Energieeffiziente Gebäudeautomation
Mit Lichtsteuersystemen sparenSeit dem 1. Januar 2016 gelten für Nichtwohngebäude nach der aktualisierten Energieeinsparverordnung (EnEV) höhere Anforderungen. Der zulässige Wert für die Gesamt-energieeffizienz (Jahres-Primärenergiebedarf) wird um 25 % gesenkt. Die Wärmedämmung der Gebäudehülle muss zudem im Schnitt etwa 20 % besser ausgeführt werden. Erreichbar ist beides nicht nur durch die bessere Dämmung von Fassaden, Dach und Keller oder durch dichtere Fenster, sondern auch durch den richtigen Einsatz effizienterer Technologien.
Durch die richtige Gebäudeautomation eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten, die Lebensvorgänge im Haus automatisch zu steuern und zu regeln und Energie sparsam zu nutzen und einzusetzen. Hier sind auch...
Durch die richtige Gebäudeautomation eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten, die Lebensvorgänge im Haus automatisch zu steuern und zu regeln und Energie sparsam zu nutzen und einzusetzen. Hier sind auch Fachhändler und Elektronikexperten gefragt: Sie müssen einen langfristigen und umfassenden Ansatz verfolgen und Kunden zeigen, wie sich Einrichtungsideen und Energiesparziele am besten vereinbaren lassen.
Die Zukunft gehört alternativen Lichtlösungen: LEDs zum Beispiel leuchten je nach Modell zwischen 25.000 und 100.000 h. Im Vergleich zur Glühbirne verbraucht die LED bis zu 90 % weniger Strom. Argument für Handel und Installateure: Der höhere Kaufpreis lohnt sich, denn wer eine 60-W-Glühbirne durch eine 11-W-LED ersetzt, reduziert die Energiekosten von 16,20 € pro Jahr auf 2,97 €.
Präsenz- und Abwesenheitsmelder sorgen dank integrierter Bewegungsmelder dafür, dass das Licht nur brennt, wenn es tatsächlich benötigt wird. Vorangetrieben wurde diese Entwicklung durch die Fortschritte der Elektronik und Computertechnik und durch die steigenden Bedürfnisse nach Komfort (Fernbedienung vieler Funktionen, intelligente Jalousiesteuerungen, automatische Raumtemperaturregelung, Lichtsteuerung), Sicherheit (Präsenz- und Bewegungsmelder, Windwächter, Einbruch-, Brand- und Rauchmeldesysteme, etc.) und vor allem – unter ökologischen Gesichtspunkten und in Anbetracht gestiegener Energiepreise – der Energie- und Kosteneinsparung.
Lichtsensoren z. B. passen sich abhängig vom zur Verfügung stehenden Tageslicht der Beleuchtung des Raumes an. Reicht das natürliche Licht nicht aus, wird die gewünschte Helligkeit durch künstliches Licht erzeugt. Besonders wichtig: Nur eine kabellose Technologie mit einem einheitlichen Standard garantiert, dass die verschiedenen Sensoren reibungslos und störungsfrei miteinander kommunizieren. Die besten Lösungen sind nicht nur besonders empfindlich. Sie können auch Unterschiede zwischen Menschen oder der Raumtemperatur feststellen. Derartige Funktionen verhindern, dass das Licht ausgestellt wird, wenn sich noch Menschen im Gebäude befinden.
Bei einer neuen Beleuchtungsstrategie geht es nicht nur um die beste Lichtlösung sondern auch darum, Räume sinnvoll und automatisiert zu verdunkeln. Durch Rollos und Jalousien lässt sich der Energieverbrauch eines Gebäudes ebenfalls deutlich optimieren. Rollladen im Wabendesign helfen Heizkosten zu minimieren. Verdunklungsjalousien aus Spezialmaterialien wiederum können die Sonne reflektieren. Außerdem lässt sich mithilfe durchdachter Verdunklungstechnologien auch exakt regulieren, wie viel Tageslicht einfällt. Das schützt sowohl die Einrichtung als auch die technische Ausstattung. Automatisch kontrollierbare Verdunkelungssysteme können darüber hinaus die Nutzung natürlicher Lichtquellen verbessern und dabei gleichzeitig unliebsame Blendeffekte auf Monitoren oder an Arbeitsplätzen minimieren.
Gebäudeautomationssysteme für ein Nichtwohngebäude zeichnen sich dadurch aus, dass alle Komponenten energieeffizient funktionieren. Sie sind bestens geeignet, um komfortabel und einfach die geforderten Energie- und Klimaziele zu erreichen. Integration und Verzahnung sind wichtige Pfeiler der Gebäudeautomation: Die Möglichkeit mit Systemen anderer Anbieter interagieren zu können ist bei der Gebäudeautomation essentiell. Denn nur wenn möglichst viele der genannten Bereiche ineinandergreifen, lässt sich maximal Energie sparen und so können die im Hintergrund arbeitenden Lichtsteuersysteme bereits heute jeden unterstützen, energieeffizienter zu arbeiten und die Stromrechnung signifikant zu verkleinern.
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