Lichtlösungen für die Hightech-Fertigung

Regiolux stattet neuen SpaceTech-Firmensitz aus

Bei SpaceTech in Immenstaad entstehen Solarmodule für Satelliten und laseroptische Instrumente für Erdbeobachtungen. Komponenten, die im All über die Energieversorgung und den Erfolg ganzer Missionen entscheiden. Entsprechend hoch waren die Anforderungen an das Lichtkonzept für die beiden Firmengebäude, die das Unternehmen aufgrund des starken Wachstums errichten ließ.

Bei SpaceTech entstehen Solarmodule für Satelliten und laseroptische Instrumente für Erdbeobachtungen.
Bild: Regiolux

Bei SpaceTech entstehen Solarmodule für Satelliten und laseroptische Instrumente für Erdbeobachtungen.
Bild: Regiolux
Die Ziele waren zu Projektbeginn klar definiert. Architekt, Planer und Bauherr suchten einen Beleuchtungspartner, der hochwertige objektspezifische Lösungen bereitstellt und flexibel auf Planungsänderungen während der Bauphase reagieren kann. Die Wahl fiel auf Regiolux. Geschäftsführer Frank Gilles von SpaceTech erläutert: „Wir haben uns gezielt für Regiolux als deutschen Hersteller entschieden, um eine qualitätsgerechte LED-Beleuchtung sicherzustellen – im Büro ebenso wie im Reinraum, in dem wir unsere Raumfahrkomponenten fertigen.“

Durchgängiges Konzept für unterschiedliche Einsatzbereiche

Manfred Schwägler Elektrosysteme aus Owingen plante und realisierte die Beleuchtung beider Neubauten in Abstimmung mit dem Hersteller aus Königsberg. Gemeinsam entwickelten sie ein Konzept, das Reinraumzonen, Fertigung, Verwaltung und Nebenbereiche gleichermaßen abdeckt. Für die Installation wurden steckbare Gerätemodule, ein durchgangsverdrahtetes SRT-Lichtbandsystem sowie DALI-kompatible Komponenten eingesetzt. Diese Ausführung unterstützte einen strukturierten Montageablauf.

In den Reinräumen kommt die Leuchte „aduna“ der Schutzart IP65 mit Staub- und Strahlwasserschutz sowie Multilayer-Lichttechnik zum Einsatz.
Bild: Regiolux

In den Reinräumen kommt die Leuchte „aduna“ der Schutzart IP65 mit Staub- und Strahlwasserschutz sowie Multilayer-Lichttechnik zum Einsatz.
Bild: Regiolux
Bereits in der ersten Bauphase 2021 waren eine breitstrahlende Hallenbeleuchtung, reinraumgeeignete Leuchten für sensible Produktionszonen sowie die Integration in ein DALI-System gefordert. In den darüberliegenden Bürobereichen sollte eine auf Bildschirmarbeitsplätze abgestimmte Deckenbeleuchtung umgesetzt werden. Der Projektleiter des Elektrofachbetriebs griff dabei auf Erfahrungen mit Regiolux zurück. Nach der Installation eines Großteils der Leuchten in der ersten Halle wurde das Konzept auch für die zweite Halle übernommen. Bis zur Gesamtfertigstellung des Projekts 2025 entstand ein einheitliches Beleuchtungssystem für beide Gebäude.

Reinraumqualität und homogene Fertigungsbeleuchtung

In den Reinräumen kommt die Leuchte „aduna“ der Schutzart IP65 mit Staub- und Strahlwasserschutz sowie Multilayer-Lichttechnik zum Einsatz. Die Multilayer-Optik ermöglicht eine gleichmäßige, blendungsreduzierte Ausleuchtung für visuell anspruchsvolle Tätigkeiten an hochsensiblen Bauteilen. Die geschlossene Konstruktion ist auf Reinraumanforderungen ausgelegt und gewährleistet dauerhafte Dichtigkeit, Partikelschutz sowie die einfache Reinigung – als wichtige Voraussetzungen für kontrollierte Produktionsprozesse.

Nach der Installation eines Großteils der Leuchten in der ersten Halle wurde das Konzept auch für die zweite Halle übernommen.
Bild: Regiolux

Nach der Installation eines Großteils der Leuchten in der ersten Halle wurde das Konzept auch für die zweite Halle übernommen.
Bild: Regiolux
In den übrigen Fertigungsbereichen wurde das Schnellmontage-Lichtbandsystem „SRT“ installiert. Die steckbaren Geräteträger mit werkseitig integrierter Durchgangsverdrahtung erleichterten die Montage. Die Segmentierung der Lichtbänder ermöglicht eine differenzierte Ausleuchtung einzelner Arbeitsbereiche innerhalb eines durchgängigen Systems. Geräteträger mit 10.000 Lumen dienen der Grundbeleuchtung und sind über DALI bedarfsgerecht steuerbar.

Lichtkonzept für Verwaltung und Technikbereiche

Für die Installation wurden u. a. steckbare Gerätemodule eingesetzt.
Bild: Regiolux

Für die Installation wurden u. a. steckbare Gerätemodule eingesetzt.
Bild: Regiolux
Auf geänderte Deckenausführungen mit sichtbaren Akustikdecken wurde mit Leuchten aus der Produktfamilie „lowea“ reagiert. Anbau- und Einlegevarianten wurden entsprechend der baulichen Situation eingesetzt. Die Leuchten sind für blendfreies Licht an Bildschirm- und Technikarbeitsplätzen ausgelegt. Konstruktive Details wie integrierte Abhängesicherungen bei den Anbauleuchten und Push-Federarretierungen bei allen Ausführungen erleichterten die Montage.

Die Segmentierung der Lichtbänder ermöglicht eine differenzierte Ausleuchtung einzelner Arbeitsbereiche.
Bild: Regiolux

Die Segmentierung der Lichtbänder ermöglicht eine differenzierte Ausleuchtung einzelner Arbeitsbereiche.
Bild: Regiolux
Downlights der Serie „relo“ mit Durchmessern von 140 mm und 190 mm beleuchten Flure, Treppenhäuser und Nebenräume. Die kompakte Bauform erlaubt den Einsatz bei unterschiedlichen Deckenhöhen. Die Variantenvielfalt bei allen Leuchtentypen ermöglichte trotz geänderter Deckengeometrie ein konsistentes und ästhetisches Beleuchtungskonzept in beiden Gebäuden.

Nachhaltiger und effizienter Betrieb

Nach Angaben des Bauherrn standen neben funktionalen Anforderungen auch wirtschaftliche Aspekte im Fokus. Die eingesetzten LED-Leuchten sind mit ihrer hohen Lichtausbeute auf einen energieeffizienten Betrieb und lange Nutzungsdauer ausgelegt. In Verbindung mit der DALI-basierten Steuerung ermöglicht dies einen bedarfsgerechten Betrieb mit reduziertem Wartungsaufwand.

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