Gebaute Identität

Hauptverwaltung für FAM Magdeburg

Qualität und Innovationskraft vermittelt der markante, futuristische Neubau im Süden Magdeburgs und spiegelt so die Identität der FAM Magdeburger Förderanla­gen und Baumaschinen GmbH wider. Die Unternehmenszentrale trägt mit ihrer geschwungenen, zukunftsweisenden Gebäudeform, Farbe und Materialität das Unternehmensbild gleichsam nach außen.

FAM ist im Förderanlagenbau tätig und eines der größten Unternehmen Sachsen-Anhalts. Mit seiner neuen Zentrale wollte es eine Identifikationsquelle für Mitarbeiter und Kunden schaffen und hatte hierzu einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Das futuristisch anmutende Gebäude mit vier oberirdischen Geschossen und einem Staffelgeschoss ist auf der Fir­men­erwei­te­rungs­flä­che als architektonischer Gegenpol vis-a-vis der historischen Firmenvilla und der Produktionsstätte entstanden und bildet den Auftakt für weitere Entwicklungen.

Die Gestaltung des im Süden Magdeburgs errichteten Neubaus ist...

FAM ist im Förderanlagenbau tätig und eines der größten Unternehmen Sachsen-Anhalts. Mit seiner neuen Zentrale wollte es eine Identifikationsquelle für Mitarbeiter und Kunden schaffen und hatte hierzu einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Das futuristisch anmutende Gebäude mit vier oberirdischen Geschossen und einem Staffelgeschoss ist auf der Fir­men­erwei­te­rungs­flä­che als architektonischer Gegenpol vis-a-vis der historischen Firmenvilla und der Produktionsstätte entstanden und bildet den Auftakt für weitere Entwicklungen.

Die Gestaltung des im Süden Magdeburgs errichteten Neubaus ist aus dem Formenkanon der Produktpalette der FAM Magdeburger Förderanla­gen und Baumaschinen GmbH hervorgegangen.

Architektur

Futuristische Gebäudeform mit glänzender Fassade

Der Neubau, nur teils straßenbegleitend angeordnet, wendet sich mit seiner geschwungenen Grundform dem Altbau zu und erzeugt eine städtebaulich prägende Platzsituation. Eine vorgehängte, hinterlüftete Fassadenkonstruktion aus großformatigen, silbergrauen Aluminiumverbundplatten und eine Pfosten-Riegel-Konstruktion bestimmen das äußere Erscheinungsbild des Neubaus.

Horizontal umlaufende Fensterbänder in Pfosten-Riegel-Konstruktion gliedern das Bauwerk innerhalb der fünf Geschosse. Dabei springt das fünfte Geschoss elegant zurück.

Das Spiel der Formen erhält durch die überzeugende Detail- und Ausführungsqualität einen zusätzlichen Reiz. Die Krümmungen des Baukörpers sind mit gebogenen Glasflächen und silbergrauen Aluminiumverbundplatten ausgebildet. Im Unterschied zu den Fensterbändern verschmelzen die geschossübergreifenden Glasfassaden durch ihren leibungslosen Einbau mit den Metallflächen und betonen die Baukörperidee. Die Firmenfarbe RAL 5015 der Fensterleibungen, Stützenblenden und Fassadenuntersichten erhöht die plastische Wirkung des Gebäudes. Die Attika des Staffelgeschosses, optisch nur gestützt von geschrägten Wandscheiben, zeichnet nochmals eigenständig die fließenden Konturen des Gebäudes nach.

Ein großzügig dimensioniertes Glasdach öffnet das Atrium zum Licht und sorgt auch im Zentrum des Gebäudes für eine helle und freundliche Arbeitswelt.

