Energiesparen auf Italienisch
Komfortklimatisierung im Kongresszentrum „La Nuvola“Sowohl Benutzerfreundlichkeit, Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit als auch Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen, die sich im „La Nuvola“ aufhalten, spielen bei der Auswahl der richtigen TGA-Systeme eine entscheidende Rolle. Das Kongresszentrum in Rom setzt neben dem wegweisenden konzeptionellen Entwurf auch auf Nachhaltigkeit und niedrigen Energieverbrauch bei Architektur und Technik. Großen Anteil an diesem Konzept haben daran die Heiz- und Kühllösungen, die für eine effiziente Bereitstellung von Wärme und Kälte sorgen.
Das von Massimiliano Fuksas im römischen Stadtteil Esposizione Universale di Roma (EUR) entworfene Konferenzzentrum „Nuovo Centro Congressi“, nach seiner Form auch „La Nuvola“ – „Die Wolke“ genannt, wurde am 29. Oktober 2016 feierlich eröffnet. „Das Gebäude wurde mit dem Ziel entwickelt, Rom in eine der wichtigsten Kongressstädte der Welt zu verwandeln”, erläutert Plinio Malucchi, Geschäftsführer der Roma Convention Group. Tatsächlich gab es bislang in Rom keine modernen, funktionalen Räumlichkeiten, in denen hochkarätige Veranstaltungen mit mehr als 6.000 Teilnehmern abgehalten werden...
Das von Massimiliano Fuksas im römischen Stadtteil Esposizione Universale di Roma (EUR) entworfene Konferenzzentrum „Nuovo Centro Congressi“, nach seiner Form auch „La Nuvola“ – „Die Wolke“ genannt, wurde am 29. Oktober 2016 feierlich eröffnet. „Das Gebäude wurde mit dem Ziel entwickelt, Rom in eine der wichtigsten Kongressstädte der Welt zu verwandeln”, erläutert Plinio Malucchi, Geschäftsführer der Roma Convention Group. Tatsächlich gab es bislang in Rom keine modernen, funktionalen Räumlichkeiten, in denen hochkarätige Veranstaltungen mit mehr als 6.000 Teilnehmern abgehalten werden konnten. Diese Möglichkeit bietet das Kongresszentrum „La Nuvola“ in Rom nunmehr.
Das Kongresszentrum Roms inmitten des zentralen und repräsentativen urbanen Kerns des römischen Bezirks EUR war der Sieger eines internationalen Architektur-Wettbewerbs. Der italienische Architekt, Designer, Humanist und Maler Massimiliano Fuksas hat hier drei klar voneinander abgegrenzte Teile entwickelt. Zum einen das Hotel mit 439 Zimmern, sieben Suiten und Wellness-Center, zum anderen den unterirdischen Teil, der kleinere Tagungs- und Konferenzräume, Servicebereiche sowie Parkplätze beherbergt und schließlich den sogenannten „Schaukasten”, der den eigentlichen Kongressbereich bildet.
Innovatives Architekturprojekt
Seit über acht Monaten finden hier Konferenzen und Veranstaltungen für Unternehmen, Organisationen und Agenturen aus aller Welt statt. Die Dimensionen sind beeindruckend. Der Bau erhebt sich auf einer bebauten Fläche von 70 x 175 m über eine Höhe von 39 m ab Straßenniveau und wird zur Gänze stützenlos überspannt. So ist eine gigantische transparente Struktur entstanden, die einen schwebenden und leuchtenden, leichten und luftigen Körper umschließt.
Tatsächlich ist das Konzept des Kongresszentrums wesentlich umfassender und komplexer. Das Design und dessen Umsetzung hatten beim Bau des neuen Kongresszentrums zum Ziel, für die Veranstaltungsgäste eine Wohlfühlatmosphäre auf höchstem Niveau zu schaffen. Licht, Klimatisierung, Akustik, Service – alles wurde entwickelt, um die Gäste zu beeindrucken. Entsprechend ihrem Nutzungszweck, ihrer Lage und vor allem ihrem Rauminhalt haben die unterschiedlichen Räume auch verschiedene Luftverteilungssysteme.
Nachhaltiges Gebäudekonzept
Die Materialien wurden so gewählt, dass sie die richtige Versorgung mit Licht und Luft gewährleisten. So besteht z.B. die Struktur der „Wolke” aus silikonisiertem und mikroperforiertem Glasfasertuch. Die Paneele des Auditoriums hingegen wurden aus von Hand gebogenem Holz gefertigt, um nicht nur gut zu isolieren, sondern auch, um eine optimale Akustik zu schaffen. Nicht zuletzt wurden alle technischen Anlagen vollständig in Zwischendecken und in der Basis der „Wolke” versteckt. So entsteht ein Maximum an Funktionalität und Komfort in allen Bereichen, ohne den Blick zu verstellen.
„Architekten und Ingenieure, die an einem so wichtigen Projekt wie diesem arbeiten, sollten immer daran denken, dass dabei die Menschen im Mittelpunkt stehen, die diese Räume nutzen werden. Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Er ist nicht nur als Endnutzer zu berücksichtigen, sondern sollte Ausgangspunkt jeder Entscheidung sein“, erklärt Solange Signorini, Direttore Lavori bei EUR SpA. Bei der Planung des Kongresszentrums spielte das Thema Nachhaltigkeit ebenfalls eine zentrale Rolle. Zahlreiche Entscheidungen bezüglich Architektur und Technik wurden gefällt, um Energieverbrauch und Einwirkungen auf die Umwelt zu reduzieren.
