Membrandosierpumpe

Viele chemische Substanzen, beispielsweise Natriumhypochlorit (NaOCl) oder Reinigungsmittel, bilden aufgrund chemischen Zer­falls Gasblasen, die sich an der Saugseite des Pumpenkopfes sammeln. Je größer die Gasblase, desto weniger Flüssigkeit kann gefördert werden. Zur Beseitigung solcher Effekte werden in der Regel so Saugwindkessel oder Vorlagegefäße verwendet, die die Gase bereits vor dem Pumpenkopf auffangen.

Mit einer entsprechend angepassten Hubeinstellung der Dosierpumpe kann auf vorgeschaltete Auffanggefäße verzichtet werden. Durch einen langsam eingestellten Saughub wird ein Ausgasen ohne weiteres Zubehör unterdrückt.

Dennoch lässt sich nicht hundertprozentig vermeiden, dass sich Gasblasen im Dosierkopf der Pumpe bilden. Sollte das der Fall sein, so werden diese über die integrierte Impfstellenüberwachung optoGuard erkannt und auf dem LC-Display der Pumpe mit „Airlock“ angezeigt. Die Pumpe kann, sobald diese Meldung erscheint, manuell über das Grob-/Fein-Entlüftungsventil entlüftet werden.

Dass die Dosierleistung bei Luft- oder Gasblasen im Dosierkopf der Pumpe nicht beeinträchtigt wird, dafür sorgt ein Entlüftungsmodul für die Membrandosierpumpe delta.

ProMinent Dosiertechnik GmbH,

69123 Heidelberg,

Tel.: 06 21/84 20,

Internet: www.prominent.de

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