 

Lichtvolle Atmosphäre im Zentrum des Neubaus

Über einen prägnanten Windfang gelangen Mitarbeiter und Besucher in das Foyer, welches in ein Atrium mit Glasdach übergeht; die fünf oberirdischen Geschosse und deren Flure verbindend, sorgt es für eine lichtvolle Atmosphäre im Zentrum des Neubaus. Hier befindet sich auch der frei­stehende, gläserne Aufzug, dessen Gerüst von FAM in Form eines Stahlfachwerkes geplant und realisiert wurde. Am Atrium liegen das Haupttreppenhaus, Open-Space-Flä­chen sowie Besucher- und Besprechungsräume. In den mittleren Bund des dreibündigen Gebäudes gelangt das Ta­geslicht von langgezogenen horizontalen Fensterbändern der Büros über Flurtrennwände mit rahmenloser Vergla­sung. Zusammen mit den geschosshohen Pfosten-Riegel-Elementen im Erd- und Staffelgeschoss entsteht in den Büros, Kommunikations- und Gastronomiebereichen eine von Tageslicht und zahlreichen Blickbeziehungen geprägte, angenehme Arbeitsatmosphäre. Reizvoll sind die Blickbeziehungen insbesondere zwi­schen Alt und Neu. So öffnet sich die Fassade des Neu­baus zum alten Firmensitz mit einer bis zu 4 m breiten, sich über vier Geschosse erstreckenden Wand aus gebogenen Glaselementen neben dem Eingangsbereich.

Auch die beiden Treppenhäuser sowie der „Open Space“-Bereich am Atrium sind mit einer Pfosten-Riegel-Fassade hervorgehoben. Das Atrium selbst fin­det seinen Abschluss in einer Lichtdachkonstruktion als Pfosten-Riegel-Element mit Sonnenschutzverglasung. Der außenliegende Sonnenschutz verbirgt sich hinter den abgesetzten Blenden der Fensterbänder.


Modernes Arbeiten und großzügige Kommunikationszonen

Die modernen Büros für insgesamt 200 Mitarbeiter der Bereiche En­gineering, Vertrieb, Verwaltung, Auftragsabwicklung und Geschäfts­führung befinden sich in den Obergeschossen eins bis drei. Hier gruppieren sich Büroräume verschiedener Größe um offene „Thinktank“-Areale mit angelagerten Teeküchen. Je nach Nutzungsanforderung wechseln sich Einzel- und Gruppenbü­ros ab. Im dritten Obergeschoss liegt der Bereich für die Geschäftsführung mit separatem Empfang. Im Untergeschoss sind eine Tiefgarage sowie Lager- und Technikräume angeordnet. Im rundum begehbaren Staffelgeschoss befinden sich neben zwei weiteren Besprechungsräumen das Mitarbeiterrestaurant mit eige­ner Küche und die Cafeteria. Mit seiner Offenheit und den Dachter­rassen lädt es Mitarbeiter ein, den Blick in der Mittagspause über die Stadt Magdeburg schweifen zu lassen.


Solide Konstruktion mit Fertigteilen

Das Gebäude besticht durch seine Optik und durch die Materialien, die sich nahezu fügungsfrei und planeben ergänzen. Optisch fügt sich das Runde in das Eckige. Schräge und gerade Elemente ergänzen sich harmonisch mit den konkav/konvex gebogenen Profilen. Technisch eine Herausforderung: Die planebene Befestigung erfolgte geklebt, geklippt oder mit Nieten geschraubt.

Der Neubau entwickelt sich über einem gleichmäßig aufgebauten Grundraster, welches sowohl auf eine flexible Büronutzung als auch auf die notwendigen Abmes­sun­gen in der Tiefgarage abgestimmt ist. Das Tragwerk des Baukörpers bildet ein weitgehend aus Fertigteilen bestehendes Stahl­beton­ske­lett. Mit der Vorfertigung von Außenwandelementen wurde die notwendige Präzision, besonders↓

bezüglich der gebogenen Fassadenteile, abgesichert.


Variable Nutzungs­möglichkeiten

Die Skelettkonstruktion, ausgesteift durch die Treppenhäuser, den Versorgungsschacht sowie wenige tragende Wände, ermöglichte die Errichtung der Trennwände im Trockenbauverfahren. Damit waren die Voraussetzun­gen für eine bedarfsgerechte variable Raumaufteilung in der Pla­nungsphase gegeben, die auch für spätere Raumänderungen von Vorteil sind. Darüber hinaus verbessert die Ausbildung zweier Nutzungseinheiten die brandschutztechnisch-konstruktiven Bedingungen.


