Energieeffizienz im Schwimmbad

Die Weichen werden in der Planung gestellt

Energie wird immer kostbarer – neue und zukunftsorientierte Lösungen sind gefragt. Durch moderne Geräte und Anlagentechnik lässt sich viel erreichen. Doch bereits bei der Planung der Anlage werden die Weichen für den wirtschaftlichen Betrieb eines Schwimmbades gestellt. Wie können mit einer auf Energieeffizienz ausgerichteten Planung und Projektierung der Anlage Energie- und Betriebskosten eingespart werden?

Mit klassischen Energieein­sparmaßnahmen, wie Bec­ken­isolierung und Poolabdeckungen, dem Einsatz von Kli­ma­technik mit Wärmerückge­win­nung, lässt sich bereits ein beträchtliches Einsparpotential erreichen. Durch steigende Ener­gie­kosten und wachsendes Ver­ant­wor­tungsbewusstsein für die Umwelt sowie durch die tech­nischen Möglichkeiten bei sin­kenden Preisen für moder­ne Tech­nologien werden weitere Ein­spar­möglichkeiten wirtschaft­lich.

Die einzelnen Komponenten der Wasseraufbereitung erzeugen bei Durchströmen jeweils einen hydraulischen Widerstand. Die Summe dieser Widerstände ergibt...

Mit klassischen Energieein­sparmaßnahmen, wie Bec­ken­isolierung und Poolabdeckungen, dem Einsatz von Kli­ma­technik mit Wärmerückge­win­nung, lässt sich bereits ein beträchtliches Einsparpotential erreichen. Durch steigende Ener­gie­kosten und wachsendes Ver­ant­wor­tungsbewusstsein für die Umwelt sowie durch die tech­nischen Möglichkeiten bei sin­kenden Preisen für moder­ne Tech­nologien werden weitere Ein­spar­möglichkeiten wirtschaft­lich.

Die einzelnen Komponenten der Wasseraufbereitung erzeugen bei Durchströmen jeweils einen hydraulischen Widerstand. Die Summe dieser Widerstände ergibt den Anlagenwiderstand, welchen die Umwälzpumpe bei der Wasserförderung überwinden muss. Dafür muss sie Energie aufbringen, welche sich durch strömungstechnische Optimierung der einzelnen Komponenten sowie des Wirkungsgrads verringern lässt. Jedoch kommt es nicht allein auf die Reduzierung der Anlagenwiderstände an, sondern ebenso auf die „intelligente“ Steuerung sowie optimale Abstimmung der Anlagenkomponenten untereinander. Wenn alle Anlagenteile aufeinander sowohl energetisch als auch prozesstechnisch abgestimmt sind, führt dies nicht nur zu ei­nem geringeren Energieverbrauch, sondern auch zu einem re­du­zierten Verbrauch an Was­ser­pflege­mitteln.

Ospa setzt bei seiner energie­effizienten Schwimmbadtechnik auf die „EcoClean“-Filterserie und moderne Steuerungstechnik. Das Herz der Ospa-Aufbereitungsanlage ist das „BlueControl III Web“, ein „intelligentes“ Steu­e­rungs­system, das alle Funk­tio­nen des Schwimmbades präzise steuert sowie überwacht und somit für eine energieeffiziente Betriebsweise sorgt. Die „Blue­Control“-Technologie mit Touchscreen-Bedienung stellt vor allem sicher, dass Energie eingespart wird ohne Kompromisse bei der Wasser­qualität einzugehen.


Energieeffizienz senkt die Betriebskosten

In der Ospa-Schwimmbadtechnik sind alle Energieverbraucher des Schwimmbades für eine energiesparende Betriebsweise entwickelt. Ein wichtiger Bestandteil ist die neu entwickelte Mehr­schicht-Filterserie Ospa-„EcoClean“. Diese Filter sind gezielt für den energieeffizienten Betrieb konstruiert worden. Ihre spe­ziel­le Innenhydraulik und die neuen „Hydo“-Umsteuerventile für die vollautomatische Filterspülung ermöglichen den Einsatz fre­quenzgesteuerter Pumpen. Die dabei zum Einsatz kommenden Motoren entsprechen der neuen EU-Norm für Elektromotoren, die eine höhere Energieeffizienz vorschreibt. Doch auch die gesamte Verrohrung der Wasseraufbereitung muss so ausgelegt sein, dass hydraulische Wiederstände reduziert werden.

Zu den weiteren Energiesparfunktionen gehört der Teillastbe­trieb der Pumpen über die Frequenzregelung außerhalb der Badezeiten sowie die Absenkung des Wasserspiegels in den Ruhezeiten. Dabei wird die Überlaufrinne trockengelegt, und die Umwälzung erfolgt nur noch über eine direkte Beckenabsaugung. Dieser Ener­gie­sparbetrieb ist in der Ospa-„BlueControl“-Steuerung pro­grammiert, die die Abläufe überwacht. Der energiesparende Effekt dabei: Über die Überlaufrinne kann kein Wasser mehr verdunsten, demzufolge muss die Klimaanlage weniger entfeuchten. Ent­sprechend weniger Strom- und Wärmeenergie wird verbraucht, die Umwälzung des Wassers erfolgt nur noch im sogenannten kleinen Kreislauf, also nicht über den Schwallwasserbehälter, was den Energieverlust noch einmal minimiert.


Mehr Farbe, weniger Strom

Ein wichtiger Bestandteil moderner Schwimmbadtechnik ist der Einsatz von LED-Scheinwerfern, die mit Ospa-„BlueControl“ angesteuert werden. LED, besonders die farbigen RGB-Scheinwerfer, sehen nicht nur gut aus, sie halten auch wesentlich länger als herkömmliche Halogenscheinwerfer. Das bedeutet: seltenere Lampen­wechsel und damit erheblich geringere Wartungs­kosten. Und was besonders wichtig ist: LED verbrauchen nur einen Bruchteil an Energie im Vergleich zu herkömmlichen Halogenscheinwerfern.


Moderne Schnittstellen KNX/EIB und Modemanbindung

Zu guter Letzt: Ospa-„BlueControl“ und damit die gesamte Ospa-Schwimmbadtechnik kann auf alle gängigen Gebäudeleittechnik­sys­teme aufgeschaltet werden. Auf Wunsch steht auch eine Mo­dem­anbindung für Smartphones zu Verfügung.


Fazit

Das ganze System funktioniert nur dann maximal energieeffizient, wenn alle Schwimmbadkomponenten aus einer Hand kommen und aufeinander abgestimmt sind – Energieeffizienz beginnt also schon bei der Planung. Gut geplante Systeme sparen problemlos über 50 % der Energie ein und amor­tisieren sich bereits nach wenigen Jahren – schonen die Umwelt aber vom ersten Tag an.

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