Positiv erlebte Anwendererfahrung
Das können Planer von einem Pumpenanbieter erwartenNeben den energiepolitischen Zielen der Energiewende soll der TGA-Planer auch die Lebenszykluskosten eines Gebäudes im Blick haben und eine ebenso hohe Versorgungs- (Trinkwasser, Heizung, Klima) wie Entsorgungssicherheit gewährleisten (Brauch- und Abwasser). Funktionalität und Sicherheit haben jeweils höchste Priorität. Um diese Forderungen hinsichtlich der Pumpentechnik umsetzen zu können, kann der Planer auf die Unterstützung durch Spezialisten beim Hersteller vertrauen.
Der Vorteil liegt vor allem darin, dass er seine Planungsaufgabe nach kurzer Zeit effektiv zu lösen...
Der Vorteil liegt vor allem darin, dass er seine Planungsaufgabe nach kurzer Zeit effektiv zu lösen vermag – und zum Vorteil des Auftraggebers eine maximal effiziente Lösung mit minimalen Lebenszykluskosten anbieten kann. Dazu braucht es die Zusammenarbeit mit branchenerfahrenen Spezialisten, die statt einzelner Komponenten systemorientierte Gesamtlösungen anbieten. Wer als Planer diesen Mehrwert regelmäßig erfährt, wird wegen überschaubarer finanzieller Anreize kaum zum reinen Komponentenanbieter wechseln.
TGA-Gewerke gewinnen an Bedeutung
Der Systemansatz wird immer wichtiger: 2012 lag der Branchenumsatz der Gebäudetechnik um 37,5 % höher als 2002. Demgegenüber verzeichnet der Hochbau im Jahr 2012 einen lediglich um 0,3 % höheren Umsatz als 2002 [1]. Bezeichnender lässt sich kaum belegen, wie komplex die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) mittlerweile geworden ist – und welche Bedeutung sie damit für den Planer hat.
Diese Komplexität macht es praktisch unmöglich, dass ein einzelner Planer alle Gewerke beherrscht. Auch bei einer Querschnittstechnologie wie den Pumpen, die praktisch in allen Gewerken zu finden sind, stößt der einzelne Planer an Grenzen.
Moderne Pumpen sind zur Einbindung in die zentrale Leittechnik nicht nur sehr kommunikativ; sie sind zudem per Mikroprozessor in der Antriebstechnik und hinterlegten Algorithmen fähig, bestimmte Funktionalitäten vor Ort in eigener Regie ausführen zu können.
Damit der Planer nicht in jedem Einzelfall sozusagen das Rad neu erfinden muss, hat der Pumpenhersteller Grundfos das „iSolutions“-Konzept entwickelt: Es geht dabei um die Verschmelzung selbst entwickelter und gefertigter Komponenten (Hydraulik, Antriebslösungen, Sensoren, Steuerungs- und Sicherungsmodule sowie Mess- und Datenübertragungseinheiten) zu einem „intelligenten“ Hybridsystem, das sich den Anforderungen unterschiedlicher Applikationen leicht anpassen lässt.
Der modulare Ansatz, der den „iSolutions“ zugrunde liegt, stellt einen präzisen Abgleich zwischen den Anlagenanforderungen und den verwendeten elektronischen Bauteilen sicher. Der Vorteil für den Planer besteht darin, dass er zusammen mit Grundfos-Spezialisten auf der Basis von Standardmodulen anwendungsspezifische Lösungen zusammenstellen kann.
Pumpen für „Fast Track“-Projekte
Mit „Fast Track“-Projekten ist es möglich, herkömmliche Planungszeiten deutlich zu verkürzen. Das gelingt durch Parallelisierung von Planung und Ausführung. Für den Komponentenlieferanten, beispielsweise den Pumpenhersteller, bedeutet das, dass er auf Augenhöhe mit dem Auftraggeber mitdenken und mitplanen muss. Auch muss er rasch liefern können. Zudem darf bei solchen „Fast Track“-Projekten bei der Inbetriebnahme der Anlagentechnik nichts schief gehen – alle diese Forderungen legen die Zusammenarbeit mit einem Premiumhersteller nahe.
Grundfos bietet dem Planer u. a. bei „Fast Track“-Projekten umfassende Unterstützung: mit professioneller Beratung, mit qualitativ hochwertigen Produkten und mit Express-Lieferprogrammen.
Aktuell gibt es Schnell-Lieferprogramme für eine bevorzugte Versorgung der Auftraggeber mit gängigen mehrstufigen Hochdruckpumpen der Baureihe CR/CRE, Inline-Pumpen TP/TPE, Unterwasserpumpen SP und Druckerhöhungsanlagen. Alle „Fast Track“-Druckerhöhungsanlagen sind dann bereits pre-engineered. Das heißt: Sie sind mit Hocheffizienzmotoren ausgerüstet, deren Wirkungsgrad besser ist als IE4 (Super Premium Efficiency gemäß IEC 60034-30-1), sie sind aus Edelstahl gefertigt (Hygieneausführung), besitzen einen vordefinierten Druckbehälter und darüber hinaus einen redundanten Sensor.
