Sicherheit für Monet bis Picasso
Videoüberwachung in der Albertina Wien800.000 Besucher im Jahr, 5.000 m2 Ausstellungsbereich, Gemälde und Grafiken aller großen Meister der Kunstgeschichte – das ist die Albertina in Wien. Im 18. Jahrhundert gegründet, ist sie heute eine der beliebten Attraktionen Österreichs und weltberühmte Kunstsammlung zugleich. Für die Sicherheit von Ausstellungsobjekten und Besuchern setzt man in der Albertina auf eine zeitgemäße Technik.
Sicherheitstechnik für hochkarätige Kunstwerke
Hoch über der Stadt Wien thront das imposante, klassizistische Palais, in dem die Albertina untergebracht ist. Hohe, mit Stuck versehene Decken, goldene Kronleuchter, große Ausstellungshallen: Das imperiale und prunkvolle Flair könnte nicht präsenter sein. Hier wird historisches Ambiente mit weltberühmten Kunstwerken aus allen Epochen vereint. Über eine Million Objekte umfasst die Sammlung des Museums. Aber nicht nur die Kunstwerke gilt es zu sichern, auch die vielen Besucher, die tagein, tagaus durch die große Eingangspforte der Albertina strömen,...
Sicherheitstechnik für hochkarätige Kunstwerke
Hoch über der Stadt Wien thront das imposante, klassizistische Palais, in dem die Albertina untergebracht ist. Hohe, mit Stuck versehene Decken, goldene Kronleuchter, große Ausstellungshallen: Das imperiale und prunkvolle Flair könnte nicht präsenter sein. Hier wird historisches Ambiente mit weltberühmten Kunstwerken aus allen Epochen vereint. Über eine Million Objekte umfasst die Sammlung des Museums. Aber nicht nur die Kunstwerke gilt es zu sichern, auch die vielen Besucher, die tagein, tagaus durch die große Eingangspforte der Albertina strömen, sollen sich stets in Sicherheit wissen und in Ruhe ihre Zeitreise durch die Kunstgeschichte antreten können.
Im Zuge einer grundlegenden Restaurierung der Albertina in der Zeit zwischen 2000 und 2003 wurden alle Ausstellungshallen des Hauses mit zeitgemäßer Technik ausgestattet.
„Etwas später haben wir dann auch bei der Sicherheitstechnik nachgezogen“, berichtet Mario Ebner, Leiter Interne Dienste Albertina Wien. Bis dato hatte man mit einem analogen Sicherheitskonzept gearbeitet.
„Bald haben wir angefangen, uns am Markt umzusehen und schnell war klar: Wir steigen um auf eine IP-basierte Lösung. Als es dann darum ging, einen passenden Anbieter zu finden, haben wir zunächst unsere Anforderungen genau definiert“, erzählt Mario Ebner weiter.
Verschiedene Kameras unter einen Hut bringen
„Die Hauptanforderung, die wir damals hatten, war, dass es möglich sein musste, in die Videomanagementsoftware in spe viele verschiedene Kameratypen zu integrieren“, erinnert sich Mario Ebner. Aufgrund zahlreicher unterschiedlicher Aufgaben und Einsatzstellen der Kameras sind in das technische Sicherheitskonzept der Albertina auch eine Vielzahl unterschiedlicher Kameras mit integriert.
Verschiedene Lichtverhältnisse, die Überwachung großer Freiflächen in den Ausstellungshallenstellen und ein möglichst hohes Maß an ,Unsichtbarkeit‘ stellen hohe Anforderungen an unsere Kameras. All das sind Aspekte, die dazu führen, dass wir etwa 15 verschiedene Kameratypen unterschiedlichster Hersteller im Einsatz haben“, so Mario Ebner. Die Beratung, wo welcher Kameratyp am besten geeignet ist, übernahm die G4S Security Systems GmbH. Das Unternehmen erarbeitete ein Sicherheitskonzept und installierte die Geräte. Den Vorteil, dass sich verschiedene Kameras in die Videomanagementsoftware integrieren lassen, lobt auch Markus Schiefer, Area Manager Video/CCTV bei G4S: „Wir haben ,Milestone XProtect Corporate‘ aufgrund der Offenheit und hohen Ausfallsicherheit für dieses Projekt eingesetzt. Die hohe Qualität und Zuverlässigkeit sowie die Flexibilität der Lösung haben uns absolut überzeugt.“
Die Lösung: technisch innovativ und leicht zu bedienen
Letztendlich hätten zwei entscheidende Aspekte dazu geführt, dass man sich für die Videomanagementsoftware (VMS) von Milestone Systems entschieden habe, sagt Mario Ebner heute. Das sei zum einen der technische Aspekt gewesen.
