Aufbereitetes Kältemittel

Daikin weitet Kreislaufwirtschaft erneut aus

Daikin baut sein Kreislaufwirtschaftsprogramm „L∞P by Daikin“ weiter aus und verstärkt so die Verwendung von wiederaufbereiteten Kältemitteln. Das Unternehmen verwendet nun eine Mischung aus zertifiziertem, rückgewonnenen R-134a-Kältemittel und neu produziertem Kältemittel in ausgewählten Kaltwassersätzen.

Daikin baut sein Kreislaufwirtschaftsprogramm „L∞P by Daikin“ weiter aus und verwendet eine Mischung aus zertifiziertem rückgewonnenem R-134a-Kältemittel und neu produziertem Kältemittel nun auch in ausgewählten Kaltwassersätzen
Foto: Daikin

Daikin baut sein Kreislaufwirtschaftsprogramm „L∞P by Daikin“ weiter aus und verwendet eine Mischung aus zertifiziertem rückgewonnenem R-134a-Kältemittel und neu produziertem Kältemittel nun auch in ausgewählten Kaltwassersätzen
Foto: Daikin

Als Branchenerster habe der Hersteller bereits seit 2019 für ausgewählte VRV-Einheiten aufbereitetes Kältemittel eingesetzt. Das Programm zielt darauf ab, eine Kreislaufwirtschaft für Kältemittel zu schaffen und aktuell jährlich die Neuproduktion von 400.000 kg Kältemitteln (R-134a und R-410A) zu vermeiden. Bereits seit November 2020 setzt das Unternehmen in allen in Europa hergestellten und verkauften VRV-Systemen mit R-410A aufbereitetes Kältemittel ein.

Dieselben Qualitätsstandards werden erfüllt

Beim Kreislaufwirtschaftsprogramm des Herstellers werden vom Markt zurückgewonnene Kältemittel aufbereitet. Eine unabhängige Zertifizierung garantiert, dass das zurückgewonnene Kältemittel dieselben Qualitätsstandards erfüllt wie neu produziertes Kältemittel und den ausgewiesenen Einheiten im Rahmen eines Massenbilanzverfahrens korrekt zugeteilt wird. Das Verfahren ist vergleichbar mit einem Ökostromtarif: Dem Kunden wird anhand einer Bilanzierung der eingekauften Mengen rechnerisch garantiert, dass sein Strom aus erneuerbaren Quellen gespeist wird, obwohl er am Verteilnetz des Gesamtsystems angeschlossen ist.

Vorteile der Verwendung von rückgewonnenem Kältemittel

Die Wiederverwendung von zurückgewonnenem Kältemittel leistet einen wichtigen Beitrag zur ökologischen und wirtschaftlichen Ressourcenschonung. Der andere wichtige Aspekt bezieht sich auf die EU-F-Gase-Verordnung, die in ihrem Quotensystem nur neu produzierte Kältemittel berücksichtigt. Aufbereitete Kältemittel sind nicht vom Phase-Down der F-Gase-Verordnung betroffen und unterliegen keiner Beschränkung.

Durch die Ausweitung der Initiative verstärkt Daikin sein Nachhaltigkeitsengagement in Europa mit dem unternehmens-internen Ziel, bis zum Jahr 2050 weltweit CO2-neutral zu werden. Langfristig plant der Hersteller eine Ausweitung des Programms auf andere Produkte und Kältemittel als Teil seiner globalen Kältemittelpolitik.

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