Umsatzentwicklung bei den installierenden Unternehmen

Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung speziell der TGA-Branche gehen aus den vom ifo-Institut München zusammen gestellten Marktdaten hervor (siehe Tabelle). Bei den installierenden Unternehmen erwartet das ifo-Institut nach einem Minuswert von rund 0,9 (2012) ein Um­satz­wachstum im Jahr 2013, das im Vergleich zum Vorjahr auf 1,7 bis 2 % ge­schätzt wird. 2014 dürfte die Zunahme bei etwa 2 % liegen. Insgesamt lassen die Markt- und Umsatzdaten bei den installierenden Unternehmen ab dem Jahr 2008 eine im Vergleich zu anderen Branchenbereichen verstetigte Ent­wicklung erkennen.

Für die HKS-Branche insgesamt (installierende Unternehmen, Handwerk, Industrie und Großhandel), deren Umsatz im Jahr 2012 erstmals die 50 Milliarden Euro-Grenze überschritt, rechnet das Institut mit rund 1,5 bis 2 % Umsatzwachstum im Jahr 2013 und einer weiter erhöhten Steigerungsrate von gut 2,1 % im Jahr 2014.

Der Auslandsumsatz der HKS-Branche nahm 2012 deutlich zu (+7,5 %), während der Inlandsumsatz (-0,4 %) schrumpfte. In diesen beiden Bereichen ist laut ifo-Institut für 2013 und 2014 eine Angleichung der Veränderungen zu erwarten. So soll der Inlandsumsatz 2013 um +1,7 % und im Jahr 2014 um fast +2 % zunehmen. Für den Auslandsumsatz liegen diese Veränderungs­raten bei +0,6 % (2013) und etwa +3 % (2014). Die Stagnation des Auslandsumsat­zes im Jahr 2013 korrespondiert mit dem für 2013 erwarteten Minus bei der Industrie (- 0,1 %, zum Vergleich 2012: + 3,1 %). Hier ist dem ifo-Institut zufolge ein Zusammenhang mit dem für die Heizungswirtschaft für 2013 geschätzten Umsatzminus (-1,1 %, im Vergleich zu +3,2 % 2012) zu erkennen. Die weitere Analyse führt zum Schluss, dass sich das für die Industrie im Jahr 2014 prognostizierte Wachstum (+2,5 %) in der erwarteten Erholung des Auslandsumsatzes (+3,1 %) widerspiegelt.

Für den Großhandel wird nach einer leichten Abschwächung in 2013 (von +3,5 % in 2012 auf +2,0 in 2013) für das Jahr 2014 wieder ein Wachstum von 2,4 % erwartet.


Ost-West-Vergleich des Bauvolumens

Die regionale Bauvolumenrechnung des BBSR (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung) erlaubt einen Ost-West-Vergleich. Hier fällt bei Be­trachtung des Anteils der Produzen­ten­gruppen am Bauvolumen auf, dass das Ausbaugewerbe insbesondere in den westlichen und nordöstlichen Bundesländern mit 38 bis 40 % den höchsten Anteil hat, während in Mitte-Ost das Bauhauptgewerbe überwiegt (Bild 1).

Die regionale Verteilung der Bauarten zeigt, dass Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau im Osten ein größeres Gewicht haben als im Westen (Bild 2). 

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