Gebäudehüllen als Wohlfühl-Randbedingungen

Neue Aufgaben für Fassaden

Gebäudehüllen wurden in der Vergangenheit und werden auch heute noch zum großen Teil primär unter im Wesentlichen architektonischen Bedingungen entwickelt und tragen häufig nicht zu Wohlfühl-Randbedingungen bei. Energetische Gesichtspunkte werden erzwungenermaßen durch die EnEV in annähernd ausreichender Form berücksichtigt, wobei diese primär auf den Wärmehaushalt im Winterbetrieb abzielt. Optimale Fassaden und Gebäudehüllen sind jedoch solche, die sich jahreszeitlich anpassen und somit verhalten wie der Mensch.

Optimale Fassaden passen sich den Jahreszeiten an: Im Winter wird durch hochwertige Isolierung die Entwärmung und somit der Energieverbrauch minimiert, im Sommer wird die Fassade „leichter“ – sie unterstützt die Entwärmung und hilft, das Gebäudeinnere auszukühlen. Somit sind Fassaden gefragt, deren u-Werte, g-Werte und t-Werte jahreszeitlich anpassungsfähig sind und die den Nutzern den optimalen Komfort bieten.

 

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