtungen mit Schlüsselschaltern installiert, so dass eine unkontrollierte Benutzung von Erdgas verhindert wird.
Heizungstechnik
Wärmeversorgungsanlage
Zur Versorgung der Wärmeverbraucher wurden folgende Heizkreise und Wärmeleistungen installiert:
Die Regelung der Heizkreise für die Heizkörper erfolgt witterungsgeführt mit gleitender Vorlauftemperatur in Abhängigkeit der Außentemperatur.
Der Heizkreis für die Lüftungsanlage wird ganzjährig auf eine konstante Vorlauftemperatur geregelt.
Der Heizkreis für die Erwärmung von Trinkwasser wird nur auf Anforderung im Bedarfsfall konstant auf die Auslegungstemperatur erwärmt.
Auf dem Verteiler/Sammler wurden elektronisch geregelte Mischventile zur Einstellung der Vorlauftemperaturen angeordnet. Die Pumpen der einzelnen Heizkreise regeln den Pumpendruck ebenfalls elektronisch in Abhängigkeit der benötigten Fördermenge und sparen somit elektrischen Strom. Außerhalb der Betriebszeiten bzw. Heizperiode schalten sich diese automatisch ab.
Der zentrale Regelungsschaltschrank in Digital-Technik (DDC) mit der integrierten Regelung zur Überwachung und Steuerung der gesamten Heizungstechnik wurde im Heizraum EG aufgestellt.
Wärmeverteilung
Als Verteilsystem wurden Stahlleitungen verlegt. Die Isolierung erfolgte entsprechend der EnEV 2009.
Im Heizraum wurde die Wärmedämmung aus Mineralfaser mit Hartmantel aus Blech isoliert, um Beschädigungen bei Wartungsarbeiten etc. zu vermeiden. In Schächten und in Deckenbereichen erfolgte die Isolierung mit alu-kaschierter Mineralfaserdämmung.
Heizflächen
Die Beheizung der Räume erfolgt mittels Stahl-Plattenheizkörper mit glatter Frontplatte. Die Wärmeabgabe wird über Thermostatventile geregelt. Einstellbare Rücklaufverschraubungen ermöglichen die Einstellung der Sollwassermengen.
Lüftungstechnik
Seminar- und Nebenräume
Aufgrund der Geräuschbelastung durch die Schwebebahn und zur Reduzierung der Lüftungswärmeverluste (Vermeidung von unkontrollierter Fensterlüftung) hat das gesamte Gebäude eine mechanische Be-/Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Hierbei ergibt sich für den Unterricht zusätzlich der Vorteil der kontinuierlichen CO2-Abfuhr durch den automatischen Luftaustausch.
Die Konzentrationsfähigkeit der Schüler wird hierdurch nachweislich gesteigert.
Für die Auslegung der Luftmengen wurde von einem schadstoffarmen Gebäude nach DIN EN 15251, Kategorie II ausgegangen. Zusätzlich wurden die Auslegungswerte der DIN EN 13779 berücksichtig.
Das Lüftungsgerät besteht aus einem kombinierten Zu-/Abluftgerät mit den Luftbehandlungsfunktionen Filtern, Heizen und optional Kühlen. Die integrierte Wärmerückgewinnung ist mit einem Wirkungsgrad gemäß EnEV von über 80 % ausgestattet.
Die Aufstellung des Lüftungsgerätes erfolgte auf dem Dach. Hierbei wird die Außenluft über Dach angesaugt und die Fortluft wieder über Dach ausgeblasen.
Die Einbringung der Zuluft ist über Lüftungsgitter ausgeführt. Im Foyer und im Laborbereich sind Drallauslässe installiert. Die Abluftführung erfolgt über optisch gleich aussehende Abluftauslässe. Die Seminar- und Büroräume werden nur im Bedarfsfall mechanisch be- und entlüftet (Ansteuerung über Präsenzmelder).
Das Kanalnetz wurde aus verzinktem Stahlblech mit Wärmedämmung erstellt. Auf dem Dach wurde die Wärmedämmung zusätzlich mit einer Hartmantelisolierung aus verzinktem Blech versehen.
Für den Brandschutz sind Brandschutzklappen sowie Rauchmelder in den zentralen Zu-/Abluftkanälen eingebaut. Bei Auslösung der Rauchmelder wird über die Lautsprecheranlage im Gebäude eine Alarmierung vorgenommen. Die Mess-, Steuer- und Regeltechnik wurde in Digital-Technik (DDC) ausgeführt.
