Die Säulen der Weiterbildung – ein Besuch der Buderus Akademie in Lollar

Mit der Buderus Akademie in Lollar stellte das Unternehmen Bosch Thermotechnik mit seiner Marke Buderus im Juni eine weitere Säule seines Schulungskonzepts auf. In 18-monatiger Bauzeit entstand nach einem zeitgemäßen Startschuss durch eine Erdsondenbohrung statt einer klassischen Grundsteinlegung ein Schulungszentrum mit rund 3000 m2 Nutzfläche.

Das Schulungskonzept des Unternehmens besteht damit auf drei tragfähigen Säulen, die durch die bald elf regionalen Trainingscenter, Schulungen in den 51 bundesweiten Buderus-Niederlassungen und eben die Akademie gebildet werden. Wie wichtig Weiterbildung ist, zeigte Klaus Huttelmeier, Bereichsvorstand Bosch Thermotechnik, in seinem Vortrag zur Eröffnung der Akademie auf: „Neben Zuverlässigkeit und Langlebigkeit stehen neue Aspekte im Mittelpunkt des (Fortbildungs-)Interesses. Die Technik wird komplexer, und dazu bietet auch die Heiztechnikindustrie inzwischen genauso schnelle Innovationszyklen wie sie von anderen Industrien bekannt ist. Dies führt zu einem hohen Schulungsbedarf.“ Dazu kommt, dass die Bereiche Heizung, Kühlung und Lüftung immer enger miteinander verzahnt sind. Daher wird die Akademie ein wichtiger Weiterbildungsbaustein der Marke Buderus sein, das bis zu 7000 Teilnehmer im Jahr besuchen können.

Prof. Dr. Peter Hennicke, Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, erläuterte in einem Referat zur Akademieeröffnung, warum moderne Techniken generell so wichtig sind. Dazu erklärte er unter dem Titel „Klima- und Ressourcenschutz, eine Chance für die Branche“, dass nicht nur die knapper werdenden fossilen Brennstoffe, sondern auch die Auswirkung deren Verbrennung auf das Weltklima heute nicht mehr unterschätzt werden dürfen. Dass die Entwicklung moderner Heizsysteme mit der Einbeziehung auch mehrerer, zum Teil regenerativer Energien zukünftig zu komplexeren Systemen führen, ist daher nicht verwunderlich.

Um mit gutem Beispiel bei der effizienten Nutzung der Brennstoffe voranzugehen, wird die bei Schulungen mit den unterschiedlichen Heizsystemen erzeugte Wärme in der Akademie zur Versorgung des Gebäudes genutzt. Für zusätzliche Wärme, sollte diese notwendig sein, sorgen ein BHKW sowie eine Solaranlage. Über große Pufferspeicher in der Energiezentrale kann die Wärme auch länger zwischengespeichert werden. Eine RLT-Anlage mit 41 000 m3/h sorgt dafür, dass die Schulungsteilnehmer immer genug frische Luft haben, um sich gut konzentrieren zu können.

Eine Fortbildung, um sich an den Wandel der technischen Anforderungen zu gewöhnen und um auch in Zukunft die Kunden hochwertig zu beraten, ist daher keine Zeitverschwendung. Die Buderus Akademie bietet hier attraktive Räumlichkeiten und interessante Schulungsräume. Interessenten können aktuelle Themen und Termine per E-Mail unter info@buderus.de unter dem Stichwort „Schulung“ erfragen.

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