Planungs-Tool zum Herunterladen
Mit CAPS – „Computer Aided Pump Selection“ – offeriert Grundfos ein computergestütztes Planungswerkzeug unter Windows. Die immer weiter verbesserte Profisoftware umfasst das gesamte Pumpenprogramm und unterstützt den TGA-Planer bei der Auslegung von Pumpensystemen und bei Wirtschaftlichkeitsberechnungen.
Online gibt es den Zugang zu diesen Daten und Funktionen als „WebCAPS“ – zusätzlich haben Planer die Möglichkeit, Pumpen für die Heizung, die Zirkulation und für die Wasserumwälzung zu Solarkollektoren in 2D- und 3D-Darstellungen aus der CAD-Bibliothek abzurufen. Darüber hinaus steht ein Datensatz für die Trinkwasser-Rohrnetzberechnung mit „liNear Analyse Potable Water“ zur Verfügung.
Es kann Gründe geben, das Tool auf dem PC oder Netzwerk zu installieren, z.B. wenn nicht jeder Benutzer über einen individuellen Internetanschluss verfügt oder in einem geschlossenen Netzwerk gearbeitet wird. Mit „WinCAPS“ (Download ca. 1,1 GB) ist jederzeit eine Offline-Planung möglich – nicht nur im Büro, sondern auch unterwegs.
Nützliches Praxiswissen
Um Planer, Ausführende und Anlagenbetreiber regelmäßig über die neuesten Verordnungen, Produkte und deren Anwendungen rund um die Pumpentechnik zu informieren, bietet Grundfos nicht zuletzt ein umfangreiches Schulungsprogramm an.
Neben der Behandlung theoretischer Grundlagen sowie aktueller Normen und der Vorstellung neuer Produkte geht es bei den Schulungen in den Grundfos-Niederlassungen oder vor Ort beim Kunden vor allem um das Vermitteln praktisch nutzbarer Anwendungshinweise. Sie sollen helfen, Pumpen und Systeme richtig zu planen, optimal auszulegen, wirtschaftlich zu betreiben und Installationsfehler zuverlässig zu vermeiden.
Mit seiner E-Learning-Plattform „Ecademy“ offeriert Grundfos neben traditionellen Seminaren in den neun Schulungszentren auch ein interaktives Training per Internet. Zu den Vorteilen des E-Learnings gehört zweifellos, dass der Teilnehmer räumlich und zeitlich unabhängig bleibt.
Die Teilnehmer der „Ecademy“ erweitern ihr Wissen über Pumpen im Allgemeinen und über die Produkte und Technologien von Grundfos im Speziellen. Das Trainingsprogramm besteht aus mehreren Einzelmodulen mit kommentierten Filmsequenzen, Abbildungen und Textpassagen. Jedes Modul schließt mit einem Test ab – werden 75 % der Fragen richtig beantwortet, erhält der Teilnehmer Punkte auf seinem Konto, die er gegen attraktive Prämien eintauschen kann.
Anwendererfahrung und Markenerlebnis
Um die Eingangsfrage noch einmal zu stellen: Was veranlasst einen Planer, die Zusammenarbeit mit einem bestimmten Produktanbieter zu bevorzugen? Es ist gewiss ein ganzes Bündel an Aspekten, die bewusst oder unbewusst zur Entscheidung führen: die Technik, der Preis, das Handling, die Serviceunterstützung, das Schulungsangebot und die Schulungsqualität. In der modernen Marketingsprache ist das zusammengefasst die „User experience“ – man kann das mit „Anwendererfahrung“ und/oder „Markenerlebnis“ übersetzen. Darunter versteht man in Summe die positiven wie negativen Erfahrungen, die ein Planer mit einem Anbieter macht.
Wie Kunden ein Unternehmen in der Praxis erleben, das hat selbstverständlich auch mit der gesamten Unternehmensphilosophie zu tun: Ein familiengeführtes Unternehmen denkt und agiert in aller Regel langfristiger als ein börsennotierter Konzern. Unternehmen mit einer Stiftung im Hintergrund wie Grundfos (die Poul-Due-Jensen-Stiftung) verfolgen darüber hinaus zumeist noch feste ethische Grundsätze. Wie das Beispiel Grundfos zeigt, ist verantwortliches Handeln kein Gegenpol für wirtschaftlichen Erfolg.
Auch wenn eingangs die Relevanz von „Innovationen“ etwas relativiert wurde: Etwa 6 % des gesamten Konzernumsatzes wendet Grundfos jährlich für Forschungs- und Entwicklungsprojekte auf, was dem Unternehmen in den vergangenen Jahrzehnten stets einen Innovationsvorsprung gegenüber dem Wettbewerb gesichert hat.
Fazit
Im Grunde ist jeder Berührungspunkt mit einem Unternehmen ein Markenerlebnis, das die Anwendererfahrung prägt. Grundfos setzt mit einer Kombination aus Technologie-, Beratungs- und Service-Kompetenz sowie kundenspezifischen System- und Integrationslösungen darauf, dass die damit positiv erlebte „User experience“ zu langfristig stabilen Beziehungen zum TGA-Planer führt.
Quelle
[1] BTGA auf der Basis von Zahlen des Statistischen BundesamtesJetzt Artikel freischalten:
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