Wohnungslüftung in Eigentumswohnung

Kontinuierliche Luftzufuhr bei KfW-70-Standard

Am Rande des Schwarzwaldes, an den Ausläufern des Schuttertals, befindet sich ein moderner, vierstöckiger Wohnhausneubau. Dieser schmucke Neubau hat die junge Marketingmanagerin Ann-Cathrin Rubin inspiriert, den Schritt in ihren ersten privaten Immobilien-Invest zu wagen. Die Besonderheit bei diesem Neubau war, dass alle acht Wohneinheiten gemäß der aktuellen Energieeffizienz-Anforderung KfW 70 konzipiert waren. Um nun trotz der Energie sparenden, dichten Gebäudehülle für eine kontinuierliche Frischluftzufuhr zu sorgen, entschied sich Frau Rubin, in ihrer Wohnung ein zentrales Wohnraumlüftungssystem mit Wärmerückgewinnung zu installieren.

Aus Gründen der Energieeffizienz, des Klimakomforts, der Hygiene und Gesundheit sowie auch der ökonomischen Leistungsdaten entscheiden sich immer mehr Immobilienbesitzer für den Einsatz einer modernen, kontrollierten Wohnraumlüftung. Die Haustechnologie bietet in jedem der drei Zimmer und über die insgesamt 90 m2 große Grundfläche hinweg einen automatischen Luftaustausch.

Klimakomfort und ein „grünes Gewissen“ – letztendlich auch für Ann-Cathrin Rubin die Argumente, die zur Entscheidung für eine kontrollierte Wohnraumlüftung geführt haben. Eine Entscheidung, die sie nie bereut hat.

„Die Qualität der Innenraumluft ist im Vergleich zu den übrigen Wohnungen im Haus einfach herausragend. In allen anderen Wohnungen hat man ständig das Gefühl von „dicker“ Luft“, schwärmt Ann-Cathrin Rubin.

Ein weiterer entscheidender Grund für die Anschaffung eines Lüftungssystems war für Frau Rubin aber die Option, nicht mehr ständig die Fenster öffnen zu müssen, um frische Luft in die Wohnung zu lassen. Dabei war es ihr nicht nur wichtig, die Schadstoffbelastung zu vermeiden, sondern auch die Lärmbelästigung von außen zu minimieren. Zugleich sollte die Lüftungsanlage einen optimalen Luftaustausch bei geringstmöglichen Energieverlusten sicherstellen.

Eine besondere Herausforderung bei der Auswahl eines geeigneten Lüftungssystems waren die räumlich reduzierten Vor-Ort-Bedingungen, sprich das Lüftungsgerät musste auch in der engen Umgebung einer 3-Zimmer-Wohnung möglichst „elegant“ seinen Platz finden. Die meisten zentralen Lüftungssysteme sind jedoch auf Ein- oder Zweifamilienhäuser zugeschnitten, in denen das Lüftungsgerät zumeist im Heizungskeller oder manchmal sogar in einem separaten Haushaltsraum installiert wird. Dies war in der Eigentumswohnung von Frau Rubin so aber nicht realisierbar.  Die Wahl fiel deshalb auf das kompakte Komfort-Lüftungsgerät „ComfoAir 160“, einem Produkt des ortsnahen Raumklima-Spezialisten Zehnder. Entwickelt für den Bereich des anspruchsvollen Wohnungsbaus verfügt das Lüftungsgerät mit 670 mm x 268 mm x 770 mm über besonders platzsparende Außenmaße. Zudem kann das Komfort-Lüftungsgerät „ComfoAir 160“ wahlweise unter der abgehängten Decke parallel liegend oder auch hinter einer vorgebauten Wand hängend installiert werden. Damit findet das Gerät selbst in klein dimensionierten Wohnobjekten leicht Platz. Im Fall der Wohnung von Frau Rubin konnte das Lüftungsgerät ganz einfach in der kleinen Lebensmittelkammer der Küche untergebracht werden. „Wenn man nicht wüsste, wo das Lüftungsgerät installiert ist, würde man es niemals bemerken“, zeigt sich Ann-Cathrin Rubin begeistert von dem fast unsichtbaren Lüftungsgerät. 

Die gesamte Luftverteilung ist für den Nutzer unsichtbar unter dem Bodenbelag, dem Estrich, der Trittschalldämmung in der Dämmebene verlegt. Gerade im Neubau lässt sich vor allem auch die Verlegung der Lüftungsrohre für ein zentrales Komfort-Lüftungssystem ohne nennenswerten Aufwand in den normalen Bauablauf des Rohbaus integrieren. Ein besonderer Clou: Das Luftverteilsystem verschwindet später unsichtbar über der abgehängten Decke, unter dem Bodenbelag oder in den Wänden. Im Fall der Rubin-Wohnung war das Anbringen der Lüftungsrohre eine kleine Herausforderung, weil die Lüftungsanlage zwar im Exposé der Wohnung optional angeboten wurde, jedoch nie fest mit eingeplant war. Gelöst werden konnte das Problem schließlich über eine vorgebaute Wand im Schlafzimmer, hinter welcher die Luftverteilung verschwindet und mit der gleichzeitig nur ein minimaler Platzverlust in Kauf genommen werden musste. Die Installation des Komfort-Lüftungssystems war in nur zwei Tagen erledigt. Die Einbringung des Lüftungssystems gestaltete sich einfach und ging zügig über die Bühne. 