Heizung

Zur Beheizung des Gebäudes werden ein Brennwertkessel und ein BHKW genutzt. Das BHKW versorgt zudem eine Absorptionskältemaschine, die der Kälteerzeugung für die Serverräume und im Sommer der Bürokühlung dient.

Die Heizungsanlage wurde als Zweirohr-Warmwasserheizung ausgeführt. Für die statischen Heizkörper wurden Heizkreise mit witterungsgeführter Regelung vom Verteiler aus installiert. Für Wand- und Deckendurchbrüche wurden Dämmschalen aus Steinwolle mit entsprechender Brand- und Schallschutzanforderung eingesetzt. Alle Verteilstränge erhielten Strangdifferenzdruckregler mit Absperrmöglichkeit für Vor- sowie Rücklauf und Entleerungseinrichtungen. Entleerungs- und Entlüftungsarmaturen kommen im erforderlichen Umfang zum Einsatz. Alle Rohrleitungen und Armaturen wurden gemäß der EnEV (neueste Ausgabe) gedämmt.

 

Wärmeverteilung

In den Sozialbereichen und Nebenräumen wurden Flachheizkörper eingesetzt. In den Fluren und Treppenhäusern kamen Heizwände zum Einsatz. Heizkörper und Heizwände wurden mit integrierter Ventilgarnitur von unten angeschlossen und mit voreinstellbaren Thermostatventilen ausgerüstet. Als Rücklaufverschraubungen kamen an allen Heizflächen absperrbare Verschraubungen zum Einsatz, die die Möglichkeit der Einzelabsperrung und Entleerung bieten.

In den Büros sowie den Besprechungs- und Versammlungsräumen kamen kombinierte Deckeneinbaugeräte Heizen/Kühlen↓

im 4-Leiter-System zum Einsatz (Näheres siehe unter Lüftung).

Kälte

Die anfallende Kühllast der Steuer- und Datenräume wird über eine Absorptionskältemaschine ausgeglichen. Dadurch ist ein ganzjähriger Betrieb des BHKW gewährleistet. Die restliche Kälte wird über einen konventionellen Kaltwassersatz abgedeckt.

Zudem werden Büros sowie Besprechungs- und Versammlungsräume über die kombinierten Deckeneinbaugeräte Heizen/Kühlen im 4-Leiter-System gekühlt.

Die Abwärme der Kom­pres­sions- und Absorptionsmaschine wird über einen gemeinsamen Rückkühler, der in einer Grube installiert wurde, abgeführt.


Lüftung

Die Auslegung der Lüftungsanlage erfolgte entsprechend DIN EN 13779, der AMEV-Richtlinie „RLT Anlagenbau 2011“ sowie der VDI 6022. Zudem wurden die Vorgaben an den Brandschutz erfüllt. Für die Kühllastberechnung wurde eine maximale Außentemperatur entsprechend VDI 2078 von 32 °C berücksichtigt. Zur Be- und Entlüftung kam eine zentrale Klimaanlage mit drei thermodynamischen Behandlungsstufen (WRG, Erhitzen und Kühlen) zur Aufstellung. Die Außenluft und die Fortluft wurden im Technikschacht über Dach geführt. Die Anlage wurde im Technikraum UG aufgestellt.

Die aufbereitete Zuluft wird über ein Kanalsystem aus verzinktem Stahlblech zu den Räumen geführt. Über Deckenauslässe wird die Zuluft in den Räumen zugfrei verteilt. Durch den Einsatz von Brandschutzklappen in Brandwänden und in den Geschossdecken wird eine Brandübertragung in andere Bereiche zuverlässig vermieden. Im Winterbetrieb wird die erwärmte Abluft über die Wärmerückgewinnung geführt, um die Außenluft vorzuwärmen. Danach gelangt die Abluft als Fortluft über Wetterschutzgitter nach außen.

Die Zuluft wird nach der Raumtemperatur geregelt. Im Sommer wird die Zuluft über das Kälteregister auf 26 °C gekühlt. Die Wärmerückgewinnung wird auch im Sommer genutzt. Bei Außentemperaturen über 32 °C wird die Abluft, die mind. 6 K unter der Außenlufttemperatur liegt, zum Vorkühlen der Außenluft genutzt.

