Nachträgliche Abdichtung

Dichte Luftleitungen

Zur nachträglichen Abdichtung bereits installierter Luftleitsys­teme von innen heraus ist das System „Aeroseal“ von MEZ-Technik gedacht. Es senkt die Leckage von Luftleitsystemen in kürzester Zeit um durchschnittlich über 90 %, wie der Anbieter mitteilt.

Der MEZ-„Aeroseal“-Prozess selbst bedarf nur weniger Arbeitsschritte. Zur Vorbereitung des Luftleitsystems werden alle Ein- und Auslässe mit Schaumstoffpfropfen und MEZ-„Duct-Wrap“ verschlossen. Die Lüftungs- und Klimageräte, Ventilatoren oder Sensoren werden vom abzudichtenden Bereich des Luftleitsystems abgekoppelt, so dass keine Partikel des Dichtstoffes in diese Komponenten gelangen können. Dann wird das MEZ-„Aeroseal“-Equipment mit dem ordnungsgemäß verschlossenen Luftleitsystem verbunden. Es wird nun ein erstes Mal die Gesamtleckage des Systems gemessen. Der Dichtstoff wird erhitzt und in gasförmigem Zustand in den Luftkanal eingeleitet. Die aerosolierten Partikel lagern sich dann auf ihrem Weg durch das Luftleitsystem ausschließlich dort ab, wo das System Leckagen aufweist, nicht aber an der intakten Innenseite des Luftkanals, und verschließen somit sukzessive die undichten Stellen der Luftleitung. Jetzt erfolgt eine zweite Messung.

Durch diese Form der nachträglichen Abdichtung ist das Erreichen, oder sogar eine Unterschreitung, der Anforderungen an die Dichtheitsklasse D möglich. Für die Anwendung müssen keine Leitungselemente deinstalliert oder Wände und Decken beschädigt werden.

MEZ-Technik GmbH air system products

72770 Reutlingen, +49 7072 600980

, www.mez-technik.de

ISH 2013: Halle 11.1, Stand B 14

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