Recht & Beruf | Rationalisierung am Bau | 18.10.2018

Innovations- und Digitalisierungs-Plattform für den Gebäude- und Infrastruktursektor

Eine Initiative von UnternehmerTUM

"BE5", die Innovations- und Digitalisierungsplattform von UnternehmerTUM, soll die unternehmensübergreifende Zusammenarbeit der an der Entstehung und Nutzung von Bauwerken beteiligten Unternehmen fördern, gemeinsam mit Start-ups Innovationen entwickeln und die digitale Transformation des gesamten Sektors aktiv vorantreiben.
Ziel der Platform for Built Environment Focused Innovations, Ventures & Enterprises, kurz "BE5" (gesprochen „BEFIVE“), ist es, mit relevanten Akteuren der Branche über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg Digitalprojekte zu initiieren, um so die Zukunft des Bauens und Betreibens von Gebäuden und Infrastrukturen aktiv mitzugestalten. Die neutrale Plattform bietet etablierten Unternehmen, Start-ups und Talenten die Chance, durch Austausch, Information und Kooperationsmöglichkeiten gemeinsam innovative Lösungen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Unternehmen profitieren vom branchenübergreifenden Ökosystem von UnternehmerTUM und erhalten Zugang zu kreativen Köpfen, Methoden und Technologien. Experten-Vorträge, Workshops, Bootcamps, Hackathons, Start-up-Messen und Pilotprojekte vermitteln Know-how, bieten Erfahrungsaustausch und Inspiration, ermöglichen das Experimentieren mit neuen Technologien und fördern die systematische Entwicklung digitaler Lösungen. Partnerunternehmen machen dadurch bestehende Mitarbeiter fit für die Arbeit von morgen und steigern ihre Attraktivität für Fachkräfte. 

„BE5 bringt neben Unternehmen, Start-ups und Talenten auch Forscher, Politik, Verbände und Risikokapital-Investoren zusammen. Wir haben den Anspruch, den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden und Infrastrukturen zu betrachten – von der Planung und Entwicklung über die Finanzierung bis hin zum Betrieb oder dem Rückbau. Neben Innovationen aus den Bereichen IoT, Robotik, Virtual Reality oder Künstliche Intelligenz steht die Qualifizierung der Mitarbeiter unserer Partnerunternehmen im Mittelpunkt. Sie erhalten bei BE5 wertvolles Wissen und Know-how zu neuen Arbeitsweisen und Technologien. Gerade für den Bausektor eröffnen Technologien aus der Start-up-Welt ganz neue Geschäftsmodelle- und Chancen“, sagt Dr. Manuel Götzendörfer, Managing Director von BE5. 

„Die Bau- und Immobilien-Wirtschaft zählt zu den wichtigsten Industriezweigen und Arbeitgebern Deutschlands. Sie erwirtschaftet deutlich über 300 Mrd. € Umsatz pro Jahr und beschäftigt weit über eine Million Arbeitnehmer. In Sachen Digitalisierung besteht jedoch Aufholbedarf,“ so Dr. Manuel Götzendörfer. „Die Digitalisierung bringt weitreichende Konsequenzen für die Bauwelt mit sich. Leider sieht jeder fünfte Bauunternehmer in digitalen Technologien eine Gefahr für sein Geschäftsmodell. Das wollen wir mit BE5 ändern und etablierte Unternehmen für neue Technologien begeistern und sie bei der Anwendung aktiv unterstützen – insbesondere durch die Zusammenarbeit mit Start-ups.“ 

"BE5"-Partner

Die GC Gruppe, Knauf, Max Bögl, McKinsey & Company, Peri, Schüco und Warema sind von Beginn an als Gründungspartner mit dabei. Weitere Unternehmenspartner kommen bald an Bord. Dazu Max Bögl, Gesellschafter der Firmengruppe Max Bögl: „Die Plattform ist mit seiner Start-up-Kultur ein wichtiger Baustein, um entlang der Wertschöpfungskette schnell Innovationen zu generieren und den dazu notwendigen Veränderungsprozess in der Bauindustrie entscheidend voranzutreiben.“

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    • Heft 02 / 2019

      Dezentrale Trinkwarmwasserversorgung – Effizient und hygienisch erprobt

      Frischwasserstationen sind bereits seit Jahren eine feste Größe in der Wohnungswirtschaft. Sie können stoßweise warmes Wasser bereitstellen – und das energieeffizient sowie hygienisch einwandfrei. Zudem können die Größe des Pufferspeichers und damit einhergehende Wärmeverluste begrenzt werden. Genutzt werden können diese Vorteile jedoch nur bei richtiger Planung und Auslegung.
      Frank Urbansky, Freier Journalist und Fachautor, Mitglied der Energieblogger, 04158 Leipzig

      Foto: Buderus

    • Heft 03 / 2019

      Klimatechnik für ein Hochleistungsmessgerät – Die German Biomedicine NanoSIMS Facility in Göttingen

      Das Center for Biostructural Imaging of Neurodegeneration (BIN) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) weihte Ende Oktober 2018 sein Nano-Sekundärionen-Massenspektrometer (NanoSIMS) feierlich ein. Das Architektur- und Ingenieurbüro pbr, Niederlassung Magdeburg, erbrachte nicht nur die Gesamtplanung für den Neubau des Forschungsgebäudes, sondern auch die bauliche Planung zur Einbringung und Sicherstellung des reibungslosen Betriebs des hochsensiblen NanoSIMS. Dabei lohnt sich ein besonderer Blick auf die spezifische Klimatechnik für das Messgerät.


      Foto: Christian Bierwagen

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