Bereits im Ansatz ist das Gebäude auf das Thema Umweltverträglichkeit ausgerichtet. „Sinnvolle Effizienzsteigerungen kann man nur erreichen, wenn schon beim Entwurf und dann im Betrieb eine Einheit von Gebäudestruktur, Architektur und gebäudetechnischen Komponenten entsteht. Die Struktur definiert die Flächen und die Architektur gibt natürliche, nachhaltige Materialien vor”, so Signorini. Ein Beispiel für die architektonische Umsetzung sind die gläsernen Fassadenelemente, die eine Hinterlüftung ermöglichen und durch ihre abschirmende und reflektierende Außenverglasung gute klimatische Bedingungen im Inneren gewährleisten.
Weitere Beispiele sind Photovoltaikpaneele auf dem Dach und Multifunktionswärmepumpen sowie modulierende Kaltwassererzeuger, die für eine effiziente Klimatisierung sowie die Produktion von Trinkwarmwasser sorgen. Diese Anwendung erfordert ein Höchstmaß an Zuverlässigkeit und Betriebssicherheit. Um die Ansprüche zu erfüllen und gleichzeitig einen besonders hohen Klimakomfort und eine möglichst geringe Umweltbelastung sicherzustellen, kommen Geräte zur Klimatisierung von Climaveneta – einer Marke der Mitsubishi Electric-Gruppe – im neuen Kongresszentrum „La Nuvola“ in Rom zum Einsatz.
Energiesparende Klimatechnologie
Bei der Auswahl des geeigneten Klimasystems sind nicht nur der Komfort und geringe Umweltbelastungen als wichtige Voraussetzung zu sehen. Auch Flexibilität und Sorgfalt sowie Anpassungsfähigkeit der eingesetzten Systeme an die Anforderungen des Gebäudes, der Anwendung und die Kundenbedürfnisse spielen hier eine wichtige Rolle. „Es geht darum, die beste Lösung zu finden, um gleichzeitig Komfort, maximale Energieeffizienz, optimierte Investitionen, höchste Umweltschutzstandards und innovative Heiz- und Kühllösungen zu gewährleisten“, erklärt Giuseppe Minotti, zuständiger Betriebsleiter für Wärmeträgeranlagen bei EUR SpA.
Das zentral gesteuerte Klimasystem besteht aus fünf „ERACS2-WQ 3202“-Multifunktionswärmepumpen und zwei „FOCS2-W/CA 9604“-Kaltwassererzeugern – allesamt wassergekühlt. Die Einheiten haben einen variablen Wasservolumenstrom. Dies gewährleistet optimierten Energieverbrauch, da die tatsächliche thermische Belastung des Gebäudes berücksichtigt wird. Die Multifunktionswärmepumpen können durch die geschickte Verschaltung des Kältekreislaufs mit Wärmerückgewinnung heißes und kaltes Wasser gleichzeitig oder je nach Bedarf auch unabhängig voneinander produzieren. So wird die Energieeffizienz des Gebäudes über das ganze Jahr maximiert.
„Wassergekühlte Wärmepumpen liefern sehr gute COP- und EER-Werte“, berichtet Guiseppe Minotti und geht ins Detail: „Die hier installierten Einheiten garantieren eine bessere Leistung als die, die wir in der ersten Planungsphase des Projekts vorgesehen hatten. In den vergangenen Jahren hat eine deutliche Effizienzsteigerung der Geräte stattgefunden.“ Zudem zeichnen sich wassergekühlte Kaltwassererzeuger generell durch eine hohe Zuverlässigkeit, einfache und schnelle Installation sowie einen geringen Energieverbrauch aus.
Sowohl bei den eingesetzten Multifunktionswärmepumpen als auch bei den Hochleistungskaltwassererzeugern wird das Temperaturprofil je nach Anforderung und Einsatz des Sekundärkreisläufe angepasst. So werden z.B. in den Konferenzsälen Luftversorgungssysteme verwendet. Für Gemeinschaftsflächen und den großen Forumsplatz kommen Heizpaneele zum Einsatz und in Büros und anderen unterirdischen Flächen wird Luft mithilfe von eingebauten Gebläsekonvektoren verteilt, die ebenfalls aus dem umfangreichen Climaveneta-Produktprogramm stammen. Darüber hinaus sorgt ein „Manager3000“-Kontrollsystem für eine komfortable und zuverlässige Regelung sowie Steuerung auf den unterschiedlichen Ebenen.
Fazit
Das neue Kongresszentrum „La Nuvola“ in Rom setzt bei Architektur und Technik auf Nachhaltigkeit und hohe Effizienz, um Energieverbrauch und Einwirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Großen Anteil an diesem Konzept haben moderne Hochleistungsklimasysteme der Marke Climaveneta. Durch ihren Einsatz können eine maximale Energieeffizienz, optimierte Investitionen und höchste Umweltschutzstandards mit innovativen Heiz- und Kühllösungen gewährleistet werden.
Das zentral gesteuerte Klimasystem besteht aus fünf Multifunktionswärmepumpen und zwei Flüssigkeitskühlern. Je nach Einsatzbereich sorgen diese in den Konferenzsälen über Luftversorgungssysteme, auf dem Forumsplatz mit Heizpaneelen und in den Büros sowie anderen unterirdischen Flächen mithilfe von Gebläsekonvektoren für einen angenehmen Klimakomfort. So können sich die Gäste des Kongresszentrums ganzjährig und bei allen Wetterbedingungen rundum wohlfühlen.
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