Eine mechanische Lüftung in Kombination mit einem 4-Lei­ter-Deckenumluftgerät mit Heiz- und Kühlfunktion sorgt für ein ange­nehmes Raumklima in den Büros sowie in den Besprechungs- und Versammlungsräumen.


Elektro

Starkstromanlagen

Das Gebäude wurde mit einer Zentralbatterieanlage ausgestattet, welche bei Ausfall der allgemeinen Stromversorgung den einstündigen Netzbetrieb für die Notbe­leuchtungsanlagen (Sicherheits- und Ersatzbeleuchtung) übernimmt. Es wurde eine Zentralbatterieanlage mit Einzelleuchtenüberwachung, Mischbetrieb innerhalb eines Stromkreises und Bus-Technologie eingesetzt. In allen Etagenverteilungen wurden Unterspannungsauslöser für die Umschaltung auf Sicherheitsbeleuchtungsbetrieb bei Spannungsausfall vorgesehen.

Das Gebäude wird mittels separater Einspeisung aus dem Niederspannungsnetz der FAM versorgt. Zu diesem Zweck konnten vorhandene Abgänge in einer kundeneigenen Trafostation genutzt werden.

Im Kellergeschoss wurde die Niederspannungshauptverteilung (NSHV) aufgebaut. Diese wurde zusätzlich durch die Installation eines BHKW eingespeist – dessen erzeugte Energie von 20 kW steht dem Eigenbedarf des Gebäudes zur Verfügung.

Die weitere Netzstruktur wird durch je eine Etagenverteilung geprägt, die eine gesamte Büroetage versorgt und in separaten Technikräumen untergebracht wurde. Ab der NSHV wurde das Hauptstromversorgungssystem als TN-S-System mit zentralem Erdungspunkt ausgeführt.

Für die horizontalen Verkabelungen innerhalb der Etagen wurden Kabelrinnen in Unterhangdecken und Unterflurkanäle auf dem Rohfußboden montiert. Mit einem zentralen Steigepunkt, der durch die Elektrotechnikräume geführt wurde, konnten die Etagen in der Vertikalen erschlossen werden.

Es erfolgte eine räumliche Trennung zwischen den Stark- und Schwachstrom-Verkabelungen durch die Verlegung eigener Trassen und den Einsatz von Trennstegen. Alle Büroarbeitsplätze, Konferenztische, Druckerräume und „Open Space“-Bereiche wurden mithilfe von Fußbodentanks erschlossen.

Das Gebäude erhielt für die Beleuchtungs- und Jalousie­steue­rung ein KNX-Bussystem mit den entsprechenden Sensoren, Aktoren, Kopplern und Spannungsversorgungen. Es kamen sowohl zentrale Komponenten in den Etagenverteilungen als auch dezentrale Komponenten oberhalb der Zwischendecken zum Einsatz.

Alle installierten Leuchten wurden als LED-Leuchten ausgeführt. In den Büroräumen wurden Lichtbandprofile mit transluzenter Abdeckung eingesetzt. In Konferenz-, Besprechungs- und „Open Space“-Bereichen wurden abgependelte Design-Leuchten eingesetzt.

Das Gebäude wurde entsprechend der Normierungen und Richtlinien mit einer Blitzschutzanlage der Blitzschutzklasse III ausgestattet. Des Weiteren wurde eine Erdungsanlage montiert und im Gebäude wurde ein gestaffelter Überspannungsschutz aufgebaut.

Im Außenbereich wurde zur Beheizung der Tiefgaragenrampe in den Wintermonaten eine automatisch regelte Rampenheizung eingebaut. Weiterhin wurde zur Regulierung des Pkw-Verkehrs in und aus der Tiefgarage eine Ampel- und Schrankenanlage installiert.

Fernmelde- und informationstechnische Anlagen

Die Telekommunikation im Gebäude wurde durch die Nutzung der vorhandenen Technik im Bestandsgebäude der FAM rea­li­siert. Dazu mussten Kabelverbindungen zwischen beiden Gebäuden geschaffen werden.

Den Ausbau der Arbeitsplätze mit Endgeräten hat der Bauherr eigenständig durchgeführt.