Das Lüftungsgerät „ComfoAir 160“ überzeugt mit einer Vielzahl an Pluspunkten: So bietet das Gerät einen spürbar hohen Raumluftkomfort und punktet mit einer einfachen, intuitiven Bedienung. Dank niedrigem Stromverbrauch ist es zudem sehr energieeffizient, wozu auch der integrierte Wärmetauscher zur Rückgewinnung der Raumtemperatur seinen Teil beiträgt. Eine weitere Lösung von Zehnder in Sachen hocheffizienter, individuell auf die Raumsituation angepasster Wohnraumlüftung. 

Zu- und Abluft werden über zwei hocheffiziente Gleichstrom-Ventilatoren mit einer Elektroeffizienz von 0,38 W/(m³/h) geregelt. Da diese unabhängig voneinander angesteuert werden können, lassen sich auftretende Druckunterschiede im Luftverteilsystem leicht ausgleichen. Das garantiert jederzeit einen balancierten Zu- und Abluft-Betrieb in der Wohneinheit. In der Intensivstufe ist das Gerät in der Lage, bis zu 160 m³ Luft bei einem externen Druck von 100 Pa zu fördern. Dabei arbeitet das Gerät noch leiser als sein Vorgängermodell und ist praktisch nicht zu hören. Über den integrierten Kreuzgegenstrom-Wärmetauscher kann „ComfoAir 160“ im Prozess des Luftaustausches bis zu 95 % der Wärme aus der Abluft zurückgewinnen – die Folge ist nicht nur eine beachtliche Energieeinsparung, auch der Raumluftkomfort wird stets auf optimalem Niveau gehalten. Denn auch wenn die Außentemperatur nahe am Gefrierpunkt liegt, wird die Zuluft im Wärmetauscher nahezu auf das Level der Raumtemperatur aufgewärmt. Im Sommer und den Übergangsjahreszeiten kann zudem mittels des im Gerät integrierten 100 %-Bypass kühlere Außenluft in die Wohnräume geleitet werden.

Das Zehnder-Gerät „ComfoAir 160“ verfügt in der Standardausstattung über austauschbare Grobluftfilter der Filterklasse ISO Coarse ≥ 65 %, welche Staubpartikel effektiv zurückhalten. Auf Wunsch lässt sich das System für Allergiker auch zusätzlich mit Feinstaubfiltern gegen Pollen ausrüsten. 

Die Steuerung des Geräts erfolgt sehr bequem über eine elegante Bedieneinheit, welche in eine haushaltsübliche Schalterdose integriert werden kann. Diese kompakte Steuerkonsole verfügt über ein frei konfigurierbares Zeitschaltprogramm, mit welchem die Lüftungsstufen Feuchteschutz, reduzierte Lüftung, Nennlüftung und Intensivlüftung vorgegeben werden können. Es besteht überdies die Möglichkeit, das Lüftungsgerät „ComfoAir 160“ mit einem Enthalpietauscher auszustatten. Diese Erweiterung dient neben der Wärme- auch zur Feuchterückgewinnung, wodurch im Winter die relative Raumluftfeuchte angehoben werden kann. Dies vermeidet zu trockene Luft in den eigenen vier Wänden. Durch das ebenfalls optionale Vorheizregister kann ein frostfreier Betrieb ermöglicht werden. Darüber hinaus verfügt „ComfoAir“ 160 über zwei 0- bis 10-V-Eingänge, die es ermöglichen, externe Sensoren z.B. für CO2 oder Luftfeuchte einzubinden. Generell kann mit dem Lüftungsgerät Zehnder-„ComfoAir 160“ jede Wohnfläche von bis zu 90 m² bei einem 0,5fachen Luftwechsel bedarfsgerecht mit aufbereiteter Außenluft versorgt werden.

Auch bei ihrem noch anstehenden Projekt, dem Neubau eines Einfamilienhauses, setzt Frau Rubin erneut auf ein Lüftungssystem. „Eine Lüftungsanlage ist ein Muss“, betont die Eigentümerin neben dem Komfort auch den geringeren Reinigungsaufwand durch den am Abluftauslass herausgefilterten luftgetragenen Staub.

Dank der Lüftungslösung von Zehnder wird der Wohnung nun stets ausreichend frische Außenluft zugeführt, ohne dass Straßenlärm, Luftverschmutzung oder im Sommer gar lästige Insekten von draußen hereinkommen. Damit ergibt sich ein zu jederzeit optimales und gesundes Raumklima für die Bewohner.

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