Weltweit zieht es immer mehr Menschen in die Ballungsräume. Dort versprechen sie sich Arbeit, mehr Wohlstand und eine höhere Lebensqualität. Die Folge ist ein unkontrolliertes Ausufern der Stadtgrenzen („Urban Sprawl“) mit einer immensen Zunahme der Mobilitätsbewegungen. Dies betrifft nicht nur Entwicklungs- und Schwellenländer, sondern auch Metropolen in Europa. Städte in aller Welt leiden zunehmend unter Verkehrsinfarkten, gesundheitsschädigender Luftverschmutzung und Lärm. Städtische Agglomerationen in vielen Weltgegenden sind zusätzlich konfrontiert mit Armut, unkontrolliertem Wachstum, Müllbergen, Stromausfällen und fehlender oder mangelhafter Trinkwasserversorgung. Millionen von Menschen sind durch das Fehlen der öffentlichen Sicherheit in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt. Viele Städte bekommen darüber hinaus schon sehr hautnah die Auswirkungen des Klimawandels zu spüren. Enorme Investitionen in die technische und soziale Infrastruktur sind erforderlich für eine lebenswerte urbane Zukunft.
„Smart City“-Ansatz für lebenswerte Städte
Hier greift der „Smart City“-Ansatz des englischsprachigen Master-Studiengangs „Smart City Solutions“ der HFT Stuttgart. Er beruht auf der Erkenntnis, dass bislang eher dissoziierte fachspezifische Kompetenzen in den Bereichen Verkehr, Energie, Städtebau, Verwaltung und Baurecht nur dann den komplexen Anforderungen der zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt gerecht wird, wenn diese künftig in einem übergreifenden Ansatz zusammenspielen.
Engineering, Financing, Management
Der dreisemestrige Studiengang „Smart City Solution“ (www.hft-stuttgart.de/Smart-City-Solutions) wird Kenntnisse und Fähigkeiten in Bezug auf die globale und die lokale Umwelt, State-of-the-Art-Technikentwicklungen, Management und betriebswirtschaftliche Zusammenhänge vermitteln.
Studienvoraussetzungen
Bewerber für den Studiengang, für den Studiengebühren in Höhe von 10.000 € anfallen, benötigen einen Bachelor-Abschluss mit mind. 210 CP (ECTS) und einen Nachweis über ein Jahr Berufspraxis in studiengangbezogenen Bereichen. Sehr gute Englisch-Sprachkenntnisse sind zwingend erforderlich. Das Auswahlverfahren erfolgt mittels einer Eignungsprüfung. Es sind 25 Studienanfängerplätze vorgesehen.
