Trend zur Digitalisierung
RLT-Anlagen und SicherheitDer technologische Fortschritt in den letzten Jahrzehnten hat zu einschneidenden Veränderungen in unserem Alltag geführt. Plattenspieler mutierten beispielsweise zu CD-Playern und schließlich über MP3-Playern zum webbasierenden Service. Über das Smartphone sind alle Musiktitel verfügbar oder für kleines Geld erweiterbar. Für die Sicherheitstechnik stellt sich die Frage: Kann die Digitalisierung wie im Fall des sehr mechanisch geprägten Plattenspieler zu ähnlichen disruptiven, also das System zerstörenden Entwicklungen führen? Oder hat dieser Trend nicht schon längst begonnen?
Vorteile offener Standards
Trox arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich mit dem „Troxnetcom“-ASInterface, das seit 1999 ein genormter internationaler Standard nach EN 50295 und IEC 62026-2 ist. Tests und Zertifizierungen stellen sicher, dass Geräte unterschiedlicher Hersteller auch wirklich zusammen kommunizieren können. An einen AS-I-Controller können 31 bzw. 62 AS-I-Komponenten angeschlossen werden. Eine AS-I-Komponente können z. B. eine Brandschutz- oder Entrauchungsklappe oder ein Kanalrauchmelder in der Zulufteinbringung für Rauchschutzdruckanlagen sein. Die Verbindung vom AS-I-Controller zum Feldgerät erfolgt mittels eines zweiadrigen Flachkabels, welches verpolungssicher die Komponenten in freier Topologie auf das Bussystem integriert. Mit dem ungeschirmten zweiadrigen Flachbandkabel werden die Energie und die Kommunikation (Datenübertragung) gleichzeitig realisiert. Das macht das System sehr wirtschaftlich.
So besteht die Möglichkeit, alle Sicherheitskomponenten wie z. B. die runden und eckigen Brandschutzklappen der Serien „FKRS-EU“ und „FK-EU“ über das „Troxnetcom“-System anzusteuern und gleichzeitig das Regelsystem „X-Cube Control“ (Klimazentralgerät) auf ein gemeinsames Visualisierungssystem mit Kommunikationsmaster darstell- und bedienbar zu machen. Die Anbindung erfolgt mittels AS-I-Klemme direkt am „X-Cube Control“. Somit sind Sicherheits- und Raumlufttechnik über eine gemeinsame Schnittstelle rückwirkungsfrei digital zusammengewachsen.
Hierüber lässt sich auch ein Remotezugriff auf die Sicherheitskomponenten realisieren, um festzustellen, in welchem Zustand sich z. B. die Brandschutzklappe befindet. Bei der Erstinbetriebnahme wurde ein Zeitprofil für die Brandschutzklappe hinterlegt. Somit kann man feststellen, ob die Zeiten auch noch nach mehreren Jahren eingehalten werden.
Fazit
Die Digitalisierung im Gebäudemanagement ist nicht mehr aufzuhalten, durch moderne Automatisierungstechnologien wird die Sicherheitstechnik viele Mehrwerte erzielen können und wirtschaftlichere Systeme zur Verfügung stellen können.
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