Druckmessungin korrosiven Medien

Die Messungen kleinster Relativ- oder Differenzdrücke in aggressiven Medien stellt hohe Herausforderungen an die Konstruktion von Druckmessumformern. Dabei steht die in solchen Anwendungen geforderte Robustheit der Membrane im Widerspruch zu den kleinsten Druckveränderungen, die diese erfassen soll. Beim Druckmessumformer Modell 201 ist dieser Spagat gelungen. Dieses Modell ist mit Messbereichen von 0 bis 10 kPa oder ± 1 kPa bis ± 5 kPa lieferbar und generiert ein Ausgangssignal von 4 bis 20 mA entsprechend dem jeweiligen Messbereich. Trotz dieser kleinen Bereiche widersteht er Druckspitzen...

Die Messungen kleinster Relativ- oder Differenzdrücke in aggressiven Medien stellt hohe Herausforderungen an die Konstruktion von Druckmessumformern. Dabei steht die in solchen Anwendungen geforderte Robustheit der Membrane im Widerspruch zu den kleinsten Druckveränderungen, die diese erfassen soll. Beim Druckmessumformer Modell 201 ist dieser Spagat gelungen. Dieses Modell ist mit Messbereichen von 0 bis 10 kPa oder ± 1 kPa bis ± 5 kPa lieferbar und generiert ein Ausgangssignal von 4 bis 20 mA entsprechend dem jeweiligen Messbereich. Trotz dieser kleinen Bereiche widersteht er Druckspitzen von bis zu 310 kPa, also bis zum 300fachen des kleinsten Messbereiches.

Alle medienberührenden Teile des Druckports sind aus Edelstahl oder Inconel gefertigt. Da keinerlei O-Ringe vorhanden sind, besteht auch keine Gefahr von Leckagen.

Das kapazitive Messverfahren des Aufnehmers garantiert eine hohe Temperatur- und Langzeitstabilität und eine Genauigkeit von 0,5 %. Der Aufnehmer kann bei Temperaturen zwischen -40 und +80 °C eingesetzt werden. Typische Anwendungsbereiche dieser Modelle sind Regeleinrichtungen für Berieselungs- und Waschsysteme, Dampfrückgewinnungs- oder Abgasanlagen.

Synotech GmbH,

52437 Linnich,

Tel: 0 24 62/9 91 90,

E-Mail: info@synotech.de,

Internet: www.synotech.de

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