Schutz für den Ernstfall
Technische Alarmierungsanlagen im GebäudeDas Feuer in der Pariser Kathedrale Notre-Dame Mitte April 2019 ist in vielen Köpfen immer noch präsent – und die Folgen werden vermutlich noch viele Jahre lang sichtbar bleiben. Ein Feuer brach im Dachstuhl aus, die Feuerwehr wurde alarmiert. Die Rettungskräfte konnten das Feuer jedoch zunächst nicht ausfindig machen und fuhren wieder ab – um kurze Zeit später zurückzukehren und das brennende Gebäude zu löschen. Im 12. Jahrhundert gab es noch keine Möglichkeit, technische Alarmierungsanlagen einzuplanen. Ingenieuren der heutigen Zeit stehen dagegen Lösungen zur Verfügung.
Im Ernstfall müssen die Verantwortlichen alle Beteiligten – Bewohner, Angestellte und Besucher – in einem Gebäude schnell benachrichtigen und evakuieren. Die Feuerwehr muss zügig an den Ort des Geschehens kommen und sich dort sofort zurechtfinden können. Auch Nachbarn und verunsicherte Bürger wollen Informationen erhalten. Das richtige Management muss im Krisenfall bereits feststehen, um keine Zeit zu verlieren. Serinus bietet hierfür ein gleichnamiges webbasiertes Alarm- und Krisenmanagementsystem als Lösung an. Damit können Gebäudemanager im Ernstfall die Ursachen erkennen und per Knopfdruck...
Im Ernstfall müssen die Verantwortlichen alle Beteiligten – Bewohner, Angestellte und Besucher – in einem Gebäude schnell benachrichtigen und evakuieren. Die Feuerwehr muss zügig an den Ort des Geschehens kommen und sich dort sofort zurechtfinden können. Auch Nachbarn und verunsicherte Bürger wollen Informationen erhalten. Das richtige Management muss im Krisenfall bereits feststehen, um keine Zeit zu verlieren. Serinus bietet hierfür ein gleichnamiges webbasiertes Alarm- und Krisenmanagementsystem als Lösung an. Damit können Gebäudemanager im Ernstfall die Ursachen erkennen und per Knopfdruck die richtigen Gegenmaßnahmen einleiten.
Zwischenfälle frühzeitig erkennen
Gebäudemanager können mit der Anwendung „Serinus“ alle Zwischenfälle sofort erkennen und die passenden Notfallmaßnahmen einleiten. Die einzelnen Krisenfälle lassen sich vorher definieren, um im Fall der Fälle schnell handlungsfähig zu sein. „Spezialisten, Verantwortliche und weitere Beteiligte müssen schnell und effizient informiert werden, wenn der Ernstfall eintritt“, sagt Benjamin Lieber, Geschäftsführer der Serinus GmbH. Die proaktive Überwachung mit der Lösung von Serinus ist ein wichtiger Faktor, um Sicherheit zu gewährleisten. Die Lösung selbst ist modular aufgebaut und lässt sich flexibel an individuelle Bedürfnisse anpassen. Nicht benötigte Funktionen müssen Unternehmen damit nicht vorhalten. Verfügbar ist die Software über eine Cloud-Plattform als Software-as-a-Service (SaaS) oder zur Installation im eigenen Rechenzentrum (on premise). Zudem gibt es eine hybride Variante, die SaaS und on premise miteinander kombiniert. Dabei können Betreiber lokale Subsysteme anschließen und trotzdem die Vorteile der Cloud – wie etwa einfach skalierbare Rechenleistung – nutzen. „Unsere Anwendung lässt sich an bestehende Systeme anschließen und überträgt Zustandsdaten in die Cloud. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine Netzwerküberwachung, Brandmeldeanlage oder andere Subsysteme handelt“, sagt Benjamin Lieber. „Serinus“ unterstützt alle gängigen Schnittstellen, wodurch die Implementierung der Lösung einfach ist und alle denkbaren Anwendungsfälle möglich werden.
Auf jede Situation vorbereitet sein
Die Serinus GmbH hilft Ingenieuren, bereits in der frühen Phase des Bauprojekts ein passendes Krisenmanagement einzuplanen und im späteren Verlauf umzusetzen. Im Krisenfall können Gebäudemanager dann passgenau alle erforderlichen Maßnahmen einleiten. Alle denkbaren Krisensituationen und Alarmierungsmöglichkeiten lassen sich individuell definieren.
Der Klassiker in der Gebäudewirtschaft ist das Facility Management. Die Facility Manager, aber auch Hausmeister, müssen schnell wissen, wenn etwas nicht ganz rund läuft. Häufig sind sie die ersten Ansprechpartner, wenn es darum geht, Schlimmeres zu vermeiden. Das fängt bei der Überwachung der Gebäudeeingänge an und geht bis zu technischen Störungen mit Gefahrenpotential. „Serinus“ kann beispielsweise einen Alarm ausgeben, wenn ein Notausgang geöffnet ist: Der Hausmeister kann sofort schauen, ob an dem Notausgang etwas Ernstes passiert ist und ihn unverzüglich wieder schließen, damit keine unbefugten Personen Zutritt zum Gebäude erhalten. Liegt ein Ernstfall vor, kommt ebenfalls Unterstützung vom System: Es kann per Knopfdruck auf dem Smartphone einen Ersthelfer benachrichtigen. Dabei muss der Verantwortliche nicht einmal auswählen, wer verfügbar sein könnte – „Serinus“ wählt automatisiert anhand hinterlegter Mitarbeiterlisten, Standortdaten und Dienstplänen die passenden Ersthelfer aus. Sollten diese dann doch nicht verfügbar sein, alarmiert das System weitere Ersthelfer.