Laborlüftungsanlagen
Zur Entlüftung der Gefahrstoffschränke und Abzüge ist eine separate Be-/Entlüftungsanlage installiert, da die Anforderungen an die Betriebszeiten und die Kanalwerkstoffe grundsätzlich anders sind und eine Kombination mit der zuvor beschriebenen Anlage nicht wirtschaftlich wäre.
Die Zuluft wird über ein separates Zuluftgerät mit Luftfilter und Vorerhitzer ohne WRG eingebracht. Die Absaugung der Abluft erfolgt über ein Kanalsystem aus säurebeständigem Kunststoff (PPS) mittels eines explosionsgeschützten Dachventilators.
Die Be- und Entlüftung der Laborräume (Chemie und Biologie) erfolgt über die Lüftungsanlage der „Seminar- und Nebenräume“. Lediglich die Abluft der Digestorien wird jeweils mittels separaten Dachventilatoren abgeführt. Die Auslegung der Luftmengen für die Laborräume erfolgte in Rücksprache mit dem TÜV auf Basis der DIN 1946 Teil 7 (25 m³/h pro m²).
Kälteanlage
Zur Kühlung des Serverraums im 2. OG wurde eine Splitanlage aus Innen- und Außeneinheit installiert. Als Inneneinheit ist ein Deckenkassettengerät mit Umluftkühlfunktion eingesetzt. Dies ist mit dem auf dem Dach stehenden Kondensator mittels Kältemittelrohrleitungen und einer Busleitung zur Regelung verbunden. Die Regelung erfolgt über einen Raumthermostat mit Bedienteil an der Wand im Serverraum. Hier wird eine entsprechende Raumtemperatur eingestellt und ganzjährig von der Anlage automatisch gehalten.
Laboreinrichtung
Chemie-/Biologielabor
Für die labortechnische Einrichtung der Chemie- und Biologielabore wurde auf Basis der Nutzeranforderungen folgendes Medienversorgungskonzept installiert.
Versorgung der Seminarräume mit feststehenden Mediensäulen
Im Biologie- und Chemielabor stehen jeweils zwei fest montierte Mediensäulen. Um die Säulen wurden U-förmig drei Schülertische für je zwei Schüler angeordnet. Die Medienstationen mit einem Waschbecken werden mit Trinkwasser kalt, Erdgas und Stromanschlüssen mit 230 V sowie Kleinspannung versorgt. Der Dozent erhielt einen Experimentiertisch mit Waschbecken und allen Medien analog der Mediensäulen allerdings mit Integration der elektrischen Unterverteilung sowie zentralen Schaltorgane zur kontrollierten Freigabe und Abschaltung aller Medien über Schlüsselschalter.
Als weitere Einrichtungen ist der Chemieraum mit drei Labortischabzügen (1 x Dozent, 2 x Schüler) ausgestattet, unter denen die Experimente mit Luftabsaugung über die Laborabluftanlage durchgeführt werden können. Sowohl das Chemie- als auch Biologielabor wurden mit je einer Laborspüle mit Augendusche sowie jeweils einem Schulwaschbecken ausgestattet.
Minilabor
Die beiden Minilabore wurden ebenfalls mit einer Mediensäule für je zwei Arbeitsplätze ausgestattet. Als weitere wesentliche Einrichtungen sind jeweils ein Kühlschrank, eine Laborspüle mit Augendusche sowie eine Spülmaschine installiert.
Vorbereitungsraum – Chemie
Der Vorbereitungsraum ist nur vom Dozenten zu betreten und erhielt neben den Schränken u.a. folgende Einrichtungen:
Fazit
Die Kinder Uni bedeutete für die Planung und Ausführung der TGA eine besondere Herausforderung, galt es doch den Kostenrahmen unbedingt einzuhalten. Die partnerschaftliche Einschaltung des Ingenieurbüros für Haustechnik Leipoldt Schmitz hatte bereits im Planungsprozess das Ziel, die vorhandenen Ressourcen aller am Projekt Beteiligten so zu nutzen und einzusetzen, dass die zur Ausführung kommenden Konstruktionen, Materialien, Arbeitsverfahren etc. zu einem möglichst frühen Stadium optimiert werden konnte.
Architekt, Fachingenieure und Bauunternehmung bündelten ihr Wissen und ihre Kompetenz, um so Doppel- und Fehlbearbeitungen zu vermeiden und Kosten zu sparen.
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