Heiße Themen, kühles Klima

Um das Thema Klimatisierung geht es bei den „Cooling Events“ von Uponor. Die erste von drei Veranstaltungen fand Anfang Oktober in der Skihalle Neuss statt. „Es geht eigentlich nicht primär um Kühlung, sondern um „Lebenswelten zum Wohlfühlen“, Kühlung ist nur eine Lösung“, leitete Herr Zembold, locker in die Veranstaltung, zu der rund 80 Planer kamen, ein. Der Vortrag von Dr. Dr. Michael Despeghel zum Thema „Auswirkungen der Raumtemperatur auf die mentale Leistungsfähigkeit“ regte, trotz oder gerade auch wegen der frischen Art des Vortrags zum Nachdenken an. Dabei ging es um die...

Um das Thema Klimatisierung geht es bei den „Cooling Events“ von Uponor. Die erste von drei Veranstaltungen fand Anfang Oktober in der Skihalle Neuss statt. „Es geht eigentlich nicht primär um Kühlung, sondern um „Lebenswelten zum Wohlfühlen“, Kühlung ist nur eine Lösung“, leitete Herr Zembold, locker in die Veranstaltung, zu der rund 80 Planer kamen, ein. Der Vortrag von Dr. Dr. Michael Despeghel zum Thema „Auswirkungen der Raumtemperatur auf die mentale Leistungsfähigkeit“ regte, trotz oder gerade auch wegen der frischen Art des Vortrags zum Nachdenken an. Dabei ging es um die Leistungsfähigkeit des Menschen, und die Faktoren die diese beeinflussen. Dabei beschränkte sich der Referent nicht nur auf die Faktoren Klima und Umgebungstemperatur, sondern ging auch auf das Verhalten und die Ernährungsgewohnheiten des Menschen ein. Im Endeffekt lief der Vortrag auf ein Plädoyer fürs „Kühlschrank-Controlling“ hinaus, doch sollte auch die Umgebung für den Menschen klimatisch angenehmen Bedingung entsprechen. Stärker auf die Klimatechnik ging Dr.-Ing. Michael Günther ein, indem er einen Streifzug durch die Welt „der Flächenkühlsysteme mit dem Wunsch nach Behaglichkeit durch Klimatechnik“ unternahm. Er sprach sich u.a. dafür aus, den Blick über die technischen Systeme hinaus zu unternehmen, und sich auch Themen wie der Erderwärmung anzunehmen, die zukünftig verstärkt in die Planung berücksichtigt werden müssen. Dr. Günther wies darauf hin, dass zu hohe Raumtemperaturen von immer mehr Menschen als negativ angesehen werden. Zudem solle man die Leistungsfähigkeit im Blick behalten. Dies gelte insbesondere für das Raumklima in (Hoch-)Schulen. Konkret sollte bei der Planung eines Gebäudes die maximale Stun­denzahl im Jahr, an der eine Über­schreitung der gewünschten Raumtemperatur möglich ist, vereinbart werden, um ein System wirtschaftlich betreiben zu können. Letztendlich sei die thermische Behaglichkeit ein Nutzen für den Bauherrn, der ihm verkauft werden kann.

Ein Tipp aus der Praxis lautete: „Bei einer Kombination von Kühlung und Quelllüftung ist es aus Komfortgründen sinnvoll, die Quellluftauslässe am Boden und eine Deckenkühlung zu verwenden.“

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