Unterstützung bei der Evakuierung
Kommt es im Gebäude zu einem Feuer, informiert „Serinus“ alle Beteiligten und unterstützt die Verantwortlichen bei der Evakuierung. Neben der klassischen Signalisierung über die ELA-Anlage ist es möglich, Evakuierungsaufforderungen z.B. an die Smartphones und Desktop-Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu senden oder Bewohner telefonisch über den Brand zu informieren. Vorhandene Systeme können zusammenarbeiten: „Serinus“ leitet die Notwässerung ein, schließt Brandschutztüren und stellt für die Verantwortlichen sowie die Rettungskräfte alle Informationen zusammen.
Auch wenn kein Notfall vorliegt, zeigt sich das System als zuverlässiger Begleiter im Arbeitsalltag. Gebäudebetreiber können etwa bei größeren Störungen automatisiert einen verfügbaren Techniker zur Einsatzstelle beordern. Oder sie informieren ohne nennenswerten Aufwand, Mitarbeiter aus der Bereitschaft, wenn kurzfristig ein hoher Krankenstand aufgetreten ist.
In der Krise zusammenarbeiten
Ein wichtiger Faktor, eine Krise professionell und zufriedenstellend zu managen, ist die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Auch hierfür stellt „Serinus“ die passende Plattform dar: Aufgrund der Software lässt sich der Krisenstab in kürzester Zeit einberufen. Notfallkonferenzen lassen sich direkt über die App abhalten, z.B. als Gruppenchat oder Telefonkonferenz. Alle Informationen werden über das System ausgetauscht, damit jeder über den aktuellen Stand der Dinge informiert ist. Und auch die Information anderer Beteiligter, wie z.B. Anwohner, ist möglich. Das Gebäudemanagement kann über die Anwendung z.B. eine Notfall-Hotline einrichten. Anrufer erhalten hier Informationen – als automatische Ansage oder in einem zugeschalteten Callcenter.
Telekom unterstützt mit Cloud-Technologie
Die Telekom hat mit der Serinus GmbH eine gemeinsame Lösung entwickelt, die Geschäftskunden schon heute bei der Telekom beziehen können, und unterstützt das Start-up in ihrem TechBoost-Programm. Teilnehmer dieses Start-up-Programms können IT-Ressourcen aus der „Open Telekom Cloud“ nutzen und profitieren von weiterer Unterstützung. „Über das TechBoost-Programm konnten wir kostenlos ein Jahr lang Rechen- und Speicherkapazitäten für 100.000 € aus der ,Open Telekom Cloud‘ nutzen“, sagt Benjamin Lieber. „Das Angebot der Public Cloud hat uns von Anfang an überzeugt und wir haben uns inzwischen langfristig für den Dienst entschieden. Die ,Open Telekom Cloud‘ werden wir auch in den nächsten Jahren weiter nutzen.“ Neben dem Know-how, das die Telekom dem Startup bietet, stellt der Bonner Konzern auch vergünstigte Mobilfunkverträge zur Verfügung. Über die Partnerschaft mit dem konzerneigenen Inkubator „hub:raum“ kann Serinus nun ein Jahr lang kostenlose Arbeitsplätze im Coworking-Space in Berlin nutzen. Teilnehmende Start-ups haben zudem die Möglichkeit, auf externen Events wie der Hannover Messe oder telekomeigenen Veranstaltungen wie der Digital X wichtige Geschäftskontakte zu knüpfen. Erst kürzlich hat ein Venture Capital Investor mehr als 1 Mio. € in das junge Unternehmen investiert. „Nun werden wir unsere App weiterentwickeln, damit unsere Kunden im Krisenfall schon bald alles managen können, ohne auf einen Rechner zugreifen zu müssen“, sagt Benjamin Lieber. „Außerdem werden wir neue Standorte in Stuttgart und Berlin eröffnen.“
Jetzt Artikel freischalten:
tab DIGITAL
14 Tage kostenlos testen
2,49 € / Woche*
Fachwissen jederzeit und überall.
Greifen Sie auf exklusive PLUS-Artikel und das komplette Online-Archiv zu und lesen Sie tab bequem im E-Paper-Format. Das digitale Abo für alle, die flexibel bleiben möchten.
Ihre Vorteile:
- Exklusive tab-PLUS-Artikel
- 6 E-Paper für mobiles Lesen
- Online-Archivzugang
*129,48 € bei jährlicher Abrechnung inkl. MwSt.
tab KOMBI
4,99 € / Woche*
Das komplette tab-Erlebnis – digital & gedruckt.
Für alle, die Fachinformationen auf allen Kanälen nutzen möchten: Kombinieren Sie Print und Digital, profitieren Sie von unseren Fachforen und präsentieren Sie Ihr eigenes Projekt.
Ihre Vorteile:
- Exklusive tab-PLUS-Artikel
- 6 Print-Ausgaben pro Jahr
- E-Paper für mobiles lesen
- Teilnahme an einem Fachforum
- Online-Archivzugang
- Veröffentlichen eines Projekts
*259,48 € bei jährlicher Zahlung inkl. MwSt. & Versand