„Vor allem bei dem Thema Rechtemanagement hat uns die VMS von Milestone überzeugt. Wir können heute einfach bestimmen, welcher Mitarbeiter von wo aus auf welche Videobilder Zugriff hat“, kommentiert Mario Ebner begeistert. Und überhaupt sei die Installation sehr reibungslos verlaufen, wenn einmal etwas nicht auf Anhieb klappen wollte, sei immer sehr schnell Hilfe zur Stelle gewesen. Ein weiterer technischer Aspekt, der eine große Rolle spielt, ist die Ausfallsicherheit. Wenn ein Server ausfällt, ist es wichtig, dass es weitere gibt, die automatisch übernehmen und das Sicherheitssystem aufrechterhalten. Mit der implementierten Milestone-Lösung sei das ebenfalls gar kein Problem.
Neben der technischen Komponente sprach aber noch ein weiterer Aspekt für die Lösung von Milestone – die Usability. „Bei uns haben wir alle mehrere verschiedene Aufgaben. Es gibt nicht nur eine Person, die tagtäglich mit der VMS arbeitet. Für die Administration und das Monitoring müssen sich mehrere Personen mit unterschiedlichen Anforderungsprofilen mit der Software auskennen“, erklärt Mario Ebner. Deshalb sei es umso wichtiger, dass die Lösung schnell und leicht verständlich ist. „Mit der VMS von Milestone haben wir genau so eine Lösung gefunden. Sie ist benutzerfreundlich, Exporte sind schnell erstellt und die Ansichten sind anschaulich und leicht zu bedienen“, so Mario Ebner. Ebenfalls praktisch: Die einzelnen Ansichten sind flexibel. Wenn sich also eine neue Situation an einer Stelle im Museum ergibt, lässt sich die Ansicht so einstellen, dass der neue Bereich immer überwacht ist. Das kann z.B. eine vorübergehende Baustelle sein, die für einen bestimmten Zeitraum beobachtet werden soll, weil Gäste sich dort nicht aufhalten dürfen.
Viele Szenarien, viele Kameras, eine Software
Die Albertina verfügt heute über ein modernes und flächendeckendes Sicherheitssystem. „Und das ist auch gut so, denn im Museumsalltag gibt es viele Situationen und Anwendungsfälle, in denen sich ein IP-basiertes Videomanagement als wirklich hilfreich und sinnvoll erweist“, weiß Mario Ebner. Insgesamt sind es über 300 Kameras, die über die Videomanagementsoftware „XProtect“ von Milestone Systems miteinander verknüpft sind. Sie dienen der Zutrittsüberwachung oder unterstützen, beispielsweise, wenn ein Brandalarm ausgelöst wird, um auf den Ort des Geschehens zu schwenken, so dass schnell geprüft und reagiert werden kann.
Kunst und Sicherheit
auf hohem Niveau
Die Albertina zeichnet jetzt nicht mehr nur ihre herausragende Kunstsammlung aus. Die Installation der Milestone-VMS hat dem Museum zu einem hochmodernen Sicherheitskonzept verholfen. „Wir schätzen die hohe Flexibilität und die Benutzerfreundlichkeit der Lösung wirklich sehr“, sagt Mario Ebner. „Mit der Anwendung haben sich dann auf einmal auch noch neue Einsatzmöglichkeiten zur Nutzung der Videokameras aufgetan.“ Künftig wolle man auch die Alarmanlage noch in die VMS integrieren.
Jetzt Artikel freischalten:
tab DIGITAL
14 Tage kostenlos testen
2,49 € / Woche*
Fachwissen jederzeit und überall.
Greifen Sie auf exklusive PLUS-Artikel und das komplette Online-Archiv zu und lesen Sie tab bequem im E-Paper-Format. Das digitale Abo für alle, die flexibel bleiben möchten.
Ihre Vorteile:
- Exklusive tab-PLUS-Artikel
- 6 E-Paper für mobiles Lesen
- Online-Archivzugang
*129,48 € bei jährlicher Abrechnung inkl. MwSt.
tab KOMBI
4,99 € / Woche*
Das komplette tab-Erlebnis – digital & gedruckt.
Für alle, die Fachinformationen auf allen Kanälen nutzen möchten: Kombinieren Sie Print und Digital, profitieren Sie von unseren Fachforen und präsentieren Sie Ihr eigenes Projekt.
Ihre Vorteile:
- Exklusive tab-PLUS-Artikel
- 6 Print-Ausgaben pro Jahr
- E-Paper für mobiles lesen
- Teilnahme an einem Fachforum
- Online-Archivzugang
- Veröffentlichen eines Projekts
*259,48 € bei jährlicher Zahlung inkl. MwSt. & Versand