Eine digitale Satelliten-Emp­fangs­anlage, bestehend aus Parabolspiegel-Antenne, Kanalaufbereitungsanlage und Leitungsnetz, ist ebenfalls Bestandteil der Gebäudeinstallation.

Brandschutz

Für die Brandfrüherkennung wurde eine flächendeckende Brandmeldeanlage, der Kategorie 1 (Vollschutz) mit automatischen und nicht automatischen Meldern gemäß der EN 54, der DIN VDE 0833, der DIN 14675, der VdS-Richtlinie 2095 und den Anschlussbedingungen der Berufsfeuerwehr Magdeburg errichtet. 

Mithilfe der Brandfallsteuerung werden zwei Aufzugsanlagen und die gesamte Lüftungstechnik im Brandfall außer Betrieb genommen.


Sicherheit

Das Gebäude erhielt eine Einbruchmeldeanlage in Form einer Fallenüberwachung im Erd- und 1. Obergeschoss. Zu diesem Zweck wurden die Ein-/Ausgänge mit Magnet- und Riegelkontakten gesichert und außenliegende Räume mit Passiv-Infrarot-Bewegungsmeldern ausgestattet.

Weiterhin gibt es separate Sicherungsbereiche im Gebäude. Die Scharf- und Unscharfschaltung erfolgt berührungslos durch Kartenleser und Dienstausweise der Mitarbeiter.

Für die Entrauchung und täglich mögliche Entlüftung des Atriums und der beiden Treppenhäuser wurden batteriegestützte RWA-Anlagen mit Lüftungsfunktion eingebaut.

Der Aufbau des LAN erfolgte durch ein system- und dienste­neutrales IT-Netz für die Sprach- und Datenkommunikation.

Ausgehend vom Serverraum, über die Netzknoten in jeder Etage wurde eine sternförmige Verkabelung der Kategorie 7a aufgebaut. Die Netzknoten beinhalten Datenschränke im 19“-Format einschließlich der Patch-Paneele für die Kupfer- und LWL-Leitungen.

Die Integration der aktiven Komponenten, wie Switche und Server, hat der Bauherr eigenständig durchgeführt.


Fördertechnik

Für die Personenbeförderung wurden zwei maschinenraumlose Aufzugsanlagen errichtet. Dazu wurde ein Personen-/Lastenaufzug für eine Nennlast von 1.000 kg (13 Personen) über sechs Etagen eingebaut. Zudem wurde ein Personenaufzug als Panorama-Aufzug für eine Nennlast von 630 kg (8 Personen) mit Verbund-Sicherheitsglas und einem Stahlgerüst installiert. Das Stahlgerüst fungiert als Schacht und ist Bestandteil des Atriums. Beide Aufzüge wurden mit Seilantrieb und frequenzgeregeltem Drehstrommotor ausgestattet.


Gebäudeautomation

Die Gebäudeautomation wurde in zentrale Informationsschwerpunkte (ISP) und dezentrale Automation strukturiert. Informationsschwerpunkte bestehen aus Schaltschrank, DDC-System und allen erforderlichen steuerungstechnischen Komponenten. Innerhalb der ISP erfolgt die Steuerung und Regelung der Anlagen über Automationsstationen in DDC-Technik (DDC = Direct Digital Control) mit grafischen Bediendisplays.

Für alle Anlagenteile wurde eine „Lokale Vorrangbedienebene“ (LVB) realisiert. Informationen, wie BSK-Meldungen, werden mit Leuchtmeldern angezeigt. Im Gebäude wurde ein Informationsschwerpunkt (ISP1) gebildet, über den die HLK-Anlagen geregelt werden. Für den ISP wurde eine Schaltschrankgruppe zur Aufnahme der Leistungsbaugruppen, Steuerbaugruppen und der Automationsstation errichtet. Die Regelung der Räume erfolgt jeweils separat.


Fazit

Der Neubau setzt in der Landeshauptstadt Sachsen-An­halts im Bereich der Industriearchitektur ein Zeichen. Der Architekturentwurf wurde durch die Nominierung der Auszeichnung „Bauwerk des Jahres 2016“ durch den Architekten- und Ingenieurverein zu Magdeburg (AIV) belegt.

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