Energieeffizienz bei RLT-Geräten
Als einer der ersten Hersteller bietet robatherm seit Mai 2008 Raumlufttechnische Geräte mit Energieeffizienzklasse A oder B nach der RLT-Richtlinie 01 des deutschen Herstellerverbands Raumlufttechnische Geräte e.V., sowie bereits seit Januar 2008 nach der Richtlinie der europäischen Zertifizierungsgesellschaft EUROVENT an.
Bei RLT-Geräten gab es bislang keinen verlässlichen Wegweiser für die Energieeffizienz, wie er z. B. in Form von Labeln für Kühlschränke, Waschmaschinen und andere Elektrogeräte des täglichen Gebrauchs seit Jahren vorhanden ist.
Selbst die spezifische Ventilatorleistung, d....
Als einer der ersten Hersteller bietet robatherm seit Mai 2008 Raumlufttechnische Geräte mit Energieeffizienzklasse A oder B nach der RLT-Richtlinie 01 des deutschen Herstellerverbands Raumlufttechnische Geräte e.V., sowie bereits seit Januar 2008 nach der Richtlinie der europäischen Zertifizierungsgesellschaft EUROVENT an.
Bei RLT-Geräten gab es bislang keinen verlässlichen Wegweiser für die Energieeffizienz, wie er z. B. in Form von Labeln für Kühlschränke, Waschmaschinen und andere Elektrogeräte des täglichen Gebrauchs seit Jahren vorhanden ist.
Selbst die spezifische Ventilatorleistung, d. h. der SFP-Wert (Specific Fan Power) nach DIN EN 13779, lässt allenfalls eine ansatzweise Beurteilung der gesamten RLT-Anlage zu, nicht aber des reinen RLT-Geräts. Denn der SFP-Wert wird maßgeblich durch den externen Druckverlust bestimmt, der weder vom Gerätehersteller beeinflussbar ist, noch von der Qualität des Geräts abhängt.
Deshalb wurden vom Herstellerverband und von EUROVENT Richtlinien zur Bewertung der Energieeffizienz von RLT-Geräten mit A- und B-Klassifizierung entwickelt.
Folgende Merkmale stehen dabei im Vordergrund:
• Geringe interne Druckverluste durch Begrenzung der Luftgeschwindigkeiten im Gerät (V-Klassen nach DIN EN 13053).
• Geringer elektrischer Energiebedarf der Ventilatormotoren durch Begrenzung der aufgenommenen elektrischen Wirkleistung (PInput max nach einer Formel bzw. Funktion des Luftvolumenstroms und der statischen Druckerhöhung).
• Hochwertige Wärmerückgewinnung durch Vorgabe von Mindest-Rückwärmzahlen bei gleichzeitiger Begrenzung der luftseitigen Druckverluste (H-Klassen nach DIN EN 13053).
Für RLT-Geräte der Klasse A ergibt sich daraus gegenüber derzeit marktüblich ausgelegten Geräten (vergleichbar mit Klasse B) ein um durchschnittlich 10 bis 20 % niedrigerer Jahresenergiebedarf – und das bei einer Amortisationszeit von häufig unter zwei Jahren.
Gerade in Hinblick auf einen ökologischen Betrieb und steigende Energiepreise sollten bei der Planung von RLT-Anlagen effiziente Geräte gewählt werden. Hierfür bieten die neuen Energieeffizienz-Klassen eine einfache, transparente, verlässliche und konkrete Basis.
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