Digitale Prozesse in der Gebäudetechnikbranche

Außerordentliche Mitgliederversammlung der ARGE Neue Medien

Bei der ARGE Neue Medien wurden die Weichen für die digitale Zukunft neu gestellt. Dazu hat sich die branchengrößte Industrieorganisation auch eine schlagkräftige Struktur gegeben, um die künftigen Herausforderungen effizient anzugehen.

Vor allem mehr Wettbewerbsfähigkeit und eine größere Schnelligkeit stehen im Vordergrund, wie Frank Wiehmeier anlässlich der außerordentlichen Mitgliederversammlung Mitte Dezember 2017 in Frankfurt am Main erklärte. Die ARGE mache bereits seit 30 Jahren Digitalisierung und wolle weiterhin ein Treiber von digitalen Prozessen in der SHK-Branche bleiben. Es gelte, „unternehmerisch zu denken und zu handeln“.

Strategische Öffnung
Um die gesetzten Ziele rasch zu erreichen, gehört für die Verantwortlichen die Öffnung der ARGE für alle Haustechnikhersteller zu den ersten wichtigen Maßnahmen. Der entsprechenden Satzungsänderung stimmten die Mitglieder ebenso zu wie der Anpassung des Aufnahmebeitrags. Künftig werde dieser wie der jährliche Beitrag nach Umsatzklassen erhoben.

Input von Mitgliedern
Konrad Werning hob in dem Zusammenhang hervor, dass speziell diese Maßnahmen auf den Erkenntnissen einer neuen Umfrage bei den aktuell 102 angeschlossenen Unternehmen basierten. Die Resultate der von der Agentur Linnigpublic durchgeführten Onlineerhebung bildeten für ARGE-Vorstand und -Geschäftsführung eine belastbare Grundlage zur Neuaufstellung. Gerade die Analyse der teils umfangreichen Projektleiter-Stellungnahmen zu offenen Fragen sei eine gute Orientierungshilfe für künftige Anforderungen und Entscheidungen.

Zu den Schwerpunkten der ARGE-Arbeit in den kommenden Wochen und Monaten zählten die Projekte „ETIM“ und Building Information Modeling (BIM). Zudem würden die Computer-Badplanung auf ein neues Datenmodell umgestellt, der elektronische Datenaustausch (EDI) international forciert und die Öffentlichkeitsarbeit verstärkt.

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