Ein besonderer Wärmetauscherfür Öl-Brennwertgeräte
Das Carbon-Zeitalter der HeizungstechnikNeuerungen finden manchmal im Detail und im Verborgenen statt. So ist von der Nachschaltheizfläche einen neuen wandhängenden Ölbrennwertkessels im Betriebszustand nichts zu sehen. Dass sie beim Betreiber auch nach vielen Jahren noch nicht von sich Reden machen werden, liegt an dem Werkstoff, der hier erstmals eingesetzt wird: Bei dem Produkt besteht der Kondensationsbereich im Wärmetauscher aus hochwertigem Carbon. Es folgt ein Porträt eines faszinierenden Materials mit besonderen Eigenschaften.
Neue Fertigungsmethoden und die besonderen Materialeigenschaften des Werkstoffs Carbon boten überzeugende Vorzüge, so dass eine Anwendung in der Heizungstechnik interessant wurde. Der Heizungsspezialist Brötje setzt den Werkstoff für integrierte Nachschaltheizflächen bei der Öl-Brennwerttechnik ein.
Gleich mehrere Gründe sprachen in diesem Fall für den Einsatz von Carbon, wobei die chemische Widerstandsfähigkeit an erster Stelle steht. Insbesondere bei der Verbrennung gewöhnlichen Heizöls EL enthalten die Abgase (schweflige) Säuren, die im Kondensationsbereich des Wärmetauschers auftreten. Die...
Neue Fertigungsmethoden und die besonderen Materialeigenschaften des Werkstoffs Carbon boten überzeugende Vorzüge, so dass eine Anwendung in der Heizungstechnik interessant wurde. Der Heizungsspezialist Brötje setzt den Werkstoff für integrierte Nachschaltheizflächen bei der Öl-Brennwerttechnik ein.
Gleich mehrere Gründe sprachen in diesem Fall für den Einsatz von Carbon, wobei die chemische Widerstandsfähigkeit an erster Stelle steht. Insbesondere bei der Verbrennung gewöhnlichen Heizöls EL enthalten die Abgase (schweflige) Säuren, die im Kondensationsbereich des Wärmetauschers auftreten. Die neuen gefrästen Sekundärwärmetauscher aus speziellem Carbon zeigen sich davon absolut unbeeindruckt. Außerdem stellt die nahezu selbstreinigende Oberfläche des Materials – man spricht vom Lotuseffekt – stets eine optimale Wärmeübertragung sicher. Die von Brötje eingesetzte Carbon-Variante aus graphitiertem, mit Phenolharz getränktem Kohlenstoff, die zeichnet sich überdies durch hohe Druckfestigkeit und Formstabilität auch bei höheren Temperaturen aus.
Der neu entwickelte Brennwertkessel „NovoCondens WOB“ ist deshalb für alle Heizölsorten freigegeben. Die Betreiber sind also nicht auf das schwieriger verfügbare – und teurere – schwefelfreie oder schwefelarme Heizöl angewiesen. Auch Beimischungen von Raps- bzw. Bioöl können in den Geräten problemlos verfeuert werden.
Weitere Besonderheiten von Carbon in der Heiztechnik
Darüber hinaus hat Carbon für die Heiztechnik weitere vorteilhafte Eigenschaften:
Das spielt vor allem bei dem wandhängenden Öl-Brennwertkessel eine Rolle, der auf diese Weise lediglich 95 kg auf die Waage (beziehungsweise auf die Verankerung in der Wand) bringt. Dieser moderne Heizkessel dürfte sich wegen seiner kompakten Abmessungen (B/H/T: 600 x 953 x 670 mm) und seiner überzeugenden Leistungsdaten sowohl im Ein- und Zweifamilienhaus-Neubau als auch bei der Sanierung zu einem Verkaufsschlager entwickeln. Er wird in 15, 20 und 25 kW-Ausführungen erhältlich sein und passt seine Leistung stufenlos zwischen 50 und 100 % der jeweiligen Wärmeabforderung an. Der Normnutzungsgrad (Hi) wird mit bis zu 104 % angegeben.
Zusätzlich zu dem „NovoCondens WOB“ wird Brötje auch für größere Objekte einen separaten Abgaswärmetauscher „CarboCondens BWT“ für den Niedertemperaturkessel „LogoBloc L“ von 50 bis 180 kW anbieten. Carbon bürgt auch hier für absolute Unempfindlichkeit gegenüber den jeweils verwendeten Brennstoffen und sorgt damit für eine lange Lebensdauer des Wärmetauscher-Elements.
Fazit
Eines steht für die Entwicklungsabteilung von Brötje fest: Sie wird die positiven Eigenschaften von Carbon im Heizkesselbau als Alternative zu herkömmlichen (Metall-)Werkstoffen konsequent weiter entwickeln und ihm neue Anwendungsgebiete erschließen.
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