Gebäudeautomation der Zukunft
IT-Lösungen als Grundlage für GebäudedatennutzungGebäudeautomationssysteme sind eine tragende Säule für eine effiziente Gebäudebewirtschaftung. Komplex wird die Aufgabe, wenn unterschiedliche Gebäude unter einer Verwaltung zusammengefasst werden sollen und aus historischen Gründen unterschiedliche GA-Systeme im Einsatz sind.
Gebäudeautomationssysteme führen die Daten einzelner Systeme wie RLT-Anlagen, Heizungstechnik, aber auch Lichtsysteme und Raumautomation zusammen, um die Bewirtschaftung eines Gebäudes energie- und kosteneffizient zu realisieren. Damit werden Gebäudeparameter in einem System zusammengeführt. Dies erlaubt es, ein Gebäude über ein übergreifendes System zu steuern und z.B. eine Fehlersuche zentral durchzuführen. Oft befinden sich in den Gebäuden einer Liegenschaft unterschiedliche GA-Systeme im Einsatz. Um ein übergreifendes Liegenschaftsmanagement auf Basis der vorhandenen GA-Daten zu...
Gebäudeautomationssysteme führen die Daten einzelner Systeme wie RLT-Anlagen, Heizungstechnik, aber auch Lichtsysteme und Raumautomation zusammen, um die Bewirtschaftung eines Gebäudes energie- und kosteneffizient zu realisieren. Damit werden Gebäudeparameter in einem System zusammengeführt. Dies erlaubt es, ein Gebäude über ein übergreifendes System zu steuern und z.B. eine Fehlersuche zentral durchzuführen. Oft befinden sich in den Gebäuden einer Liegenschaft unterschiedliche GA-Systeme im Einsatz. Um ein übergreifendes Liegenschaftsmanagement auf Basis der vorhandenen GA-Daten zu realisieren, stellt sich die Frage nach einer sinnvollen und kosteneffizienten Lösung. Die Ziele sind meist klar: Die Daten sollen die Möglichkeiten zur Energieeinsparung dokumentieren und Anomalien erkennbar machen, also kurz ein umfassendes Energiemanagement ermöglichen.
Daten als Basis
Die in den GA-Systemen anfallenden und gespeicherten historischen Daten sind ein wertvolles Gut, wenn sie richtig und sinnvoll genutzt werden können. Hier stellen sich einige Grundfragen:
Meist sind diese Fragen nicht einfach zu beantworten, da im Vorfeld nicht ausreichende Absprachen getroffen wurden. Daneben sind Speicherort und Speicherzyklen nicht immer einheitlich. Damit fällt allerdings ein Vergleich unterschiedlicher Gebäude schwer.
Schnittstellenproblematik und sichere Datenhaltung
„Excel“-kompatible Formate, wie CSV, werden als kleinster gemeinsamer Nenner immer noch häufig als Datenformat genutzt. Dabei ist eine möglichst formatneutrale Datenhaltung sinnvoller, die es erlaubt, Daten in standardisierter Form auch für andere Plattformen verfügbar zu machen. Konkret bedeutet dies:
Die Datenhoheit muss dennoch eindeutig geklärt sein. Zudem muss der Dateneigentümer wissen, wer welche Daten wann und zu welchem Zweck nutzen kann. Die Datenverwaltung muss dementsprechend sicher gestaltet sein. Die Datenhoheit bleibt eindeutig. Die Cloud wird zum Datenkonzentrator eines Liegenschaftsbetriebs.
Mit Cloud-Lösungen wie der „BAScloud“ steht ein aktuelles wie historisches Abbild eines Gebäude mit allen relevanten Datenpunkten auf einer Plattform zur Verfügung.
Für die Anbindung eines Gebäudes gibt es folgende Möglichkeiten:
Grundsätzlich muss lediglich eine Internetverbindung (abgehender Verbindungsaufbau) gewährleistet sein. Ein einfacher DSL-Anschluss, ein Uplink zu einem vorhandenen IP-Netzwerk oder ein LTE-Modem sind ausreichend. Da ein rein abgehender Verbindungsaufbau erfolgt, müssen keinerlei Firewall- oder Routingregeln erstellt oder gewartet werden. Sofern keine Internetverbindung bauseits gegeben ist, kann der „BAScloud“-Connector mit einem LTE-Modem genutzt werden.
Ziel ist die Schaffung eines digitalen Zwillings des Gebäudes in der Form, dass alle vorhandenen Daten des Gebäudes in der Cloud in gespiegelter Form zur Verfügung stehen. Diese können dann von allen dazu autorisierten Systemen im vorgegeben Rahmen genutzt und ausgewertet werden. So kann beispielsweise ohne großen Aufwand ein Energiemonitoringssystem aufgesetzt werden. Auch eine Datenarchivierung ist nach Wahl möglich. Die vorhandenen Daten bieten damit die Möglichkeit, verschiedene Dienste unterschiedlicher Hersteller zeitweise oder dauerhaft einzubinden. Auch Apps für Smartphones sind einfach anbindbar. Damit stehen den Betreibern der GLT zusätzliche Dienste zur Auswahl. Die „BAScloud“ wird so zu einer Zentrale eines umfangreichen Dienstleistungsnetzes.
Mehrwert für Investor und Betreiber
Auch wenn eine Energieoptimierung für den Investor erst einmal uninteressant scheint, bietet sich die Chance, sich hier von anderen Investoren positiv abzuheben und dennoch nicht auf wirtschaftliche Vorteile zu verzichten.
Eine mit Lösungen wie der „BAScloud“ ausgerüstete Immobilie ist als smartes Gebäude werthaltiger, bietet dadurch weniger Konfliktpotentiale, da alle relevanten Daten frühzeitig vorhanden sind, so dass im Betrieb jederzeit nachjustiert werden kann. Dies führt zu weniger Konfliktpotentialen mit Mietern, die weniger Gründe für eine Mietminderung geltend machen können.
Zudem besteht die Möglichkeit, in einer solchermaßen hochwertig ausgestatteten Immobilie eine höhere Kaltmiete zu verlangen, da dem Mieter dafür im Gegenzug durch den effizienten Gebäudebetrieb Kosteneinsparungen bei den Nebenkosten geboten werden können. Die in der Cloud sicher verfügbaren Daten stehen zudem für weitere Services, die aktuell noch nicht einmal angedacht sind, weiterhin zur Verfügung und bieten sich für neue Geschäftsmodelle an.
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